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  1. Wo die Kunst entstand, Fachbücher

    Das sogenannte Prellerhaus und das Brendel'sche Atelier zählen zu den ältesten Atelierhäusern Weimars. Im Prellerhaus, in dem Henry van de Velde 1902 sein erstes Büro in Weimar einrichtete, entstanden die Idee und die Entwürfe für die Kunstschulbauten, die er zwischen 1904 und 1911 ganz in der Nähe errichtete und die später Weltruhm erlangen sollten. Das Brendel'sche Atelier wurde als Gebäude mit Glasdach für den Tiermaler Albert Brendel errichtet, weshalb es auch den Namen "Glashaus" bekam. Dieses Buch geht der wechselvollen Nutzungsgeschichte beider Atelierhäuser nach. So wurde das Prellerhaus während der Bauhaus-Zeit von Studierenden bewohnt, im Glashaus wurde die Mensa eingerichtet. 2004 sollte das Prellerhaus abgerissen werden. Nur dem Widerstand der Leitung der Bauhaus-Universität Weimar und mutigen Sachverständigen ist die Rettung beider Gebäude zu verdanken. Heute ist im Prellerhaus ein Teil der Fakultät Architektur untergebracht, das Glashaus wird unter dem Namen "bauhaus.atelier" als Universitätsshop mit Café genutzt.

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  2. Bauhaus-Alben 4, Sachbücher

    Der letzte Band schliesst die vierbändige Reihe der Edition 'Bauhaus-Alben' ab. Alle substanziell wertvollen Fotos des überlieferten Bestandes, abzüglich der Duplikate, wurden nunmehr als Reprint veröffentlicht. Es sind rund 400 meist hochwertige Aufnahmen der Sachfotografie, die im Auftrag des Bauhauses hauptsächlich in den Jahren 1921 bis 1924 hergestellt und wohl überwiegend über staatliche Mittel finanziert wurden. Der Band 4 kann als ein Höhepunkt angesehen werden: In der grossen Bauhausausstellung im Sommer 1923 wurden alle Kräfte zusammengeführt und zu einer komplexen Leistung gebracht. Dabei tritt das Versuchshaus Am Horn besonders heraus, weil es alles erfasst: die Idee des Bauens, die Gemeinschaftsleistung der Werkstätten und die Suche nach neuen Gestaltungsmitteln. Die Architektur ist nur mit wenigen Studienarbeiten im Album präsent. Dafür werden Leistungen des Baubüros Gropius und der sogenannten Architekturabteilung vorgestellt, die sozusagen das Bauen als ein 'Endziel der Bauhausarbeit' belegen. Daneben wird auch die Bühnenwerkstatt mit einigen Abbildungen präsentiert. Die räumlich-zeitliche Kunstform der Bühne hatte Gropius wegen ihrer Komplexität eine Nähe zur Architektur eingeräumt, die auch der Zuordnung im Album entspricht. Zum Schluss wird die Druckerei beschrieben und es sind vier Fotos aus dieser Werkstatt zu sehen.

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  3. Van de Veldes Kunstgewerbeschule in Weimar, Sachbücher

    Im Februar 2010 wurde die ehemalige Kunstgewerbeschule nach ihrer Sanierung der Bauhaus-Universität Weimar zur Wiedernutzung übergeben. Das Buch beschreibt den Werdegang Henry van de Veldes vom 'Kunstgewerbler' zum Architekten und schlägt den Bogen von der Gründung der Schule über die Nutzung durch das Bauhaus und im Dritten Reich sowie durch die Hochschule für Architektur und Bauwesen in der DDR bis zur Nachwendezeit, als die Fakultät Gestaltung das Gebäude bezog. Dabei werden auch alle baulichen und anderen Veränderungen und Umbauten, die stattgefunden haben, beleuchtet. Ebenso spielt der Status als UNESCO-Weltkulturerbe eine Rolle. Am Ende kann der Leser sich auf einen Rundgang durch das sanierte Haus begeben.

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  4. Klee – Kandinsky, Fachbücher von Christine Hopfengart

    Klee und Kandinsky - ihre Namen geniessen Weltruhm, ihre Werke hängen in allen grossen Museen und bedeutenden Sammlungen. Zahllose wissenschaftliche Arbeiten haben sich mit ihnen befasst - doch ihre Briefe sind bis heute unediert geblieben. Die umfassende, reich bebilderte Edition von Christine Hopfengart schliesst nun endlich diese Lücke. Klee und Kandinsky waren freundschaftlich, wenn auch nie distanzlos miteinander verbunden. Sie trafen sich in München beim „Blauen Reiter“, lehrten gemeinsam am Bauhaus und hielten Kontakt als Emigranten in Bern und Paris. Parallel zu ihrem persönlichen Austausch führten sie einen langjährigen Briefwechsel. Ausserdem schenkten sie sich Werke und Publikationen und hielten ihr nachbarschaftliches Zusammenleben am Bauhaus in gegenseitigen Fotografien fest. Die Edition macht erstmals den Schriftwechsel der beiden Künstler vollständig zugänglich und dokumentiert die Bandbreite ihres Dialogs. Eingeschlossen ist darüber hinaus eine umfangreiche Auswahl aus der Korrespondenz ihrer Frauen und Partnerinnen - Lily Klee, Gabriele Münter und Nina Kandinsky - die oftmals den Briefverkehr übernahmen, so dass sie für viele Informationen die einzige Quelle darstellen. Insbesondere Paul und Lily Klee bildeten eine symbiotische Konstellation und stimmten ihre Mitteilungen eng aufeinander ab. Eine Sonderrolle spielte ausserdem Klees Sohn Felix, der die Freundschaft mit Nina Kandinsky bis in die 1970er-Jahre weiterführte, als aus den einstigen Avantgardisten bereits Klassiker der Moderne geworden waren. Eine wichtige Rolle im Dialog der Künstler spielte auch ihre Bild- und Buchgeschenke sowie Fotografien. Mit den Bildgeschenken - vornehmlich zu den Geburtstagen und zu Weihnachten - ergänzten Klee und Kandinsky ihren persönlichen und schriftlichen Austausch. Mit ihnen steckten sie künstlerische Positionen ab oder spielten auf aktuelle Ereignisse an. Vor allem Klee, der sich lieber mit Bildern als mit Worten ausdrückte, nutzte seine.

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