Ohne Bakelit kein Telefonapparat, ohne Bugholz oder Stahlrohr keine modernen Sitzmöbel. Oft inspirierten neue Materialien oder Technologien zu neuem Design, und grundlegend dafür war ihre Verfügbarkeit durch Geschäftsmodelle und Vertriebswege. Doch auch die Gestaltung der Objekte war innovationstreibend. Das Buch widmet sich den Patentschriften des Designs, einer bislang wenig beachteten Quelle zur Kunst-, Design- und Wissenschaftsgeschichte. Wurden anfangs Patente von Ingenieuren und Geschäftsleuten beantragt, so greifen ab den 1920er Jahren Designer und Architekten mit eigenen Patenten in den vielschichtigen Zusammenhang von Gegenstand und Technik ein. Patentschriften zu den Bereichen: Material und Technik, Holzmöbel, Metallmöbel, Stahlrohrmöbel, Leuchten, Haushaltsgegenstände, Medien, Spiele und ästhetische Pädagogik sowie Textilien, Wand- und Bildgestaltung. Personen: Alvar Aalto, Max Bill, Marianne Brandt, Marcel Breuer, Charles Eames, Thomas A. Edison, Sigfried Giedion, Le Corbusier, Anton Lorenz, Ludwig Mies van der Rohe, Mart Stam, Gebrüder Thonet, Wilhelm Wagenfeld, Conrad Roentgen u.a.
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Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellungen in den Kunstvereinen Nordhorn, Göppingen und Oldenburg. Er umfasst die die Arbeiten des Künstlers von 2014 bis 2017. Herausgeber: Städtische Galerie Nordhorn, Kunstverein Göppingen, Oldenburger Kunstvereine, Mit Texten von Gertrude Wagenfeld-Pleister, Dr. Thomas Niemeyer, Veronika Adam und Nasan Tur.
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Wie werden Designprodukte in Szene gesetzt? Wie arbeiten Designer:innen, Fotograf:innen, Grafiker:innen und Unternehmen zusammen? Die Publikation visualisiert das kreative Miteinander verschiedener Akteur:innen aus diesen Bereichen und präsentiert Designklassiker, Fotografien, Modeikonen und Grafiklegenden von Wilhelm Wagenfeld, Lucia Moholy, Martin Margiela, Ettore Sottsass, Otl Aicher und vielen mehr. Der mit Aufnahmen des Produktfotografen Hans Hansen opulent ausgestattete Prachtband verfolgt die Spur gekonnter Inszenierung in Produkt- und Werbedesign vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute. Ikonische Markendesigns, politisches Potenzial von Werbung, Zusammenwirken von Kunst und Design bis hin zu zeitgenössisch-digitaler Inszenierung - die eindrucksvollen Facetten eines Jahrhunderts virtuosen Designs begeistern in ihrer besonderen Schönheit. Eine Fundgrube für alle, die sich mit Design beschäftigen und gute Gestaltung lieben. Künstler:innen: Otl Aicher, Artemide, Balloballo, Herbert Bayer, Marianne Brandt, Charles und Ray Eames, Emilio Fioravanti, Konstantin Grcic, JW Anderson, Hans Hansen, Margarete Jahny, Ingeborg Krach-Rams, Lora Lamm, Issey Miyake, Lucia Moholy, Magdalene Odundo, Olivetti, Irving Penn, Pirelli, Schott & Gen Jenaer Glas, Ettore Sottsass, Juergen Teller, Vitsoe u. a.
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Wagenfeld "Edition". Wilhelm Wagenfeld, ein Bauhaus-Student und herausragender Designer von Konsumgütern im Nachkriegsdeutschland, entwickelte diese Serie in den frühen 1950er Jahren für die Württembergische Metallfabrik (WMF). Die stromlinienförmige Gestalt führt zu organischen Formen des Buttergeschirrs, des Eierbechers, des Salzstreuers und des Pfefferstreuers, während die Funktionalität erhalten bleibt. Dank ihrer soliden Bauweise sind diese Geschirre seit Generationen ein fester Bestandteil gut sortierter Frühstücks- und Abendessenstische in Deutschland und wurden kürzlich von WMF nach den Originalentwürfen neu aufgelegt. Das Salz- und Pfeffer-Set der Wagenfeld "Edition" zeichnet sich durch eine taillierte Glasform aus, die sicherstellt, dass fein gemahlener Pfeffer und Salz während der Benutzung locker bleiben und ein Verklumpen verhindert wird. Zwei Edelstahldeckel mit unterschiedlichen Grössen und Anordnungen von Löchern ermöglichen eine einfache Unterscheidung zwischen den nahezu identischen Füllungen von Meersalz und weissem Pfeffer. Die Salz- und Pfefferstreuer, die von WMF-Insidern liebevoll als "Max und Moritz" bezeichnet werden, sind praktisch auf einer matten, gebürsteten Edelstahlschale platziert, die als "Shuttle" bezeichnet wird.
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