Renate Höhne ist im Oktober 2010 63 Jahre alt. Vor wenigen Wochen hat sie mit ihrem acht Jahre jüngeren Mann Detlef Silberhochzeit gefeiert. Sie haben ein komfortables Leben, und Renate liebt ihren Mann, der sie auf Händen trägt, von Herzen. Seit einer Afrika-Reise vor 30 Jahren ist Detlef HIV-positiv, das ist der einzige Wermutstropfen in ihrem Glück. Doch dann bricht Renates heile Welt innerhalb von Sekunden zusammen. Während ihr Mann an einem Samstagvormittag die Einkäufe erledigt, stürmen plötzlich Polizeibeamte in die Wohnung. Es stellt sich heraus, dass Detlef ein seit einiger Zeit gesuchter Doppelmörder ist, der innerhalb weniger Wochen kaltblütig zwei Männer hingerichtet hat. Doch das ist noch nicht alles. Während der Polizeiverhöre erfährt Renate weitere schockierende Details über ihren Mann, von denen sie nicht die leiseste Ahnung hatte, 20 Jahre lang. Doch sie gibt nicht auf.
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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen - und sein blaues Wunder erleben. So ergeht es auch Baron Otto von Ottringel, als er seine anstehende Silberhochzeit mit einer Auslandsreise zelebriert. Dass er die fünfundzwanzig Ehejahre nicht mit seiner derzeitigen Angetrauten verbracht hat, ist für ihn dabei ebenso unerheblich wie das stramme Budget der Reisekasse - im Hause des Barons herrscht schliesslich eiserne Sparsamkeit. Da kommt die Einladung, das englische Sussex kostengünstig mit Pferd und Wohnwagen zu erkunden, wie gerufen. Was Ottringel hier jedoch erlebt, erscheint ihm unerhört! Dünkelhaft, borniert, demokratie- und frauenfeindlich mokiert er sich über nahezu alles, was ihm vor den Wagen kommt. Und tappt dabei so selbst- wie trittsicher in jedes noch so kleine Fettnäpfchen. Mit Otto von Ottringel erschuf Elizabeth von Arnim ein Prachtexemplar des Male Chauvinismus.
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