Rainer Maria Rilke, der auch als Briefschreiber ein Dichter war, schrieb seiner Mutter alljährlich einen Weihnachtsbrief. Das entsprach einer alten Verabredung zu unserer Sechs-Uhr-Stunde des Vierundzwanzigsten; ich versuche dann jedes Mal so zu ihr zu sprechen, wie es für ihr Gemüt tröstlich und teilnehmend sein möchte, und doch auch so, dass mir, über dieser Zusprache, redlich zu Muthe sei. Die Weihnachtsbriefe geben einen ersten Eindruck in die umfangreiche Korrespondenz Rilkes mit seiner Mutter.
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»Rainer Maria Rilke, der auch als Briefschreiber ein Dichter war, schrieb seiner Mutter alljährlich einen Weihnachtsbrief. Das entsprach »einer alten Verabredung zu unserer Sechs-Uhr-Stunde des Vierundzwanzigsten; ich versuche dann jedesmal so zu ihr zu sprechen, wie es für ihr Gemüth tröstlich und theilnehmend sein möchte, und doch auch so, daß mir, über dieser Zusprache, redlich zu Muthe sei. Ja, es war sogar immer mein Versuch und Wunsch, diesen Anlaß, damit er nicht allein wahr, sondern auch feierlich gesteigert erscheine, zu einem Mittel meiner eigenen Erhebung auszugestalten.« (Aus Nanny Wunderly-Volkart, 23.12.1923)Hella Sieber-Rilke gibt mit der Herausgabe dieser Briefe einen ersten Einblick in die umfangreiche Korrespondenz Rilkes mit seiner Mutter.«.
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Zwei Paare verbringen Weihnachten in einem abgelegenen Haus im Frankenwald. Jeder hat seine Hoffnungen: Während Hella endlich mit Christian über ihre Bedürfnisse reden will, plant dieser bereits die Trennung. Viviane versucht, ihre Trauer über den erzwungenen Verkauf des Elternhauses zu verarbeiten, ihr Freund Torsten jedoch sieht darin nur eine für ihn nützliche Finanzspritze. Doch die Dinge sind nicht, wie sie scheinen, und auch die Erwartung eines jeden an Weihnachten erweist sich als trügerisch.
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