Der Kölner Hans Salentin (1925-2009) gehört zu den wandlungsfähigsten deutschen Bildhauern, vor allem der 1960er- bis 1980er-Jahre. Erste Bekanntheit erreicht er als frühes Mitglied der ZERO-Gruppe. Salentin, der an der Kunstakademie Düsseldorf in einer Klasse mit Heinz Mack und Otto Piene studiert hat, erstellt ab 1960 aus Dachziegeln und Aluminiumblechen Reliefs, mit denen er bis heute bei wesentlichen Ausstellungen von ZERO vertreten ist. Trotz des Erfolges wendet er sich ab Mitte der 1960er-Jahre allansichtigen Plastiken aus Aluminiumguss zu, die er auf der Grundlage von Objet trouvé und Objet corrigé montiert und mit denen er die damaligen Ismen rekapituliert. So entstehen Beiträge zu Hard Edge und Pop Art sowie zum Realismus. Mit seinen Beiträgen zum utopischen Design, die besonders Fahrzeuge und Stühle umfassen, ist er 1977 auf der documenta 6 in Kassel vertreten. Die Monographie, die anlässlich des 100. Geburtstags erscheint, stellt das plastisch-skulpturale Werk umfassend seit seinen Anfängen vor. Erstmals werden auch die späten abstrakten Plastiken aus Karton berücksichtigt, die Salentin um 2000 - nach rund zwei Jahrzehnten Hinwendung zur Collage, Zeichnung und Malerei - erstellt hat.
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"The Art of Beauty" ist ein umfassender Ratgeber, der sich mit der Entwicklung von Schönheitsidealen und der Körperpflege von der Antike bis ins 18. Jahrhundert beschäftigt. Die Publikation bietet einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt der Schönheit, indem sie historische Praktiken, Rezepturen und die Verwendung von speziellen Utensilien beleuchtet. Im Kontext der Ambraser Sonderausstellung wird das Bad der Philippine Welser als ein Beispiel für eine der wenigen erhaltenen privaten Badeeinrichtungen des 16. Jahrhunderts hervorgehoben, das sowohl der Schönheitspflege als auch dem geselligen Beisammensein diente. Der Ratgeber untersucht, wie sich die Auffassungen von Schönheit im Laufe der Jahrhunderte verändert haben und welche Trends sowohl Frauen als auch Männer beeinflussten, um den jeweiligen Schönheitsidealen zu entsprechen. Dabei wird auch die Rolle gesellschaftlicher Umbrüche in der Entwicklung von Kosmetik und deren Inhaltsstoffen thematisiert. Die Leserinnen und Leser erhalten somit nicht nur historische Einblicke, sondern auch Anregungen zur Reflexion über zeitgenössische Schönheitsstandards.
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Sankt Lutwinus, Fachbücher von Hans-Thomas Schmitt
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