Mit Konzepte des All-Over präsentiert das Museum Haus Konstruktiv eine fulminante Gruppenschau, die die Verbindung von Farben, Formen, Licht und Architektur feiert. Sie ist die letzte Ausstellung im ewz-Unterwerk Selnau, bevor das Museum im Frühjahr 2025 ins Löwenbräukunst-Areal umzieht, und sie ist eine Hommage an den historischen Industriebau, der für über zwei Jahrzehnte unser Zuhause war. Zu erleben sind raumgreifende Werke von Carlos Bunga, Carlos Cruz-Diez, Fritz Glarner, Ana Montiel, Reto Pulfer, Esther Stocker und Christine Streuli. In der Kunst beschreibt der Begriff des 'All-Over' das (malerische) Prinzip einer mehr oder weniger einheitlich-flächendeckenden Gestaltung eines Bildträgers, die sich potenziell über dessen Begrenzungen hinaus fortsetzen lässt. Mit Blick auf die bald 40-jährige Geschichte des Haus Konstruktiv bezieht sich 'All-Over' aber auch auf das Ende eines Kapitels: auf den nahenden Wegzug des Museums von seinem bisherigen Standort an der Sihl. Mit dem Ausstellungstitel Konzepte des All-Over spielen wir bewusst mit dieser Doppeldeutigkeit: Überall und alles vorbei.
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Umsetzungshilfen der Reihe „Ausbildung gestalten“ unterstützen Ausbilder und Ausbilderinnen, Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen, Prüfer und Prüferinnen sowie Auszubildende bei einer effizienten und praxisorientierten Planung und Durchführung der Berufsausbildung und der Prüfungen. Die Reihe wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Die Inhalte werden gemeinsam mit Experten und Expertinnen aus der Ausbildungspraxis erarbeitet.
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RussenundRusslandausdeutscherSicht, Fachbücher von Karlua, Fritz/Dahlmann, Mierau, Ditmar/Schlögel
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Die Weser war im Unterschied zu anderen deutschen oder durch Deutschland fliessenden schiffbaren Flüssen immer ein Sorgenkind der Schiffer. Im Winter oft reissend, im Sommer oft sandige oder felsige Untiefen blosslegend und dazu ständig neue Mäander bildend, war sie über die Jahrhunderte eine Herausforderung für Mensch und Material. So manches Schiff havarierte, so mancher Schiffer oder Reeder verlor vollständig oder teilweise sein Betriebsvermögen. Schiffergilden gaben lange ihr Bestes. Doch jahrhundertelang verhinderte die hohe Zahl oft rivalisierender, selten kooperierender Anrainerstaaten eine systematische Stromregulierung und Entschärfung der Gefahrenstellen. Dies gelang erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Doch da hatte die Konkurrenz der Eisenbahn bereits den Niedergang der Handelsschifffahrt eingeleitet. Gleichwohl blieb die Ober- und besonders die Mittelweser bis in die 50er-Jahre des 20. Jahrhunderts sowohl für das Einzugsgebiet der Oberweser als auch für die Seehafenstadt Bremen und das ab 1915 am Wasserstrassenkreuz Weser/Mittellandkanal gelegene Minden eine wichtige Handelsstrasse. Für die Personenschifffahrt entfaltete, wegen ihrer landschaftlichen Attraktionen, besonders die Oberweser erhebliche Anziehungskraft, seit risikofreudige Reeder in den 40er-Jahren des 19. Jahrhunderts die ersten Dampfschiffe in Dienst stellten. In den 50er- bis 70er-Jahren jenes Jahrhunderts wurden diese Schiffe auch von zahlreichen Auswanderern für ihre Fahrt nach Bremerhaven genutzt. Heute gibt es oberhalb Mindens keine Frachtschifffahrt mehr. Auch die einst blühende Flösserei ist zum Erliegen gekommen. Doch die 'weisse Flotte' lebt. Hinzugekommen sind der Individualtourismus, der Wassersport und der Weser-Fernradwanderweg. Daneben wird der geduldige Leser über so manche skurrile Sondernutzung des Flusses schmunzeln.
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