Unter dem Dach der edition ost erschien von 1990 bis 1996 auch die Zeitung Berliner Linke, lange bevor es eine Partei mit diesem Namen gab. In dieser Wochenzeitung hatte Günter Herlt eine Kolumne, und eines Tages stellte er die vom Verleger erwartete wie befürchtete Frage: Können wir daraus nicht ein Büchlein machen? Die Zeitung starb, nicht aber der Drang von Herlt, seine Weggefährten aufzumuntern. Seine heiteren, oft skurrilen Texte fanden immer mehr Fans. Inzwischen liegen 17 Bücher vor. Aus ihnen wurden die besten Geschichten für diesen Band extrahiert.
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"Was da unaufhörlich tickt und feuert, das soll ich sein?" Die Neugier auf die Erfahrung seiner selbst und auf die Rätsel, die ihm der Alltag, die Philosophie und die Biologie zuspielen, hat sich Hans Magnus Enzensberger seit der Verteidigung der Wölfe (1957), seinem ersten Gedichtband, nicht nehmen lassen. In all den Jahrzehnten seither ist sein Werk wie wenige andere zu einem poetischen Vademecum für Zeitgenossen geworden. "Wir wüssten keinen, mit dem wir uns lieber einen Reim auf diese Welt machen würden", schrieb einmal die Neue Zürcher Zeitung - voilà: Enzensbergers persönliche Auswahl seiner Gedichte aus sechs Jahrzehnten. In dieser Auswahl mischt Enzensberger gegenüber den gesammelten Gedichten von 2005 die Karten neu: Auf einiges darin mochte er aus der Sicht von 2010 verzichten, anderes aus der Geschichte der Wolken (2003) und vor allem aus dem zuletzt Erschienenem.
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Medienberichterstattungen befinden sich oft in einem Dilemma: Einerseits sollten sie so genau und faktisch wie möglich sein, um unsere Welt zu spiegeln. Andererseits sind sie aufgrund der Mediengattung inhaltlich begrenzt oder speziell für ihre Zielgruppe angepasst. Aufgrund des komplexen und fremden Berichtsgegenstands ist der Wirtschaftsjournalismus über das Ausland stets in diesem Dilemma geraten. Die Arbeit erforscht die Darstellung Chinas im Handelsblatt, der auflagenstärksten deutschen Wirtschafts- und Finanzzeitung, in den Jahren 2007 und 2011. Es wird untersucht, wie die Realität Chinas in den beiden Zeiträumen von der Zeitung konstruiert wurde. Mithilfe von Inhaltsanalyse wird aufgezeigt, dass die Volksrepublik im Handelsblatt ein sehr positives Nationsimage gewonnen hat, das sich im Zeitverlauf verbessert hat - im Gegensatz zu den vergangenen Studienergebnissen über die Medienberichterstattung.
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Korrekte und akkurate Widergabe von Fakten ist ein grundlegendes Qualitätsmerkmal des Journalismus, auch im Lokalteil. Wie hoch ist die faktische Treffsicherheit der Journalisten in einer Zeit, in der in vielen Redaktionen an Personal gespart wird? Wie viele Fehler schleichen sich in die Berichterstattung? Und was bedeuten diese Fehler für die Glaubwürdigkeit eines Artikels? Für die ganze Zeitung? Diesen Fragen geht der Autor in diesem Werk nach. Er wendet dabei die Accuracy-Forschung nach Mitchell V. Charnley, der diese Technik 1936 bekannt gemacht hat, an. Untersucht wird die Qualität der Lokalteile von drei verschiedenen Zeitungen im ostbayerischen Raum in Bezug auf deren Richtigkeit, Genauigkeit und Fehlerfreiheit - der Accuracy. Bei der sogenannten Accuracy-Forschung werden die in einem journalistischen Text genannten Personen mit dem konfrontiert, was über sie und die Themen, mit d.
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