Durch die Brille der Denkmalpflege betrachtet tun sich in Bezug auf eine dringend gebotene Bauwende Widersprüche auf: etwa zwischen dem Erhalt von Bausubstanz in situ und dem Kreislaufgedanken von urban mining oder der zirkulären Stadt. Gleichzeitig eint diese und weitere Konzepte mit der Denkmalpflege ein Überlieferungsanspruch und die Sorge um den Bestand. Die im Band versammelten Beiträge verfolgen, ausgehend von den Ergebnissen eines Studierendenprojekts an der Bauhaus-Universität Weimar, die Frage, wie Denkmalpflege und Zirkularität zusammen oder eben bezogen auf ihre eigenen Stärken gedacht werden können. Ein umfassendes Glossar aktueller Begriffe rund um das Thema ergänzt diese Auseinandersetzung.
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Das Buch "High-Tech Heritage" bietet eine umfassende Analyse der Hightech-Architektur, die zwischen den 1970er und 1990er Jahren entstand. Es beleuchtet die charakteristischen Merkmale dieser Architekturform, die durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien und innovativer Designs geprägt ist. Die Autoren, darunter Kirsten Angermann, Matthias Brenner und Silke Langenberg, untersuchen die Herausforderungen, die mit dem Erhalt dieser Bauwerke verbunden sind, insbesondere im Hinblick auf die rasche Veralterung technischer Systeme. Die Ergebnisse einer internationalen Tagung an der ETH Zürich, die in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar stattfand, werden in diesem Buch zusammengefasst. Es bietet nicht nur einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung, sondern auch wertvolle Einblicke in die Chancen und Herausforderungen, die mit der Erhaltung von Hightech-Konstruktionen verbunden sind. Dieses Fachbuch richtet sich an Architekt*innen, Wissenschaftler*innen und alle, die sich für die Schnittstelle von Architektur und Denkmalschutz interessieren.
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Play Life Illusion - die Retrospektive in Buchform greift den Titel einer Performance auf, die Xanti Schawinsky 1936 mit Studierenden am Black Mountain College entwickelte. Der Schweizer war am Bauhaus in Weimar und Dessau tätig und emigrierte in den 1930er Jahren über Italien in die USA. Der Band versammelt autobiografische Texte und Briefe zum Lebenswerk des multimedialen Bauhäuslers, Künstlers und Gestalters. In seiner Zeit am Bauhaus lernte Xanti Schawinsky, dass es möglich ist, zugleich Künstler und Gestalter zu sein, wenn die Lust und Freude am Experiment nur gross genug ist. So entdeckt er sich als Bühnen- und Ausstellungsgestalter, Maler und Grafiker, Pädagoge und Fotograf immer wieder neu. Er findet Freunde, Verbündete und Mitstreiter, zu denen neben Bauhäuslern wie Walter Gropius oder Herbert Bayer auch Avantgardisten wie Marcel Duchamp gehören. Schriften, begleitende Erläuterungen und anschauliche Bebilderung lassen ein Leben und eine Ära wiedererstehen.
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Deutsch. Erstmals widmet sich ein Buch umfassend der profanen Baukunst im Freistaat Preussen (1918-1933) mit seinen Provinzen und Städten. Ingo Sommer zeichnet Architekturlinien nach: von der historistisch-wilhelminischen zur neuen Baukunst. Diese preussische Moderne war dem Gemeinwohl verpflichtet und zugleich sozial, technisch und gestalterisch bahnbrechend. Sie war weiter als für die Zeit üblich und übertraf damit alle anderen Länder des Deutschen Reiches. Ein ausführliches Buch für Leser, die über das demokratische Weimarer Preussen mehr wissen wollen: über seine wegweisenden Bauverwaltungen, seine neuzeitlichen Projekte und die bevorzugten Gebäudetypen. Es belegt, dass die preussische Moderne auch in entlegenen Regionen der 13 Provinzen Spuren hinterliess und dass zweckmässiges Bauen sowie ausdrucksstarke Einfachheit keinesfalls vom Bauhaus erfunden wurden. Die modernen Architekturlinien werden aus der Geschichte abgeleitet sowie aus der Baupolitik von Staat und Städten, nicht aus abgehobenen Gestaltungsmoden der 1920er Jahre.
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