Der Sammelband präsentiert die Beiträge der gleichnamigen Tagung im März 2007, auf der sich Fachwissenschaftler und Praktiker aus den Bereichen Geschichtsdidaktik, politische Bildung und zeithistorische Forschung zu einem interdisziplinären Dialog trafen. Was vermögen diese Arbeitsbereiche zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Hinblick auf ein zukunftsfähiges historisch-politisches Bewusstsein in unserer Gesellschaft zu leisten? Zu dem Problem des lernenden Umgangs mit zeitgeschichtlichen Themen werden aktuelle akademische Positionen bestimmt, empirische Erkundungen diskutiert und Ansätze aus relevanten Praxisfeldern vorgestellt. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen sowohl Heranwachsende als Lernsubjekte in Schulen, Jugendbegegnungsstätten und Museen als auch die weitreichenden Bildungseffekte massenmedialer Angebote in der Gesellschaft.
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Diese Publikation fasst die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts 'ETHIKMEDIA - Untersuchungen zum didaktischen Einsatz und zur Qualität von Multimedia für Blended-Learning und E-Learning in der ethischen Erwachsenenbildung' zusammen und stellt weiterführende Anregungen und Überlegungen für die Weiterbildungspraxis vor. Multimedia und ethische Bildung werden aus einer weiten Sicht auf gesellschaftliche Ethik behandelt. Angebote für die Gestaltung von Weiterbildung fussen auf Erfahrungen aus der Weiterbildungspraxis, didaktisch-methodischen Grundüberlegungen, die in ein Modell eingegangen sind, und auf wissenschaftlichen Diskursen, die den Stand aktueller nationaler sowie europäischer Lehre und Forschung auf dem Gebiet von ethischer Bildung, Multimedia, E-Learning und Blended-Learning spiegeln.
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Das Übernahmerecht ist seit mehr als 30 Jahren Gegenstand umfangreicher gesetzgeberischer Initiativen und wissenschaftlicher Diskussionen. Seit dem Inkrafttreten des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes unterliegen Übernahmeangebote komplexen Regelungen, die nach der Verabschiedung der EG-Richtlinie betreffend Übernahmeangebote durch das Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz vom 8. Juli 2006 eine teilweise Neugestaltung erfahren haben. Diese Abhandlung untersucht aus dem Kreis der vielschichtigen Problemfelder die rechtlichen Rahmenbedingungen von Übernahmeangeboten auf börsennotierte Aktiengesellschaften und die in dem Zusammenhang relevanten Verhaltenspflichten von Vorstand und Aufsichtsrat der Zielgesellschaft einschliesslich immanenter Haftungsrisiken unter Berücksichtigung der Parallelregelungen des österreichischen Übernahmegesetzes. Ausgehend von allgemeinen aktienrechtlichen Verhaltensstandards erfolgt die Betrachtung der massgeblichen Pflichten von Vorstand und Aufsichtsrat nach dem WpÜG und WpHG. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Informationspflichten, der Problematik konkurrierender Angebote und den Interessenkonflikten von Aufsichtsratsmitgliedern.
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Wer ist für die Sorge im Alter verantwortlich, wenn sie nicht mehr selbst wahrgenommen werden kann und niemand im unmittelbaren Umfeld helfen kann? Welche institutionellen Voraussetzungen sind notwendig, damit Altershilfe und Alterspflege bedürfnisgerecht, kontinuierlich und umfassend erbracht werden können? Diesen Fragen geht die Autorin auf der Basis von drei Fallvignetten nach. Sie untersucht in vergleichender Perspektive, wie sich Angebote und Organisation der Altershilfe und Alterspflege in acht europäischen Ländern zwischen 1980 und 2006 entwickelt haben. Insbesondere das Wohlfahrtssystem, weniger die Staatsstruktur, spielt eine zentrale Rolle für die konkrete Ausgestaltung der Altershilfe und Alterspflege in einem Land, lautet eines der Hauptergebnisse der europäischen Vergleichsstudie. Anhand eines Mehrebenenmodells analysiert die Autorin regionale Unterschiede sowie Hintergründe und Auswirkungen von Zuständigkeitsverschiebungen zwischen den verschiedenen Staatsebenen und Akteuren bei der Organisation der Angebote. Stärkung der sozialen Rechte, Zugangssicherung und Leistungskoordination stellen zentrale Momente für die Weiterentwicklung der Altershilfe und Alterspflege in der Schweiz im Sinne einer integrierten Versorgung dar.
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