Die Re 4/4 II sind Universallokomotiven und kommen dementsprechend vor Reise- und Güterzügen zum Einsatz. Schwere Züge werden meist in Doppeltraktion zusammen mit einer Re 6/6 befördert. Die Loks der Re 4/4 II stellen mit 277 abgelieferten Maschinen die grösste Triebfahrzeugserie der SBB dar und wurden in den Jahren 1964 bis 1985 beschafft. Mit einer Leistung von 4.700 kW erreicht die Maschine eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h.
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Die Ausrangierung der am Gotthard eingesetzten Rotary-Dampfschneeschleuder sowie das Bedürfnis, den Schneeschleuderpark zu vergrössern und über eine Reserve zu verfügen, führten 1980 zur Beschaffung zweier selbstfahrender Dieselschneeschleudern der Firma Beilhack, Rosenheim. Diese bereits nach Norwegen und Österreich gelieferte Bauart bewährt sich auch am Gotthard, wobei die beiden Schleudern in Göschenen und Erstfeld stationiert sind oder waren. Eine Besonderheit dieser Bauart ist, dass die gesamte Fahrzeugbrücke um 180° gedreht werden kann, wodurch die Schleuder ihre Arbeitsrichtung ändern kann. Hinweis: Das Modell ist im Analog-Betrieb nur eingeschränkt einsetzbar, deshalb empfehlen wir den Digital-Betrieb. Im Analog-Betrieb setzt sich die Schneeschleuder in Bewegung, die Spitzenbeleuchtung und das Fahrgeräusch werden aktiviert, ebenso drehen sich die Schaufelräder.
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Fleischmann 732405 (Spur N)
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Die Baureihe 98.8, die bayerische GtL 4/4, wurde zum ersten Mal 1911 bei den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen in Dienst gestellt. Mit wenigen Änderungen wurde sie bis 1927 weitergebaut. Die Lokomotiven bewährten sich im Betrieb sehr gut und waren mit einer Leistung von 450 PS die stärksten bayerischen Lokalbahnlokomotiven. Bei der Deutschen Bundesbahn waren die kleinen, anspruchslosen Maschinen bis zum Jahre 1953 auf vielen bayerischen Lokalbahnstrecken im Einsatz.
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