2001 beschloss die BLS Lötschbergbahn AG, zehn Traxx-Lokomotiven für den grenzüberschreitenden Güterverkehr zu bestellen. Die Lokomotiven der BLS Cargo mit der Schweizer Bezeichnung Re 485 sind technisch identisch mit der Baureihe Re 482 von SBB Cargo und den Maschinen der Baureihe 185 von DB Cargo mit zusätzlichem Schweiz-Paket. Mit der Auslieferung zwischen Dezember 2002 und Mitte 2003 wurden die verbliebenen Ae 4/4 ausgemustert. Die neuen Maschinen werden vor allem vor Transitgüterzügen von und nach Deutschland eingesetzt.
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Zur Erprobung neuer Reisezugwagen benötigte die Versuchsanstalt Halle in den 1960er Jahren eine weitere schnellfahrende Dampflok. Die neue Maschine 18 201 entstand aus der Schnellfahr-Tenderlokomotiven 61 002 und Teilen der Hochdruck-Versuchslok H 25 024. Als Dampferzeuger diente ein abgewandelter Neubaukessel der Baureihe 22 mit einer verlängerten Rauchkammer und Giesl-Ejektor. Zum exakten Einhalten der Geschwindigkeit bei schneller Fahrt stattete man die Maschine mit einer Gegendruckbremse aus. Schnelle Fahrt bedeutete bis zu 175 km/h, denn für diese Höchstgeschwindigkeit war die 18 201 zunächst ‒ später 180 km/h ‒ zugelassen, freilich nur vorwärts.
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Seit 2003 verbindet der metronom mit seinen gelb-blauen lokbespannten Doppelstockzügen den Norden in Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Dabei ist die metronom Eisenbahngesellschaft mbH ein nichtbundeseigenes Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in Uelzen, Niedersachsen. Das Unternehmen betreibt im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) unter der Marke metronom auf 390 Streckenkilometern fünf Linien. Die ME 146-12 entstammt der 2005 gebauten zweiten Lieferserie von acht Lokomotiven der TRAXX-Type P160 AC2, die auf dem crashoptimierten Lokkasten der DB-Baureihe 185.2 basiert.
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Die Lok 50 849 wurde 1940 mit der Fabriksnummer 16058 von der Lokschmiede Krauss-Maffei in München Allach gebaut. Nach 1945 verblieb sie in der Sowjetischen Besatzungszone und somit bei der Deutschen Reichsbahn. Schliesslich übernahm die 1979 gegründete Arbeitsgemeinschaft 3/75 „Eisenbahntradition“ Zwickau die Güterzuglok nach dem Abschied vom Plandienst. Sie verwandelte die heruntergekommene Maschine wieder in einen optischen und technischen Bestzustand. 1980 wurde die 50er in den Traditionspark der DR übernommen. Unter den vielfältigen Sonderzugeinsätzen war sie auch als Zuglok für die als „Zwickauer Traditionszug“ bekannte Wagengarnitur im Einsatz. Bis zum heutigen Tag hat die rollfähige und vollständig erhaltene Museumslokomotive ihre Heimat im Glauchauer Lokschuppen und wird dort liebevoll betreut.
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