Auf 'Ascheregen' bekommt der Hörer in gewohnter Manier druckvollen und melodischen Death-/Viking Metal um die Ohren gehauen, allerdings mit einer deutlicheren Schärfe an Black Metal, was dazu beiträgt, dass Obscurity an Melodie und Härte noch einmal zulegen können. 'Ascheregen' rückt also wieder mehr in Richtung der beiden Alben `Tenkterra und Vintar´. Auch hinsichtlich des Songwritings konnte das BergischeEnsemble nochmals eine Schippe drauflegen und beweist insgesamt gereiftere Songstrukturen. Lyrisch entfaltet sich 'Ascheregen' als eine konzeptionelle düstere Reise durch Vergangenheit und Gegenwart. In zwölf Kapiteln, vom bedrohlichen Auftakt 'Initium Dekadentiae' bis zu den letzten Klängen von 'Dystopie und Schwanengesang', verweben sich altnordische Mythologie, die gewaltsamen.
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