Der Verband der Deutschen Buchdrucker. Band 1. [mne]. Krahl, Willi:

Einband leicht berieben. Papierbedingt leicht gebräunt. - Der Verband der Deutschen Buchdrucker war eine deutsche Gewerkschaft im grafischen Gewerbe von 1866 bis 1933. Er gilt als älteste Vorläuferorganisation der heutigen Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (verdi). Zweck des Verbandes war die Vertretung der gewerblichen und die Förderung der geistigen und materiellen Interessen seiner Mitglieder unter Ausschluss aller politischen und religiösen Fragen. Um infolge des in Kraft getretenen Sozialistengesetz nicht verboten zu werden, benannte sich der Verband 1879 in Unterstützungsverein Deutscher Buchdrucker um. Der Sitz wurde nach Stuttgart verlegt und die Verbandskasse konnte vor dem staatlichen Zugriff in die Schweiz gerettet werden. Am 1. Januar 1880 gründeten die Buchdrucker die erste zentrale Arbeitslosenversicherung in Deutschland.

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