Zuckerwattemaschine,- Feenstaub auch für große Kinder.
Krönender Abschluss eines Kirmesausfluges war früher immer ein Besuch beim „Zuckerwattemann“. Das war für uns Kinder immer das Zeichen,- jetzt geht’s wieder nach Hause. Und genau da können wir dieses Feeling wieder aufkommen lassen,- mit einer Zuckerwattemaschine.
Beispiele Zuckerwattemaschine
Allgemein
Bereits seit 1897 gibt es diese Köstlichkeit und kein geringerer als ausgerechnet ein Zahnarzt und ein Konditor haben das erfunden. Dennoch wurde erst 1904 die Zuckerwatte der Öffentlichkeit vorgestellt. Zuckerwatte bekommt man ausschließlich auf Kirmesveranstaltungen und war für den Heimbereich nie gedacht.
Technik
Zur Herstellung der Zuckerwatte braucht man erstmal ganz normalen Zucker oder wie in Amerika oft verwendet, Ahornsirup. Zwischen 5-6 Gramm werden in ein Gefäß mit Heizwendeln (Zuckerverteiler) gefüllt,- auf ca. 150 Grad erhitzt und durch Rotation des Zuckerverteilers wird der verflüssigte Zucker herausgeschleudert. Auf dem Weg zur Außenwand/ Schale erkaltet der Zucker wieder und legt sich als feiner Faden an die Schale. Hier wird der Zuckerfaden mittels einem Holzstäbchen aufgedreht. Das Heizelement besteht aus einem Quarzbrenner mit 300-400 Watt Leistung. Rechnen Sie mit ungefähr 5 Minuten Aufheizzeit und bis zur fertigen Zuckerwatte nochmals 3 Minuten.
Komfort
Wenn Sie bequem Zuckerwatte erstellen möchten, achten Sie auf eine relativ große Zuckerauffangschale. Schalen unter 20 cm Durchmesser sind beim Auffangen der Zuckerfäden eine quälende Angelegenheit. Devise also,- je größer desto besser.
Ein Spritzschutz, der auch abnehmbar ist, verhindert unnötige Schweinerei auf dem Tisch. Alle Teile wie Schale, Spritzschutz etc. sollten auch für Spülmaschinen geeignet sein.
Das man der Zuckerwatte auch farblich und geschmacklich auf die Sprünge helfen kann, ist weniger bekannt, weil in Deutschland Zuckerwatte eben nach Zucker zu schmecken hat und Zuckerwatte eben weiß sein muss. Nicht so in Amerika,- da gibt es blaue, rosarote, grüne und gelbe Zuckerwatte. Geschmacksrichtungen Brombeeren, Himbeeren oder Orangen stellen dort kein Problem dar. Bewerkstelligt wird das mit Lebensmittelfarbe und Aromen. Mit etwas Geschick lassen sich sogar mehrfarbige Portionen fertigen. Als beiwerk geben die Hersteller häufig einen Messbecher für den Zucker bei,- ebenso meist auch Holzstäbchen. Sollten Ihnen mal diese Stäbchen ausgehen, kaufen Sie einfache Schaschlikspieße aus Holz,- die funktionieren ebenfalls ganz gut.
Sicherheit
Die Zuckerwattemaschine sollte über einen beleuchteten Ein-/Ausschalter verfügen. Für hohe Standfestigkeit sorgen Saugfüße. Achten Sie auf die Sicherheitslabel CE/ GS/ TÜV etc. damit Sie möglichst lange etwas von Ihrer Maschine haben. Das Heizelement sollte wenigstens 150 Grad schaffen,- gute Geräte schaffen 185 Grad, was eine schnellere Produktion der Zuckerwatte bewirkt und die Aufwärmphase erheblich verkürzt. Der Spritzschutz sollte hoch genug sein damit der heiße Zucker nicht in der Stube landet.
Eine Kabelaufwicklung am Gerät oder gar die komplette Entfernung des Stromkabels vereinfacht das problemlose Verräumen.
Fazit
Wer seinen Kindern auf der nächsten Geburtstagsparty viel Spass bereiten möchte und den kleinen Gästen leuchtende Kinderaugen ins Gesicht zaubern möchte, liegt mit einer Zuckerwattemaschine vollkommen richtig. Kaufen Sie nicht gleich das billigste Gerät,- meist taugen die Brenner nichts und die Freude ist schnell verflogen und chinesische Betriebsanleitungen ist nicht jedermanns Geschmack. Geräte ab 30 Euro gehen in Ordnung, viel mehr muss es auch nicht sein.
Wer vor dem Kauf wissen möchte wie einfach das Ganze funktioniert, kann sich das Video hierzu anschauen,- Ihr tommes51
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