Unkrautstecher,- dem Unkraut auf der Spur.
Wer den ultimativen Unkrautkiller sucht, hat die Wahl zwischen einfachen Handstechern bis zum Hightech Gerät. In diesem Ratgeber wird das Angebot durchleuchtet.
Beispiel Unkrautstecher.
Allgemein
Wer seinen Garten löwenzahnfrei haben möchte und gängigem Unkraut zu Leibe rücken will, kann das mühselig mit der Hand rauszupfen. Nur können Sie diesen Vorgang jedes Jahr aufs Neue machen, weil Sie die Wurzeln einfach nicht erwischen. Einfache Handstecher sind schon mal eine Hilfe, doch es geht auch rückenschonender.
Technik
Um Unkraut effektiv zu entsorgen, müssen Sie die Wurzeln des Übels mit herausziehen, damit nichts nachwachsen kann. Dazu werden Stecher mit Griff angeboten, deren Ausstecher meist v-förmig ausgebildet sind. Damit kommt man relativ gut ins Erdreich und mit einer Hebelbewegung wird der Übeltäter ans Tageslicht befördert. Je breiter dieser V-Form-Stichel ist, umso größer ist das Aushubloch und die Chance erhöht sich, dass Sie alles Wurzelwerk miterwischt haben. Diese Stecher gibt es auch scharf angeschliffen um sie als Schneidwerkzeug einzusetzen. Gute Stecher, aus Stahl gefertigt, vom Markenhersteller gehen ab 25 Euro über die Ladentheke und sind auch noch teurer im Handel.
Neben den Handstechern gibt es auch noch die Unkrautstecher die diese "Bodenrobberei" vermeidet und ein Arbeiten im Stehen ermöglicht. Der Urvater des stehenden Unkrautvernichtens ist ohne Frage die Gartenkralle, die mit 3 gedrehten Stahlkrallen das Erdreich aufbricht und somit den Zugang zum Unkraut öffnet. Eine Weiterentwicklung ließ aber nicht lange auf sich warten.
Die Firmen Fiskars, Gardena und Wolf sind hier führend in der Entwicklung dieser hochwertigen Gartenhilfe. Auch hier gibt es Unterschiede in der Handhabung. Komfortabel wird das Arbeiten erst, wenn man das Gerät auf seine Körpergröße einstellen kann und somit auch einer leichten Bückhaltung entgehen kann. Fiskars kommt mit dem 139920 - Telescopic mit Auszug auf bis zu 1,19 Meter Höhe und bietet damit auch für große Menschen genügend Arbeitshöhe. Stufenlos arretierbar und mit Bajonettauswurf bekommt man so keine schmutzigen Hände. Gardena hat einen ähnlichen Unkrautstecher im Angebot mit einer Arbeitshöhe von 110cm. Diese Art der Geräte verfügt über kippbare Stechkrallen, die spitz zulaufen. Diese Spezialmesser dringen locker in das Erdreich ein, umfassen das Unkraut mit Wurzel und mit einer Drehbewegung oder Zugbewegung (Fiskars) wird das Unkraut entfernt. Der Auswurfmechanismus an den Geräten entsorgt dann das Unkraut. Die Greifarm-Anzahl variiert von 2 über 3 bis 4 Stück, wobei es mit Dreien gut, mit vier eben besser geht. Bei Wolf handelt es sich hingegen um einen Stecher, der mit einem langen Stiel versehen ist. Mit einem Pedal (Tritt) wird das Gerät ins Erdreich getrieben und mit besagter Hebelwirkung wird das Unkraut entfernt. Ähnlich arbeitet auch der Fiskars-Stecher.
Komfort
Softgriffe und Teleskopstiele sind auf der Wunschliste und die Greifarme sollten aus Edelstahl gefertigt sein. Die Druckpedale, die zum Einstechen benötigt werden, müssen robust sein und als Markengerät sollte die Ersatzteilbeschaffung sichergestellt sein.
Fazit
Wer seinen Garten in Schuss halten will und über fast unkrautfreies Terrain verfügt, ist mit einem Handgerät gut bedient und ist ab 15 Euro auf der richtigen Seite. Eigentümer mit häufigem Unkrautwuchs sind mit der Stehvariante besser dran, da hier auf Dauer ein bequemeres Arbeiten garantiert ist,- Ihr tommes51.
Beispiel Gardena
Beispiel Fiskars
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