USB-Stick,- das Leben in der Handtasche.
Die alten Hasen kennen noch den Datenverkehr per 5.25 Papierdiskette oder der 3.5 Plastikdiskette. Selbst das Kassettendeck bot per Bandkassette lange Zeit die einzige Möglichkeit, Daten auszutauschen. Es folgen tragbare Festplatten für die Handtasche und in der heutigen Zeit geben USB-Sticks den Ton an.
Beispiel USB-Stick 2.0 und 3.0
Allgemein
Neben der Mikrocard,- hauptsächlich für Laptops oder Digitalkameras, haben sich die USB-Sticks als Massenmedium durchgesetzt. In den Größen bis zu 512 GB stellen heute kein Problem dar. Größere, im Terrabyte-Bereich, sind aber in Vorbereitung. Als Anhaltspunkt für Preise kann man sagen: je mehr Speicher umso teurer.
Technik
Neben den Spezifikationen der USB-Schnittstelle sind die Transferraten bei den Sticks gefragt. Die Spezifikationen gibt es als 1.0, 1.1,- gelten aber als veraltet und zu langsam,- 2.0 und 3.0 als momentaner Stand der Technik. Dabei sind diese Sticks generell auch abwärtskompatibel. Diese Stick speichern die Informationen als elektrische Ladung und benötigen keine externe Stromquelle.
Neueste Technologie wird "Programmable Metallization Cell" (PMC) genannt. Statt die Informationen, wie bei Flashspeicher, als elektronische Ladung zu speichern, werden bei PMC –Sticks zur Speicherung Nanodrähte aus Kupferatomen verwendet. Dadurch wird es möglich sein Datenmengen jenseits von einem Terabyte zu verwirklichen. Noch Zukunft aber irgendwann hoffentlich auch bezahlbar. Die häufigsten Größen sind 64 GB und 128 GB,- da sie zu einem akzeptablen Preis noch gute Transferraten mitbringen. Größere Sticks sind da träger und sollten „noch“ den kleinen tragbaren Festplatten Vorrang bieten. Aber auch 500MB, 1,2,4,6,8,16,32 GB-Sticks sind entsprechend günstiger zu bekommen und haben meist auch höhere Transferraten als größere USB-Sticks.
Die Transferraten werden in zwei Werten angeben. Einmal die Lesegeschwindigkeit und in die Schreibgeschwindigkeit. Dabei erreicht die eigentliche „Schreibarbeit“ meist den hälftigen Wert als die Lesegeschwindigkeit. Wo also Highspeed beworben wird, muss nicht zwangsläufig ein schneller Stick drin stecken. Ein Blick auf diese Werte verrät dann die wirklich schnellen Pedanten. Lesegeschwindigkeit von 40 MB/s und Schreibgeschwindigkeit von 26 MB/s sind heute schon ganz ordentlich,- aber die billigen Sticks erreichen hier meist nur Lesegeschwindigkeiten von 10-15 MB/s. Schneller Datentransfer garantiert der Stick der mit 2channel Technologie oder besser 4channel Technologie daherkommt.
Die neuen USB 3.0 Sticks kommen generell mit schnellen Lesegeschwindigkeiten zurecht. Sticks mit bis zu 64 GB sind mit 110 MB/s lesen, max. 70 MB/s schreiben dabei und liegen etwa bei 70 Euros.
Kompatibel und damit ohne besondere Treiber installierbar sind diese Sticks mit Windows XP, Vista, Windows 7, Linux ab 2.6 Kernel und MacOS X ab 10.5.
Sticks mit eSATA-Anschluss sollten Sie nicht nehmen wenn Sie Ihre Daten auf fremden PCs verwenden wollen, da diese Anschlüsse mit externem Strom versorgt sein wollen. Trotz hoher Datentransferraten findet man diese Anschlüsse recht selten.
Komfort
Einige Hersteller bieten Ihre Sticks mit Sonderfunktionen an oder / auch mit Softwarepaketen. So werden häufig Antivirenpakete beigelegt oder Treiber die es dem Stick ermöglichen als bootbare Festplatte erkannt zu werden. Passwortfunktionen per Hardware oder Backup-Software, Fingerprints sind hier nur einige Spezialangebote der Hersteller. Ob Sie nun FAT32 formatieren oder auch das Speicher sparende NTFS- Format anlegen können verrät ein Blick in die Spezifikation. Nicht wenige können beides, einige können es nicht.
Die LED-Funktionsanzeige sollte natürlich vorhanden sein, damit man den Lade/Schreibvorgang auch signalisiert bekommt.
Einige Hersteller lassen den USB-Stick auch in andere Formen einbauen,- als BigMac oder in Tierfiguren, Herzchenform oder als Schlüsselanhänger,- das ist aber Geschmacksache. Die eigentliche Stickfunktion wird dann als aufschiebbare/ versenkbarer Version realisiert.
Sicherheit
Ein namhafter Hersteller bietet immer Supportmöglichkeiten und legt oft auch Sonderfunktionen bereit. Sandisk bietet sogar per Knopfdruck am Stick eine Backupfunktion neben einem Passwortschutz und Hardware basierender AES-Verschlüsselung. Daneben ist natürlich auch das CE-Sicherheitszeichen gefragt.
Fazit
Für normalen Datenverkehr kommt man mit einem 64 GB-Stick locker aus,- es darf sogar weniger sein. Nur wer große Datenmengen verarbeitet,- ganze Backups oder sogar Office-Software auslagern will braucht große USB-Sticks und ob Sie nun als Schlüsselanhänger oder Teddybär oder nur als schnöder Kapselstick daher kommen, bleibt gänzlich Ihrem Geschmack überlassen aber was so alles möglich ist mag das Video-1 vermitteln,- Ihr tommes51
USB-Stick Spass
USB-Stick mit Verschlüsselung
Copyright © 2000-2012 Shopping.com Shopping.com ist ein eBay Unternehmen




