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Spülkasten,- Wasser marsch für eine saubere Toilette.

 

Wer seinen Spülkasten austauschen will oder muss, ist erst mal überrascht, welche Vielfalt auf dem Markt ist. Dieser Ratgeber beschäftigt sich mit den Aufputzspülern und zeigt Unterschiede auf.

Beispiel WC-Spülung


Allgemein
Bereits seit 1775 haben Toilettenspülungen Einzug in Haushalte gehalten. Ältere Vertreter sind in Altbauten auch heute noch aktiv und sind mit dem Spülkasten weit oben installiert, um durch das Fallrohr zum Toilettenbecken genügend Druck aufzubauen, um deren Inhalt zu entsorgen. In Gang gesetzt wurden diese „Oldtimer“ mittels einer Zugkette. Heute sind diese Spülungen kaum noch anzutreffen zumal sie auch sehr verschwenderisch mit Wasser umgehen.
Neben den modernen Unterputzspülern, die mittels einer Druckplatte agieren, sind häufig sogenannte Überputz/Aufputz-Spüler anzutreffen. Der Austausch eines unschönen oder defekten Spülkasten ist relativ einfach und mit ein wenig handwerklichem Geschick schnell erledigt.

Technik

So eine Toilettenspülung sorgt im Wesentlichen dafür per Knopfdruck, zu einem bestimmten Zeitpunkt, die Wasserspülung in Gang zu setzen und dadurch den Inhalt der Toilettenschüssel mit Wasserdruck weg zu spülen.
Technisch gesehen haben sich drei Arten der Toilettenspülung etabliert,- Druckspüler, Vakuumspüler und Kastenspüler. Beim Druckspüler wird beim Spülvorgang viel Wasser aus groß dimensionierten Rohren zur Verfügung gestellt und mit hoher Geschwindigkeit, wie bei einem Wasserstrahl, wird der Toiletteninhalt lautstark weggespült. Bis in die späten 70er Jahren waren diese Verschwender allgegenwärtig. Die Vakuumspüler begegnen uns meist in Flugzeugen und Zügen. Hier wird sehr wenig Wasser verbraucht, allerdings rechnet sich diese Technik nicht für den Haushalt. Als guter Kompromiss gibt es die Kastenspüler, die heute fast überall zu finden sind. Hier befindet sich der Spülkasten etwa 50cm über der Toilettenschüssel und beinhaltet zwischen 3, 6 oder 9 Liter Wasser. Ein Füllventil sorgt dafür, das sich der Wasserzulauf per Schwimmer abschaltet. Per Druckauslöser (Taste) wird das Wasser nach unten freigegeben, indem ein Hebemechanismus das Fallrohr nach unten freigibt und das Wasser durch ein relativ dickes Rohr abfließen kann. Dabei wird fast der gleiche Falldruck aufgebaut wie bei den o.g. Oldtimer-Spülkästen bzw. den Druckspülern. Als Schallschutz und zur Vermeidung von Kondenswasserbildung sind diese Spülkästen noch mit Styropor innen ausgeschlagen.

Komfort

Da Trinkwasser knapp und teuer ist und wir durchschnittlich ca. 40 Liter davon für die Toilettenspülung verschwenden (täglich/pro Person), sind moderne Spülkästen mit einem Spülstopp oder einer 2-Phasenspülung ausgestattet. Der Spülstopp funktioniert, indem man den Spültaster manuell wieder in seine Ausgangsstellung bringt und man somit den Wasserverbrauch beeinflussen kann. Die 2-Phasenspülung lässt differenziertes Spülen zu. Phase 1 lässt nur ca. 3 Liter fließen, was für eine kleine Reinigung völlig ausreichend ist. In der ­2ten Phase werden 6 Liter als ­Nachspülung bereitgestellt oder bis zu 9 Liter als Vollspülung. So kann man seinen Wasserverbrauch weitgehend selbst beeinflussen. Oft kann man auch darüber hinaus noch eine Feinjustierung am Spülkasten vornehmen um die Wassermenge noch individueller einzustellen. Alle vorgestellten Spülsysteme werden per Hand ausgelöst aber auch dafür gibt es elegante Lösungen. Neben Lichtschranken und Infrarotlichtmessung (Reflexion) kommen sogar Sensor oder Radarmessungen zum Einsatz,- meist aber nur in öffentlichen Gebäuden. Vorteil dieser impulsgesteuerten Spülungen ist der fehlende Handkontakt zum Spültaster, was erheblich der Hygiene dient. Hier muss aber auch ein elektrischer Anschluss vorhanden sein.

Sicherheit

Technisch begabte Handwerker sind in der Lage den Spülkasten per beiliegender Einbauanweisung einzubauen. Sind aber Rohrverbindungen herzustellen oder es wird ein elektrischer Anschluss verlangt darf nur der Fachmann ran, denn wer will schon einen elektrischen Schlag beim Toilettengang haben.

Fazit

Einfache Spülkästen sind ab ca. 25 Euro schon zu bekommen, halten aber meist nicht lange durch. Spartasten sind oft nicht vorhanden und farblich gibt es fast keine Auswahl. Ersatzteile sind ebenfalls kaum zu bekommen,- also, warum nicht gleich einen Markenspüler kaufen und sich dem Ersatzteilstress verweigern. Hier gibt es ab 50 Euro aufwärts gute Aufputzspüler. Solls mehr Komfort sein mit elektrischer Bedienung kommen schnell ein paar 100 Euros zusammen, was die Sache für Eigentümer aber wieder interessant macht,- Ihr tommes51.


Installation Vorwandmodel


Mitgliedsdetails

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tommes51

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Aufgenommen:Apr 28, 2010

Ratgeber von tommes51

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