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Schwingschleifer,- die Glattmacher für raue Flächen.

 

Um schöne glatte Oberflächen für den ersten Voranstrich zu bekommen kann man mit feinem Schmirgelpapier die Sache angehen,- leider auch aufwendig und Fingerschädlich. Besser geht es da mit einem Schwingschleifer.

Beispiel Schwingschleifer

 

Allgemein

Obwohl immer häufiger Exzenterschleifer (Rundschleifer) zum Einsatz kommen, werden Sie schnell merken, dass man mit diesem Gerät keine Ecken erreichen kann. Hier sind Schwingschleifer, mit ihrer eckigen Bauform, eindeutig im Vorteil. Für feine Schleifarbeiten sind Schwingschleifer mit ihrer breiteren Auflage für Türen, Bretter oder Entlacken bestens geeignet

Technik

Ein Schwingschleifer wird mit einem Elektromotor betrieben und verrichtet seine Aufgabe, mittels unterschiedlich strukturierten Schleifblättern, Oberflächen zu glätten. Hauptsächlich für Vor und Nacharbeiten konzipiert, können unterschiedliche Holzstrukturen verarbeitet werden. Aber auch zur Lackentfernung oder Füllerglättung bei Pkws, lassen sich Schwingschleifer gut einsetzen. Dabei versetzt der Motor die unten angeordnete Schwungplatte mit dem Schleifpapier in eine schwingende Bewegung. Die Platte ist immer eckig und schwingt im Kreis. Der Schwingkreis des Schleifpapiers wird als Durchmesser angegeben (Ø) und beträgt bei guten Maschinen 2,0 mm. Die Schwingungen die der Motor überträgt bezeichnet man als Schwingzahl und liegen im Bereich von 10.000 – 24.000 die Minute. Die Kraftentwicklung vom Elektromotor liegt bereits bei 120 – 500 Watt an,- nicht zu vergessen,- auch Akku-Geräte sind hier im Einsatz zu finden die bereits mit 7,2 Volt stolze 20.000 Schwingungen produzieren können. Kommen meist allerdings nur als sogenannte Deltaschleifer daher,- ein Dreieckiges Schleifprofil.

Bei der Befestigung des Schleifpapiers kommen Klettverschlüsse und/ oder Spannsysteme zum Einsatz. Klettverschlüsse vereinfachen den Schleifblattwechsel. Einige Maschinen bieten beide Varianten parallel an und so ist man nicht auf einen Anbieter vom Schleifpapier angewiesen. Eine Staubabsaugungsvorrichtung für einen externen Staubsauger bieten mittlerweile auch die billigsten Geräte.

Komfort

Eine weitere Kennzahl, die über die Qualität des Schleifens entscheidet, ist der Schleifhub. Er gibt Auskunft über die Abtragsleistung. Je höher dieser ist,- z.B. 3mm,- umso mehr steigert sich die Abtragsleistung. Allerdings sind dann Feinschliffe ausgenommen.

Ergonomisch geformte Handgriffe aus Softgrip garantieren angenehmes Arbeiten und wenn ein zweiter Arbeitsgriff vorne am Gerät ist, garantiert das exaktes Schleifen. Statt den Staubsauger anzuschließen und weiteren Höllenlärm zu produzieren, eignet sich ein angeklemmter Staubsack besser. Ein gekapselter Motor arbeitet Vibrationsarm und ist Garant für ermüdungsfreies Arbeiten. Besitz das Gerät auch noch ein Filtersystem „versaut“ Ihnen auch nicht das Motorinnere.

Hat das Gerät Klett und Klemmverschlüsse für das Schleifpapier eignen sich auch Rollenpapier welches kostengünstiger zu bekommen ist.

Sicherheit

Ein Kühlsystem schont das Gerät und quittiert das mit langer Lebensdauer. Unser Hinweis zu den Sicherheitslabeln darf auch nicht fehlen,- CE/ TÜV etc. sollten vorhanden sein. Lange Zuleitung lässt freies Arbeiten zu und der Mundschutz und Augenschutz sollte in Ihrem Interesse nicht vergessen werden. Das Maschinengewicht sollte möglichst unter 2 Kg liegen damit keine vorzeitigen Ermüdungserscheinungen auftreten.

Fazit

Für den einfachen Schleifvorgang reichen die preiswerten Geräte sicherlich und können schon ab 15-50 Euro zu ordentlichen Ergebnissen im Heimbereich führen. Sollen aber sehr feine Strukturen das Ergebnis sein sollte ein höherwertiges Gerät erworben werden. Diese liegen in etwa bei 70 Euro aufwärts und ist bei knapp 500 Euro für Profigeräte noch nicht am Ende,- Ihr tommes51


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Mitgliedsdetails

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tommes51

351

Aufgenommen:Apr 28, 2010

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