Klimagerät,- kühler Kopf für kühle Rechner.
An heißen Tagen kommt schnell der Wunsch nach Abkühlung auf. Nicht jeder kann diesen Wunsch mit einem Sprung in den Pool befriedigen aber mit einer Klimaanlage ist man ziemlich nah dran.
Beispiel Klimaanlagen.
Allgemein
Während man im Ausland Klimaanlagen als reines Kühlgerät sieht, haben wir in Deutschland es mit 3 in 1 Geräten zu tun. Nicht nur kühlen,- auch Entfeuchten/ Befeuchten beherrschen diese Geräte und neuerdings, dank Wärmepumpe, können sie heizen und das wesentlich effektiver als jede herkömmliche Elektroheizung. Um unser Wohlbehagen zu empfinden, benötigen wir 50% Luftfeuchtigkeit und ca. 22 Grad Wärme. Klimaanlagen sind in der Lage dieses Wohlbefinden exakt und konstant abzugeben. Durchgesetzt haben sich sogenannte Monoblockgeräte und Splitanlagen.
Monoblockanlagen,- häufig auch Mobilgeräte,- vereinen den Kondensator/ Kompressor und Verdampfer,- während die warme Abluft über einen Schlauch nach draußen geführt wird. Das Kondenswasser wird entweder in einem Behältnis gesammelt, welches dann gelegentlich entleert werden muss, oder es wird mit dem Schlauch abgeführt. Fast alle Klimaanlagen verfügen ebenfalls über Filtersysteme, die es für Allergiker einfacher macht auf Pollen und Staub zu verzichten. Diese Anlagen arbeiten nicht sehr effektiv, da sie über den Abluftschlauch, der meist am Fenster installiert ist, wieder warme Außenluft zuführt. Trotzdem sind diese Geräte empfehlenswert, wenn es um Mobilität geht und man verschiedene Einsatzorte hat. Die Installation ist auch für Laien geeignet, da meist nur das Stromkabel eingesteckt werden muss.
Splitanlagen lagern den Kondensator/ Kompressor als eigenständige Einheit nach draußen, während der Verdampfer im Innenraum sitzt und mit einen Rohr/Schlauchsystem mit der Außeneinheit verbunden ist.
Diese Anlagen sollten vom Fachmann installiert werden, da sie auf Undichtheit überprüft werden und oft auch erst mit Kühlmittel erstbefüllt werden müssen. Vorteil dieser Kühlanlagen ist die bessere Effektivität beim Kühlen und beim Heizen. Zudem sind sie sehr leise, da der Lärmverursacher ja außerhalb der Räumlichkeiten installiert ist.
Komfort
Ob nun Splitgerät oder Mobileinheit, so eine Fernbedienung dafür ist sehr hilfreich und nützlich. Lässt sich darüber auch die Klimaanlage programmieren,- z.B. Einschaltzeit, Ausschaltzeit, Temperaturwahl, Heizstufen und Luft be/ entfeuchten ist man seiner Wunsch - Klimaanlage ein Stück näher. Bei den Mobilgeräten ist ein ausziehbarer Abluftschlauch ein Vorteil,- einerseits für die flexible Aufstellung des Gerätes und andererseits kann der Schlauch auf Minimalgröße zusammengedrückt werden und nimmt beim Verstauen kaum Platz in Anspruch.
Sicherheit
Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr Gerät mit umweltverträglichem Kühlmittel befüllt ist und das die Energieeffizienzklasse höchstens ein C hat. Sicherheitslabel wie CE und TÜV sollten selbstverständlich sein und stellen Sie das Klimagerät nicht mehr als 3-4 Grad unter der Umgebungstemperatur ein, damit Sie sich keine Erkältung einfangen. Bei den mobilen Geräten sollte auf ein ausreichendes langes Stromkabel geachtet werden. Auch der Abluftschlauch muss genügend Länge mitbringen und wenn dann noch ein Fenstereinhängrahmen dabei ist, umso besser. Damit kann dann der Abluftschlauch fest am Fenster fixiert werden.
Fazit
Wer einen kühlen Kopf braucht oder auf ein angenehmes Raumklima wert legt, ist mit einem Klimagerät gut beraten. Achten Sie auf Stromfresser und Energieklassen. Diese Informationen können von der Stiftung Warentest abgerufen werden und bewahrt Sie vor einem Fehlkauf,- denn ein günstiges Gerät kann sich schnell zu einem „Groschengrab“ entpuppen,- Ihr tommes51
Beispiel Mobilgerät.
Beispiel Splitgerät.
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