Häcksler,- kleingemachtes für den Garten.
Entscheidungshilfen zum Kauf eines Häcksler / Shredder
Allgemein
Wer bei der Gartenarbeit häufig Gehölze oder anderes Schnittgut,- manchmal sogar kostenpflichtig,- entsorgen muss, sollte sich einmal Gedanken machen, ob ein Häcksler nicht Sinn macht. Je nachdem welche Stärken und Sorten vom Schnittgut anfallen sollte die Wahl des Häckslers ausfallen, denn das Endergebnis soll ja im eigenen Garten Nutzwert darstellen. Ob Sie die „Häckselware“ kompostieren oder mulchen wollen entscheidet letztendlich Ihr persönlicher Bedarf.
Zwei Arten haben sich durchgesetzt, die Benzin betriebenen und die Elektrischen. Welcher nun ratsam für Sie ist, bestimmen die Mengen die bei Ihnen anfallen werden.
Technik
Häcksler,- auch Shredder genannt,- gibt es mit unterschiedlicher Zerkleinerungstechnik. Die einfachen und preiswerten Gartenhäcksler verfügen über ein Messerschneidwerk,- mit die älteste und erfolgreichste Technik. Gute Motorleistung vorausgesetzt, arbeitet diese Technik recht schnell. Nachteile sind enorme Lautstärken und Anfälligkeiten für Schnittgutverstopfungen. Das Nachführen vom Schnittgut erfolgt nicht automatisch und die Reinigung der Maschine gestaltet sich recht aufwendig. Im Ergebnis kommt aber guter gebrauchsfähiger Mulch dabei heraus.
Sogenannte „Leisehäcksler“ verfügen meist über ein Walzenschneidwerk. Hier wird das Schnittgut selbständig eingezogen und die Geräte sind zudem auch kraftvoller. Das wird erkauft durch einen höheren Anschaffungspreis und langsamere Arbeitsweise. Dafür sind Schnittgutverstopfungen fast ausgeschlossen. Hier ist das Ergebnis zermahlenes / zerrissenes „Gehäckseltes“, welches gut zum Kompostieren geeignet ist.
Wendelschneidwerke,- ebenfalls im Handel,- sind ähnlich wie die „Leisehäcksler“ aber technisch aufwendiger und somit noch teurer und damit seltener anzutreffen.
Um die Mahl/Schneidwerke optimal nutzen zu können muss in allen Fällen ein kräftiger Motor herhalten. Bei den Benzinern ist Kraft genügend vorhanden, sind aber nicht gerade Umweltfreundlich einzustufen,- welches man bei den elektrischen Häckslern auch nicht unbedingt unterstreichen sollte, wenn der Strom vom Atomkraftwerk kommt.
Komfort
Unter 2000 Watt Leistung macht häckseln nicht wirklich Spaß und lässt das Gerät schnell an seine Grenzen stoßen. Hier sollten Geräte ab 2000 Watt zum Einsatz kommen. Devise hier ganz klar,- je mehr Watt umso besser. Einen Rückwärtslauf sollte schon integriert sein um Verstopfungen entgegen zu wirken. Achten Sie darauf, dass alle rotierende Teile gut verkapselt sind und damit zur Unfallvermeidung beitragen. Kugelgelagerte Rollen am Gerät sind hilfreich, wenn der Häcksler an den Ort des Geschehens transportiert werden muss und das ein Auffangkorb/ Sack sich beim Zubehör befindet sollte ebenfalls zu seinen Tugenden zählen.
Sicherheit
Das alle technischen und gesetzliche Vorgaben erfüllt sein müssen, versteht sich wohl von selbst und Selbstreparaturen am Gerät sollten tunlichst vermieden werden bzw. sind tabu. Ein defektes Gerät gehört in die Fachwerkstatt ohne jegliche Diskussion. Trotzdem sind noch einige Sicherheitsmerkmale wichtig die das Gerät erfüllen sollte. Der Einfülltrichter sollte recht hoch sein und vor versehentlichem „Eingreifen“ geschützt sein. Hier gibt es Geräte die ein entsprechendes grobmaschiges Gitter im Trichter haben. Ein Überlastungsschutz / Sicherung ist mittlerweile Standart der in Verbindung mit einen automatischem Motorstopp für noch mehr Sicherheit sorgt. Welche Stärken des Schnittgutes Ihr Favorit verträgt, verrät ein Blick auf die Produktbeschreibung des Gerätes, welches meist auf der Herstellerseite im Internet zu erfahren ist. Aber auch ihre persönliche Sicherheit kann durch das Tragen von Schutzbrille, Handschuhen und entsprechenden Gehörschutz unterstützt werden. Bei allen Geräten die hohe Verletzungsgefahr beherbergen, wie z.B. auch bei Rasenmähern, Heckenscheren oder Rasentrimmer, gilt immer: IHRE Sicherheit hat Vorrang.
Fazit
Die elektrischen Häcksler reichen für den normalen „Gärtner“ durchaus,- erst größere Bestände von Schnittgut und häufigere Anwendung sollte den Griff zum Benziner rechtfertigen.
Schön, das Sie bis hierher gelesen haben und ich Ihnen einige Ratschläge vermitteln durfte,- ihr tommes51
Beispiel Gartenhäcksler
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