Fenstersauger,- klare Sicht oder schummriger Ausblick ?
Das man mit Seifenlauge und Zeitungspapier Scheiben säubern kann, ist hinreichend bekannt. Das es einfacher mit einem Fenstersauger/Reiniger geht, weniger.
Beispiel Fenstersauger-Reiniger
Allgemein
Wer sehr große Fensterflächen reinigen will, ist mit der herkömmlichen Reinigungsmethode damit gut beschäftigt. Streifenfreiheit ist bei dieser Methode aber nicht garantiert. Auch Omas Wundermittel Spiritus ist nicht immer ein Garant für optimale Reinlichkeit und schafft nicht immer den glasklaren Durchblick. Nun kommt Hilfe in Form von Fenstersaugern bzw. Fensterreinigern. Zwei Gerätetypen stehen dabei zur Auswahl. Zum einen die dampfunterstützten Reiniger und die Sauger, die das Reinigungswasser gleich wegsaugen.
Technik
Technisch sind die Dampfreiniger den Dampfbesen ähnlich und produzieren den reinigenden Dampf bis zu 100 Grad. Einige Geräte, wie der Clean Maxx Steam Star, verfügen zudem über ein integriertes Reinigungssystem. Dabei wird das Schmutzwasser wieder aufbereitet, gereinigt und wieder zur Dampfherstellung bereitgestellt. Der Tank wird mit 350ml normalem Wasser aufgefüllt und die Dampfabgabe reicht bis zu 30 Minuten. Ähnliche Geräte erreichen sogar 45 Minuten. Zur Reinigung wird der Dampf per Druckschalter abgegeben und mit einem integrierten Gummischieber werden die Fenster gereinigt. Das abtropfende Wasser wird vom Gerät wieder aufgefangen und recycelt.
Eine andere Technik wird bei den Fenstersaugern verfolgt. Hier wird ein Akku-betriebener Wassersauger eingesetzt. Mit einer mitgelieferten Sprühflasche mit aufgesetztem Mikrofaser-Wischer wird das Reinigungsmittel aufgetragen und das Schmutzwasser mit der Gummilippe des Saugers abgezogen und gleichzeitig abgesaugt. Das funktioniert tadellos streifenfrei. Der Akku ist ein moderner Lithium-Ionen-Akku, der aber leider für größere Arbeiten etwas unterdimensioniert ist und gerade mal 20 Minuten durchhält. Dem gegenüber stehen 3 Stunden Aufladezeit und somit muss man seine Reinigungszeit gut planen. Für Fenster mit aufgesetzten Sprossen sind die Sauger ebenfalls ungeeignet. Hier muss in den Ecken und Kanten oft herkömmlich nachgearbeitet werden. Da sind die Dampfreiniger besser geeignet, da die eigentliche Reinigung ohne Scheibenkontakt funktioniert,- nämlich durch den Dampfstrahl. Aber auch hier muss eventuell nachgearbeitet werden, da es dort keine Absaugung gibt.
Komfort
Hier steht zweifelsohne das Zubehör im Vordergrund. Neben dem Sauger/Reiniger sollte die Gummilippe als Ersatzteil verfügbar sein. Die Sprühflasche nebst Mikrofasertuch sollte ebenfalls beigelegt sein. Bei den Saugern, die Akku-Betrieb zulassen, muss natürlich ein entsprechendes Ladegerät dabei sein. Auch eine praktische Tragetasche mit Hüftgurt wird bei einigen Geräten angeboten. Hier kann das Gerät dann komfortabel transportiert oder geparkt werden, während man die zu reinigende Fläche mit Reinigungsmittel besprüht. Ein beigefügtes Glasreinigungsmittel rundet das Gesamtpaket dann ab.
Sicherheit
Alles, was elektrisch betrieben wird, hat den Sicherheitsstandards zu entsprechen. TÜV/VDE und CE-Labels haben vorhanden zu sein. Bei den Dampfgeräten ist außerdem Vorsicht vor Verbrennungen angebracht, denn der Dampf kann schon sehr schmerzhaft sein. Der Wassertank sollte auch bei aufgeheiztem Gerät aufgefüllt werden können, was nur die Dampfgeräte betrifft.
Fazit
Ob man diese Geräte für den normalen Haushalt benötigt, hängt vom Einsatzgebiet ab. Alles, was glatt und gläserne Fläche hat, lässt sich damit reinigen. Von der Duschkabine, Fensterfronten, Spiegelfronten, Küchenplatten bis zu Autoscheiben, - alles kein Problem für die Geräte. Für kleine Butzenscheiben oder Sprossenfenster sind die Sauger allerdings nur bedingt brauchbar, - für Vollflächen aber sehr empfehlenswert, - Ihr tommes51.
Kärcher WV 60
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