Elektroschere,- schnippeln mit Strom
Ob sie Cutter, Elektroschere oder Akkuschere genannt werden ist nebensächlich, denn alle Bezeichnungen meinen das gleiche Gerät,- eine elektrisch betriebene Schere.
Beispiel elektrische Schere oder Cutter
Allgemein
Ihr Einsatzgebiet war ursprünglich für den Gastronomiebereich angedacht, da man mit diesen Scheren lange Bahnen von „Dunidecken“ und Kunststofffolien schneiden konnte, die für größere Events benötigt wurden. Statt mühselig mit der Papierschere diese Arbeit zu bewältigen oder mit dem Tapeziermesser ungenaue Schnitte hinzulegen, bediente man sich dieser neuen Elektroscheren. Heute sind die Elektroscheren robust und kräftig genug auch widerspenstige Materialien, wie Glasfaser zu schneiden.
Technik
Grundsätzlich kommen kleine Elektromotoren mit unterschiedlicher Leistungsabgabe zum Einsatz. Einfachste Geräte werden über 2x1,5 Volt Batterien betrieben und liegen unter 10 Euro im Preisgefüge. Hier können Sie keine lange Einsatzbereitschaft erwarten noch eine lange Lebensdauer des Gerätes. Kraftvoll sind diese Vertreter ebenfalls nicht,- allenfalls lässt sich Papier ggf. dünne Pappe damit schneiden. In der Preiskategorie von ca. 20- 35 Euro sind die gebräuchlichsten Geräte anzutreffen und werden auch dann mit Akku und / oder Ladegerät vertrieben. Achten Sie dabei auf die modernen Lithium- Ionen Akkutechnologie, da hier die Selbstentladung entfällt. Kraftvolle Motoren ab 3,6 Volt sind hier Standard und können damit Textilien, Leder, Pappe, Tapeten, feuchte Tapetenränder, Gewebe,- auch Jeansstoffe, Vinyl oder auch Blumen locker schneiden. Die Akkus können dabei Laufzeiten von 70 Minuten absolvieren. Die Elektromotoren leisten in dieser Konstellation enorme Leerlaufhubzahlen von 10.000 in der Minute unbelastet.
Bessere Geräte sind ab 3,6 bzw. 4,8 Volt anzutreffen liegen aber deutlich über 100 Euro. Diese Elektroscheren sind eher für den Dauereinsatz bestimmt und verfügen darüber hinaus über die Optionen Akkubetrieb und Direktstrom-Betrieb. Hier sind auch externe Zubehöre wie unterschiedliche Scherenköpfe zu bekommen. Expressladungen für den Akku machen diese Geräte nach 2-3 Stunden wieder voll einsatzbereit.
Komfort
Die elektrische Schere sollte nicht zu schwer in der Hand liegen und ein softiges Grifffeld lässt angenehmes arbeiten zu. Meistens wird nur ein Scherenkopf, der nicht auswechselbar ist, mitgeliefert. Bessere Geräte lassen das Auswechseln zu und bieten Schneiden mit Zahnung und ohne Zahnung an, was für Schneiderarbeiten wichtig ist. So beherrschen solche Scheren den perfekten Kurvenschnitt,- den geraden Schnitt beherrschen alle Angebote. Scheren mit einem Schneiderad werden oft auch als Cutter bezeichnet.
Werden zudem auch noch Wechselakkus angeboten, steht man nicht mit leerem Akku da, wenn ein Direktanschluss nicht vorgesehen ist. Gibt es den Direktanschluss sollte das Stromkabel entsprechende Länge vorweisen können. Eine LED-Ladezustandsanzeige sorgt für unangenehme Leere im Gerät.
Sicherheit
Sind wechselbare Scherenköpfe vorgesehen, sollte hierzu ein schnelles Wechseln möglich sein,- beispielsweise wie bei der Skil F0152900AA,- damit man nicht unnötig mit dem Schraubenzieher hantieren muss. Ist der Dauerbetrieb einstellbar, kommt noch ein großer Arretierschalter hinzu, damit man beim Schneiden nicht absetzen muss um den Schalter zu betätigen.
Das Netzteil, sowie das Gerät selbst, muss selbstverständlich allen Sicherheitsstandards entsprechen und mindestens das CE – Zeichen aufweisen. TÜV und GS-geprüft darf auch gerne erwähnt werden.
Fazit
Für alle die oft Basteln, Schneidern oder Tischdecken auf Events zuschneiden müssen sind diese Helfer genau das Richtige. Für Heimwerker, die oft Tapezieren dürfen, ist die elektrische Schere hilfreich und sorgt für Zeitersparnis. Wenn Sie nicht gerade eine 08/15 Schere erwerben, werden Sie damit viel Freude haben und sie bei jeder Gelegenheit nutzen wollen,- Ihr tommes51.
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