Elektrische Hochdruckreiniger,- mit Hochdruck dem Schmutz begegnen.
Will man seine Autofelgen auf Hochglanz bringen, seine Terrasse vom Winterschmutz befreien ist der Hochdruckreiniger eine gute Hilfe. Was es zu beachten gibt, klärt dieser Ratgeber.
Beispiel Hochdruckreiniger
Allgemein
Kein Geringerer als Alfred Kärcher hat seit dem Ende des 2. Weltkrieges den Hochdruckreiniger für Reinigungsarbeiten in der amerikanischen Besatzungszone gebaut und eingesetzt. Bis heute ist das Reinigungsprinzip gleich geblieben. Neben den Motor (Benziner)-betriebenen Reinigern sind im Heim und semiprofessionellen Bereich die elektrischen Hochdruckreiniger anzutreffen. Die Leistung eines Hochdruckreinigers wird in bar angegeben und wird meist in Leistungsklassen unterteilt. Die Einstiegsklasse beinhaltet Geräte die bis zu 100/110 bar Druck arbeiten, die Mittelklasse bis zu 150 bar und die Premiumklasse bietet bis zu stattlichen 250 bar. Darüber sind bis 1000 bar Geräte erhältlich, die aber meist für den Heimbereich nicht geeignet sind. Hybrid-Geräte, also Akku und Strom, sind ebenfalls erhältlich, leisten im Akkubetrieb aber erheblich weniger.
Technik
Zuerst muss der Reiniger an die Wasserversorgung mittels Gartenschlauch angeschlossen werden. Dann wird das Gerät entsprechend der Beschreibung eingeschaltet und die innen liegende Kolbenpumpe wird mit Strom versorgt und sichert mit einem ersten Hub den sofortigen Druckaufbau. Die Betätigung erfolgt meist durch einen Pistolengriff, an dessen Ende eine sogenannte Lanze montiert ist. Diese besitzt unterschiedliche Köpfe, Flachstrahl, Kegelstrahl oder rotierende Fräsköpfe. Wird nun der Pistolengriff betätigt, schießt das Wasser mit Hochdruck durch die Lanze, die den Druck durch ihre Enge noch verstärkt. Da nun der Druck im Behälter nachlässt, setzt sich die Kolbenpumpe wieder in Bewegung und stellt somit kontinuierlich den Druck wieder her. Wird der Pistolengriff losgelassen, stellt sich auch die Pumpe aus und ist in Bereitschaftsstellung. Erst mit dem Ausstellen der Stromzufuhr entweicht der Kolbendruck und transportiert kein Wasser mehr. Jetzt kann mit den meisten Geräten dennoch gearbeitet werden, denn vom Wasseranschluss kommt noch genügend Druck, um mal etwas leicht abzuspülen. Der Anschlussschlauch für die Lanze ist ein metallverstärkter Hochdruckschlauch, der den Wasserdruck auch aushält,- Gartenschläuche sind hier überfordert.
Komfort
Tragegeräte sind zwar flexibel an jeden Ort zu bewegen aber mit Rollen geht es einfach besser. Achten Sie auf das richtige Zubehör, welches oft beiliegt, manchmal aber auch noch erworben werden muss, um Spezialaufgaben zu erledigen. Als Grundzubehör sollte also mindestens eine Lanze mit unterschiedlichen Sprühköpfen aus Messing vorhanden sein. Der Wasserdruck sollte fein regulierbar sein, um auch mal empfindliche Materialien zu reinigen. Externe Reinigungsmittel, für schwierige Aufgaben/Verschmutzungen, werden bei den Komfortgeräten in einem separaten Tank im Gerät gefüllt und ebenfalls mit dem Pistolengriff dosiert und versprüht. Einfachere Geräte verfügen stattdessen über einen Ansaugschlauch, der das Reinigungsmittel von außen heranführt. Meist sind die Geräte als Kalt-Druck-Geräte ausgelegt. Vielfach kann aber auch mit warmem Wasser gearbeitet werden,- hier hilft ein Blick auf die Anbieterseite. Reine Warm/Heißwassergeräte verteuern die Anschaffung und arbeiten mit einem zusätzlichen Heizelement im Gerät, welches den Stromverbrauch ebenfalls in die Höhe treibt.
Sicherheit
Da es sich um einen Hochdruck-Wasserstrahl handelt, der hier abgegeben wird, ist hier Vorsicht geboten. Zur Unfallvermeidung den Stahl niemals auf Menschen oder Tiere halten. Bei den Reinigungsarbeiten sollte auch eine Schutzbrille getragen werden, falls es zu Lack/Holz/Kunststoff-Absplitterungen kommen könnte.
TÜV-VDE-CE Kennzeichnungen haben sich am Gerät zu befinden und das Gerät nur an Spritzwasser geschützten Stromquellen anschließen.
Fazit
Zur Fahrrad/Motorrad/Autoreinigung das perfekte Gerät,- für Haus und Garten schon zwingend notwendig. Soll das Gerät regelmäßig zum Einsatz kommen, sollte ein Markengerät erste Wahl sein. Zubehör und Garantieleistungen sind dort gesichert und man nimmt an der Weiterentwicklung des Zubehörs teil. Bereits mit knapp 70 Euro sind Sie Besitzer von so einem Marken-Reiniger und werden sich freuen über so ein vielseitiges Gerät,- Ihr tommes51
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