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Computermaus,- Ihr persönlicher Nager auf dem Tisch.

 

Wer einen PC, Laptop, oder Netbook sein Eigen nennt, kennt sicherlich auch Computermäuse. Seit der Erfindung im Jahre 1963/64 am Stanford Research Institute (SRI) hat sich allerdings viel verändert. Diese Veränderungen wollen wir hier aufzeigen.

Beispiel Computermaus

 

Allgemein

Vergleicht man die ersten Gehversuche der PC-Maus mit den heutigen High End Mäusen, sieht man schon auf dem ersten Blick die enorme Entwicklung, die da hinter steht. Ob Sie nun eine kabelgebundene Maus bevorzugen oder kabellos ins Netz gehen möchten, hängt vom hauptsächlichen Verwendungszweck ab. Viele PC-Spieler bevorzugen auch heute noch Kabelmäuse, da hier der Datenstrom kontinuierlich zur Verfügung steht und nicht durch leere Batterien vorzeitig unterbrochen wird. Trotzdem geht die Technik immer weiter und Lasertechnik hat schon lange Einzug bei den Mäusen gehalten. Das Kabel wird ersetzt durch Funk oder Bluetoothübertragung und die 2-Tastenmaus wird durch die multifunktionale Mehrtastenmaus, mit 5 oder mehr Tasten, ersetzt.

Technik

Grundsätzlich besteht die Maus aus ­dem handgeführtem Eingabegerät, das mit unterschiedlichen Tastenfunktionen ausgestattet ist. Die Datenübertragung zum PC erfolgt entweder über o.ä. Kabel, welches an den USB-Port angeschlossen wird,- früher sogar an der ­RS-232 oder PS/­2 Schnittstelle (inzwischen ausgestorben). Neuere Technik erlaubt es auch die Bluetooth-Schnittstelle für die Datenübertragung zu nutzen. Sie ist weniger störanfällig als reine Funkverbindungen und können mit genauso schnellem Datenaustausch punkten. IR-Mäuse (Infrarot) sind gar nicht mehr in den Läden zu finden.

Um die Daten (Koordinaten) zu ermitteln, muss die Maus über eine glatte Fläche geführt werden. Früher hat eine unter der Maus gelagerte Kugel diese Bewegungen an kleine Mikroschalter im Innern weitergegeben und diese wiederum als ­AN/AUS-Wert an den PC weitergegeben. Nun,- das ist Geschichte. Heute liefern diese Daten kleine Sensoren weiter. Das Abtasten übernimmt ein lasergestütztes System, welches seit 2004 mit heute erreichbaren 5600 dpi Auflösungen arbeitet. In Verbindung mit der Bluetooth-Technik, die Firma ­Belkin bietet hierzu auch eine Verschlüsselung an, ist es auch möglich, Daten ohne Sichtkontakt zum PC zu schicken. Das Cross der Angebote arbeitet aber mit der Funktechnik im 2­,4GHz-Band und kann gute 10m Distanz zum PC überbrücken. Dabei werden die Koordinaten per Lichtsensor übertragen und sind recht genau in der Bewegungsübertragung. Diese wird durch die Elektronik der Maus in Cursorbewegungen (meist ein sichtbarer Pfeil oder Fadenkreuz) am Bildschirm abgebildet.

Komfort

Der Mindeststandard der Mäuse hat 3 Tasten, also Links, Mitte, Rechts. Dann kommt das Scrollrad mittig dazu, um z.B. schnell weiter zublättern am Bildschirm. Andere Mäuse haben darüber hinaus noch jeweils seitlich Tasten, sodass man jetzt schon auf eine 5-Tasten-Maus kommt. Die Funktionen sind programmabhängig und können darum variieren. Sogenannte Gamermäuse sind noch vielfältiger,- sind aber für den normalen User und Textverarbeitung nicht so brauchbar. Wenn der PC nicht schon selbst über eine Funkschnittstelle verfügt, so werden Mäuse mit eben dieser Schnittstelle geliefert. Diese werden über den USB-Port angeschlossen und müssen noch, wenn sie es nicht selbstständig machen,- auf den Übertragungskanal eingestellt werden. Die Hersteller geben zudem noch geeignete Software dazu nebst speziellem Treiber, falls das verwendete Betriebssystem diese Maus nicht direkt unterstützt.
Neben der Kabelmaus über USB, die ihre Stromversorgung direkt vom PC bekommt, arbeiten die kabellosen Mäuse mit Akkus. Statt nun zu warten, bis diese entleert sind und man mit langem Gesicht dasteht, bieten viele Hersteller Ladestellen dafür an. Bei Nichtgebrauch der Maus kann diese darin geparkt werden und wird automatisch aufgeladen.

Sicherheit

Die Maus sollte ergonomisch gut in der Hand liegen, damit keine Ermüdungserscheinungen vorkommen oder gar Sehnenscheideentzündungen sich einstellen. Kabelmäuse,- wenn ausdrücklich gewünscht,- müssen über ein entsprechendes langes Kabel verfügen. CE-Label und eine Funkentstörung müssen vorhanden sein.


Fazit
Wollen Sie möglichst lange etwas von Ihrer Maus haben, sparen Sie nicht am falschen Ende. PC-Packs mit Tastatur und Maus werden oft nur einfache Mäuse beigepackt und nach kurzer Zeit kommt Frust auf. Rechnen Sie bei einer guten Maus nochmals 50 Euro zum PC-Kauf dazu, dann haben Sie schon etwas Ordentliches,- alles andere ist „Pillepalle“ fürs Kinderzimmer und langfristig kaufen Sie sich doch wieder eine andere Maus. In Zukunft wird aber auch die Maus ihr Ende einläuten, da jetzt schon absehbar ist, dass wir bald „Mäuselos“ unseren PC bedienen werden können,- siehe Entwicklung der Tablett-PCs,- Ihr tommes51


Die Kabelmaus

Die Funkmaus

Die Bluetooth-Maus

Die Lasermaus


Mitgliedsdetails

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tommes51

351

Aufgenommen:Apr 28, 2010

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