Bandschleifer,- Glätte am laufenden Band.
Überall dort, wo es schön glatt und eben sein soll, können Bandschleifer wahre Wunder vollbringen. Worauf es beim Kauf ankommt, soll dieser Ratgeber klären.
Beispiel Bandschleifer
Allgemein
Für alle möglichen Schleifarbeiten gibt es die unterschiedlichsten Schleifgeräte. Will man aber große Flächen bearbeiten kommt man am Bandschleifer nicht vorbei. Allerdings sind diese Bandschleifer nur für grobe Vorarbeiten oder Lackabriebe geeignet. Je nach Körnung des verwendeten Schleifpapiers sind nur relativ grobe Abschleifungen möglich aber mit dem nötigen großen Abrieb. Daher sind diese Schleifer für große Flächen besonders gut geeignet. Das Material kann Holz, Metall und sogar Kunststoff sein.
Technik
Ein Elektromotor treibt eine Antriebsrolle an. Hinten am Gerät befindet sich eine Umlenkrolle. Das Schleifpapier ist bandförmig und ist an den Enden diagonal miteinander verklebt. Das Schleifband wird um diese Rollen gelegt und eingespannt. Eine Drehzahlregulierung sorgt für die benötigte Laufgeschwindigkeit. Nur so lassen sich auch weiche Materialen bearbeiten wie z. B. Kunststoffe, die nur mit langsam laufendem Band bearbeitet werden sollten, damit durch die Hitzeentwicklung das Werkstück nicht verbrennt.
Die Motoren erreichen, z.B. der Hitachi, über 1000 Watt Leistung und sind damit schon fast für Profis dimensioniert. Gelegentliches Schleifen kann auch mit 300-500 Watt Geräten ausreichend gelingen. Für Rundungen oder enge Winkel ist diese Maschine allerdings ungeeignet. Die Schleifbänder haben eine Breite ab 75mm und eine Länge von 135 mm Auflagefläche,- größere Bänder sind ebenfalls zu bekommen, sind aber geräteabhängig.
Komfort
Zu den Komforteigenschaften zählt zweifelsohne die frei regulierbare Bandgeschwindigkeit, um diese dem Werkstück anzupassen. Daneben kommt oft eine elektronische Bandjustierung zum Einsatz, die verhindert, dass das laufende Band abspringen kann. Die Moment- und Dauerschaltung sind Eigenschaften die es ermöglichen auch kurze Schleifwege zu realisieren bzw. ohne abzusetzen große Flächen zu schleifen. Eine Schleifführung garantiert, dass keine Riefen eingeschliffen werden und wenn diese Führung auch noch eine Höherstellungsfunktion aufweist, kann auch noch die Abtragstiefe eingestellt werden.
Ein werkzeugloses Schleifband-Spannsystem ist für schnellen Bandwechsel von Vorteil und die Lenkrollen-Feineinstellung sorgt für exakten Geradeauslauf des Schleifbandes.
Einige Geräte können auch stationär verwendet werden. Durch eine einfache Befestigung mit Schraubzwingen kann dann das Werkstück zum Schleifer geführt werden.
Sicherheit
Eine sichere Führung wird durch einen Zusatzhandgriff ermöglicht und hat dieser noch eine Softtouch Ummantelung, so ist für sicheres und rutschfreies Arbeiten gesorgt. Einige Hersteller rüsten ihre Bandschleifer mit einem Mikrofiltersystem aus, um den Feinstaub zurück zuhalten. Darüber hinaus ist ein Anschluss zur Staubabsaugung bei fast allen Geräten vorzufinden. Optimalen Schutz bieten zusätzlich Mundschutz und Sicherheitsbrille gegen Staub und Splitter.
Dass bei elektrischen Geräten die Sicherheitslabels vorhanden sein sollen, hat sich bestimmt schon herumgesprochen und betrifft das CE und TÜV Label als Mindestanforderung.
Fazit
Immer da, wo es um „Flächenbewältigung“ in Sachen Glätte geht, sind Bandschleifer gefragt. Für kleinere Gelegenheitsarbeiten sind schwächere Geräte eine gute Wahl und auch preiswerter. Werden oft größere Flächen bearbeitet, sollten Geräte ab 650 Watt zum Einsatz kommen. Hier kann man schon ab 50 Euro fündig werden und erhält recht ordentliche Bandschleifer,- Ihr tommes51
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