USB Hubs, einfach oder?
Informieren Sie sich in diesem Ratgeber über USB Hubs und deren Fähigkeiten, sowie Faktoren zur Kaufentscheidung.
Welche Version?
Die meisten HUBs liefern USB 2.0. Die neusten sogar USB 3.0. Diese sind abwärtskompatibel. Lassen Sie die Finger von USB 1.1 HUBs, diese sind veraltet und im Vergleich mit aktuellen Modellen sehr langsam. Sollten Sie keine Angabe auf der Verpackung finden, lassen diese links liegen. USB 2.0 ist seit mindestens 5 Jahren quasi Standard. Bei USB 3.0 HUBs sollten die Endgeräte natürlich auch USB 3.0 nutzen. Der Rechner letztendlich muss es natürlich auch unterstützen, sonst ist die gelieferte Geschwindigkeit auch der neu geschaffene Flaschenhals.
Festplatte am USB Hub
Grundsätzlich lässt sich alles per USB anstöpseln was möglich ist. Einige Geräte wie zB. eine externe Festplatte, benötigen jedoch eine zusätzliche Stromversorgung, da über den USB Hub nicht genug Strom geliefert werden kann. Sollte es sich um eine 2,5 Zoll Festplatte handeln, muss der HUB meistens über eine eigene Stromversorgung verfügen (aktiver Hub). Hier sollten dann aber auch alle Ports mit der vollen Stromleistung versorgt werden.
Qualitätsunterschiede
Wie unterscheiden sich günstige von teuren Modellen? USB ist ein Standard, daher kann kein USB Hub "besser" sein, als ein anderer. Natürlich gibt es Unterschiede im Markennamen, in der Verarbeitung (Metall zu Plastik) und im Zubehör. Die meisten Hubs haben zwischen 4 bis 6 Ports, vereinzelt gibt es auch schon Modelle mit 8 Ports. Die teuren Modelle sind stackfähig was theoretisch bis zu 20 USB Endgeräte ermöglicht. Aber mal im Ernst...wer braucht so was? Selbst alte Festplatten wären in einem kleinen Server oder NAS System besser aufgehoben. Zurück zum Preis. Passive USB HUBs mit 4 Ports gibt es schon für unter 10€ in Aktionen beim örtlichen Lebensmitteldiscounter. Die aktive Variante beginnt meistens ab 30€ und geht je nach Portanzahl und Stromversorgung bis hin zu 50€.
Achtung, Stromfresser
Obwohl ein USB HUB ein relativ bescheidenes Gerät ist, kann es bei Dauerbetrieb doch die ein oder andere Kilowattstunde fressen. Achten Sie bei Nichtbenutzung unbedingt darauf, dass der HUB ausgeschaltet ist! Wer auf Nummer sicher gehen will, nutzt den HUB mit einer Mehrsteckerleiste mit Ein/Ausschalter. Auch passive HUBs fressen Strom, werden diese doch vom PC gespeißt und schleifen den Strom zum entsprechenden Endgerät durch. Hier ist die Lösung ebenfalls einfach: PC mit Streckerleiste und Ein/Ausschalter. Dies spart im Jahr den ein oder anderen Euro!
USB zu LAN
Es gibt auch im SoHo Bereich USB Hubs, die USB Festplatten zu Netzwerkfähigen Ethernet Platten umwandeln können und somit die Festplatten mehreren Benutzern zur Verfügung stellen. Der Ratgeber hierzu würde weitere Seiten füllen. Daher seien diese an dieser Stelle nur erwähnt. Obendrein ist die Marktentwicklung weg von USB Festplatten hin zu kleinen NAS Laufwerken, da hier einfach mehr Möglichkeiten gegeben sind. Die Leistung einer USB zu LAN Festplatte dient jedoch höchstens zur Dateiablage und sollte nicht für wichtige Backups oder Serverdienste verwendet werden.
Was tun bei Problemen
Moderne Betriebssysteme sollten jeden USB HUB auf Anhieb erkennen. Ansonsten sollte der Hersteller eine Treiber CD beilegen oder zumindest ein Handbuch zur Verfügung stellen. Funktioniert es immer noch nicht, aktualisieren Sie ihre Mainboardtreiber oder Chipsatztreiber.
Immer noch nichts? Auch HUBs können defekt sein oder ausfallen, prüfen Sie ein anderes Modell, bzw. einen anderen Hersteller.
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