Ratgeber für Netzwerk über Stromleitung
Informieren Sie sich in diesem Ratgeber über den Aufbau eines Netzwerkes per Powerline.
Wozu nutzt man Powerline?
Seit einigen Jahren fristet Powerline ein Schattendasein. Dabei kann diese Technologie gerade in schwierigen Umgebungen oder für IT Laien oft eine richtige Alternative dar stellen. Im Gegensatz zu WLAN erübrigt sich nämlich keine Konfiguration der Geräte und nutzt zudem die in jedem Haus vorhandene Stromleitung, bzw. deren Kupferadern zur Datenübertragung. Geräte der oberen Preisklasse bringen sogar eine AES Verschlüsselung mit, die man auf Knopfdruck aktiviert. Hier könnte man eine zusätzliche physikalische Sicherheit einbauen, falls das Stromnetz von anderen Personen mit genutzt wird, man aber die Netze separat betreiben möchte. Die Geräte sind meistens (fast) geräuschlos und fallen in der Ecke kaum auf. Optisch fallen Sie kaum auf und sind sogar in moderner Klavierlackoptik oder mit blauen LEDs erhältlich.
Wie wird Powerline eingesetzt?
Das ist einfach. Man kauft sich die entsprechenden Adapter, packt sie aus, stöpselt sie in seine Steckdose - fertig.
Powerline nutzt die Kupferverkabelung des Stromnetzes, um Daten zu übertragen. Dies kann je nach Hersteller bis zu 32 Dosen unterstützen. Es wird immer ein Ethernet Kabel mitgeliefert, um einen PC oder Laptop mit dem Power Adapter zu verbinden. Natürlich kann man dahinter dann einen handelsüblichen Switch betreiben und so mehrere Geräte miteinander vernetzen.
Aufpassen
Powerline ist trotz der bisherigen Lorbeeren auch störanfällig!. So sollten die Adapter nie an einer Mehrfachsteckdose betrieben werden. Auch können sie nicht über mehrere Stromkreise hinweg kommunizieren (nur 1 Phase). Achten Sie bei der vorgeschalteten Nutzung von Mehrfachsteckdosen darauf, auch Standby Geräte oder Netzteile bei Nichtnutung komplett vom Netz zu trenne, da diese auch im Standby Strom ziehen und das Powerline Netz stören können.
Problem: Stromverbraucher
Am besten kauft man sich also die Adapter, die eine integrierte Steckdose mitbringen und schließt hier seine Mehrfachsteckdosen an. Ebenso sollte man mit den mitgelieferten Tools die Signalstärke prüfen und ggf. die Wandsteckdose wechseln. Sollten es immernoch nicht funktionieren (und man ist auf Powerline angewiesen) empfehle ich erstmal sämtliche Verbraucher vom Netz zu nehmen und diese nacheinander wieder anzuschalten. So kann man zumindest den Schuldigen finden.
Preis je nach Leistung
Achten Sie auf das Preis/Leistungsverhältnis. Aktuelle Adapter schaffen Brutto 200Mbit/s, was für Streaming von Video ideal ist. Wollen Sie "nur" surfen, reicht ein Adapter mit 80Mbit/s. So können kosten Markengeräte schon mal bis 100€, während Billiganbieter das Paar schon für 20€ anbieten. Finger weg von diesen Chinaimporten, die sind das Geld nicht wert und verursachen mehr Probleme, als sie beseitigen! Und bedenken Sie immer: Auf der Verpackung steht die BRUTTO Datenrate. Selbst wenn Sie einen 200Mbit/s Adapter nutzen sind durch Interferenzen, Protokolle und Latenzen selten mehr als 60% der theoretischen Leistung möglich. 200Mbit/s Powerline ist daher nur merklich schneller als klassisches Fast Ethernet.
Allrounder
Natürlich kann man den Vernetzungsgedanken noch weiter spinnen...so könnte man den DSL Router im Keller an der TAE Dose belassen und dann per Powerline das Haus vernetzen. WLAN kann man natürlich weiterhin nutzen. Wo kann man kabelgebundene und kabellose Geräte prima miteinander kombinieren. Oder brauen Sie im Keller den kleinen Serverschrank auf, während im Wohnzimmer das entsprechende TV über Ethernet auf Filme und Musik zugreift.
Wozu nutzt man Powerline?
Seit einigen Jahren fristet Powerline ein Schattendasein. Dabei kann diese Technologie gerade in schwierigen Umgebungen oder für IT Laien oft eine richtige Alternative dar stellen. Im Gegensatz zu WLAN erübrigt sich nämlich keine Konfiguration der Geräte und nutzt zudem die in jedem Haus vorhandene Stromleitung, bzw. deren Kupferadern zur Datenübertragung. Geräte der oberen Preisklasse bringen sogar eine AES Verschlüsselung mit, die man auf Knopfdruck aktiviert. Hier könnte man eine zusätzliche physikalische Sicherheit einbauen, falls das Stromnetz von anderen Personen mit genutzt wird, man aber die Netze separat betreiben möchte. Die Geräte sind meistens (fast) geräuschlos und fallen in der Ecke kaum auf. Optisch fallen Sie kaum auf und sind sogar in moderner Klavierlackoptik oder mit blauen LEDs erhältlich.
Wie wird Powerline eingesetzt?
Das ist einfach. Man kauft sich die entsprechenden Adapter, packt sie aus, stöpselt sie in seine Steckdose - fertig.
Powerline nutzt die Kupferverkabelung des Stromnetzes, um Daten zu übertragen. Dies kann je nach Hersteller bis zu 32 Dosen unterstützen. Es wird immer ein Ethernet Kabel mitgeliefert, um einen PC oder Laptop mit dem Power Adapter zu verbinden. Natürlich kann man dahinter dann einen handelsüblichen Switch betreiben und so mehrere Geräte miteinander vernetzen.
Aufpassen
Powerline ist trotz der bisherigen Lorbeeren auch störanfällig!. So sollten die Adapter nie an einer Mehrfachsteckdose betrieben werden. Auch können sie nicht über mehrere Stromkreise hinweg kommunizieren (nur 1 Phase). Achten Sie bei der vorgeschalteten Nutzung von Mehrfachsteckdosen darauf, auch Standby Geräte oder Netzteile bei Nichtnutung komplett vom Netz zu trenne, da diese auch im Standby Strom ziehen und das Powerline Netz stören können.
Problem: Stromverbraucher
Am besten kauft man sich also die Adapter, die eine integrierte Steckdose mitbringen und schließt hier seine Mehrfachsteckdosen an. Ebenso sollte man mit den mitgelieferten Tools die Signalstärke prüfen und ggf. die Wandsteckdose wechseln. Sollten es immernoch nicht funktionieren (und man ist auf Powerline angewiesen) empfehle ich erstmal sämtliche Verbraucher vom Netz zu nehmen und diese nacheinander wieder anzuschalten. So kann man zumindest den Schuldigen finden.
Preis je nach Leistung
Achten Sie auf das Preis/Leistungsverhältnis. Aktuelle Adapter schaffen Brutto 200Mbit/s, was für Streaming von Video ideal ist. Wollen Sie "nur" surfen, reicht ein Adapter mit 80Mbit/s. So können kosten Markengeräte schon mal bis 100€, während Billiganbieter das Paar schon für 20€ anbieten. Finger weg von diesen Chinaimporten, die sind das Geld nicht wert und verursachen mehr Probleme, als sie beseitigen! Und bedenken Sie immer: Auf der Verpackung steht die BRUTTO Datenrate. Selbst wenn Sie einen 200Mbit/s Adapter nutzen sind durch Interferenzen, Protokolle und Latenzen selten mehr als 60% der theoretischen Leistung möglich. 200Mbit/s Powerline ist daher nur merklich schneller als klassisches Fast Ethernet.
Allrounder
Natürlich kann man den Vernetzungsgedanken noch weiter spinnen...so könnte man den DSL Router im Keller an der TAE Dose belassen und dann per Powerline das Haus vernetzen. WLAN kann man natürlich weiterhin nutzen. Wo kann man kabelgebundene und kabellose Geräte prima miteinander kombinieren. Oder brauen Sie im Keller den kleinen Serverschrank auf, während im Wohnzimmer das entsprechende TV über Ethernet auf Filme und Musik zugreift.
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