AVM FritzBox richtig einrichten
Informieren Sie sich in diesem Ratgeber über die eine Ersteinrichtung einer AVM FritzBox, sowie einige mögliche Konfigurationen.
Die Box kann vieles
Grundsätzlich sollte diese Anleitung für jede FritzBox funktionieren. Natürlich hat eine WLAN, die andere nicht, S0 Anschlüsse oder nicht oder WLAN mit N oder nur G. Ein bisschen muss man schon um die Ecke denken oder eben den Hacken woanders setzen. Eine prima Anlaufstelle ist natürlich der AVM Support, hier findet man oft geeignete Anleitungen. Auch finden sich in den Downloadbereichen der Internet Provider oftmals sehr interessante Anleitungen oder Besonderheiten in der Konfiguration.
Ersteinrichtung
Nach dem Auspacken und einstöpseln, sollte man zuerst ein Firmware Update machen. Die entsprechend neuste Variante findet man auf der AVM Webseite. Über die Benutzeroberfläche kann man diese Datei kann von deinem Rechner auf die Box übertragen. Dies sollte man durchführen, bevor man eine erste Internetverbindung aufbaut.
Aufrufen der Oberfläche
Mit Ihrem Lieblingsbrowser öffnen Sie entweder den DNS Namen http://fritz.box oder direkt über die IP http://192.168.178.1 die Oberfläche der Box und sollten direkt danach ein Admin Passwort festlegen. Die IP Adresse der Box lässt sich in den erweiterten Netzwerkeinstellungen anpassen. Sollte dies nicht funktionieren, prüfen Sie ihre Netzwerkkarte, ob Sie überhaupt mit der Box kommuniziert (blinken Lichter?).
DSL Zugang
Meistens erfolgt nun die Internetverbindung zum Provider. Dies kann je nach Box ADSL, VDSL oder sogar Kabel sein. Hier sollten sie vorab vielleicht beim Provider recherchieren, ob er Anleitungen für AVM Produkte bereitstellt, damit sie ohne Probleme ihre Benutzerdaten eingeben können. Tipp: Halten Sie parallel einen Zettel mit Kundenhotline, Kundennummer und DSL Zugangsdaten bereit. Bevor Sie stundenlang Probleme suchen, hilft oft der Anruf bei der Hotline weiter. Die Mitarbeiter machen den lieben langen Tag nichts anderes, als Installationsprobleme zu beheben.
Telefonie
Die Telefonie erfolgt ebenso wie der DSL Zugang. Hierzu werden die analogen Telefone, ISDN Telefone oder DECT bzw. WLAN Telefone mit einer Nummer an der Box konfiguriert. Natürlich kann man einem Gerät mehrere Nummern zuteilen, Sammelrufe einstellen und Anrufbeantworter Funktionen aktivieren. Tipp: ein USB Stick an der Box vergrößert die möglichen Sprachnachrichtenanzahl der Box.
NAS Speicher
Relativ neu ist das NAS oder Mediaserver Feature. Hierfür werden USB Sticks oder USB Festplatten an der Box angeschlossen und für das Netzwerk entsprechend freigegeben. Achten Sie aber darauf, dass die Geschwindigkeit gegenüber normalen Netzwerkgeräten stark reduziert ist, da die Box die Daten von „USB auf Ethernet“ bearbeiten muss. Mehr als eine reine Datenablage ist hiermit kaum möglich. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Cloudbasierte Speicher einzubinden, hier sollten sie aber auf jeden Fall eine Anleitung zur Hand nehmen.
USB Geräte
Neben Festplatten sind besonders Drucker sehr beliebt, dass sie sich ganz einfach per USB an die Box an klemmen lassen, jedoch danach netzwerkweit sowohl für WLAN Geräte wie kabelgebundene LAN Geräte zur Verfügung stehen, sprich man hat umsonst einen Drucker netzwerkfähig gemacht, eine prima Sache!
Und weiter geht’s
Man kann sich stundenlang mit seiner Box beschäftigten und Themen wie WLAN Sicherheit, Firefall, Tages/Nachtschaltungen, Fernwartung per DynDNS, zentrales Telefonbuch und noch vieles mehr bearbeiten. Am besten erstellen Sie sich eine Checkliste, was alles konfiguriert werden muss, und arbeiten diese chronologisch durch. Achten Sie doch auch auf meine anderen Ratgeber zum Thema WLAN Drucker und WLAN Verschlüsselung. Viel Spaß!
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