Harte Typen im Großstadtdschungel - Einfach zum coolen Holzfäller-Look
Es ist kein Geheimnis, daß Modetrends zyklisch verlaufen: Was einmal in Mode war, kommt meistens wieder. So auch der sexy Holzfäller-Look der späten 70er Jahre, der sich in diesem Winter zum Aushängeschild intellektueller Szene-Hipster in New York, Tokyo und Berlin gemausert hat.
Was ist dran am neuen Look? Und was braucht man, um selber zum hippen Holzfäller zu werden? Ein Ratgeber.
Doch auch der neue Holzfäller-Stil setzt auf bestimmte Kleidungsstücke, insbesondere bestimmte Jeans, das unverzichtbare Karohemd, dünne Daunenwesten und –jacken in Retro-Farben und natürlich ein paar schwere Boots. Aber nun Schritt für Schritt:
Das Hemd
Holzfällerhemd – Das Kernstück
Holzfällerhemden hatten nach ihrer Hochphase in den späten 70er Jahren quasi keine modische Hochphase mehr. Sie tauchten höchstens vereinzelt in der bewussten Antimode der Grunge-Szene der 90er auf.
Doch in diesem Jahr ist das Holzfällerhemd nicht nur auf den Laufstegen wieder aufgetaucht, sondern findet sich auch bei allen trendigen Marken, wie Levis, Diesel und sogar H&M. Die Hemden kommen mittlerweile nicht nur in klassischem rot, grün oder Erdtönen daher, sondern zunehmend auch in den hippen Neonfarben der aufstrebenden Elektroszene, was sie auch im Zusammenhang mit Sneakern gut aussehen lässt. Für den richtigen Holzfällerlook bieten sich jedoch nach wie vor die klassischen Farben an.
Die Jeans
Die Jeans – Boot-Cut muss sein
Eine schicke Jeans gehört zum Outfit und unterstreicht die Anmutung rauer Cowboy-Romantik. Hierbei ist es außerordentlich wichtig, darauf zu achten dass der Schnitt der Jeans keinesfalls Slim oder gar Baggy, sondern Boot-Cut, also mit leicht ausgestellten Hosenbeinen, ist. Viele angesagtere Jeansmarken (wie etwa Diesel, Mavi und Co.) verzieren die Hintertaschen ihrer Jeans mit aufwendigen Stickereien, was sehr gut zum Holzfällerlook passt.
Der Gürtel – Unerlässlich
Zur Jeans gehört unbedingt ein Gürtel, der auf keinen Fall schwarz, sondern eher in einem warmen Braunton gehalten sein sollte, um den rustikalen Charme des Outfits zu unterstreichen. Auch sollte dieser nicht zu schmal sein und keine futuristische einteilige Schnalle haben.
Die Daunenweste
Daunenweste – Vom Häuten der Zwiebel
Mehrere Lagen übereinander zu tragen ist ebenfalls ein wiederkehrendes Motiv der Modeszene und essenziell, um den Holzfäller-Look wintertauglich zu machen. Eine Daunenweste über dem Holzfällerhemd sorgt nicht nur für angenehme Wärme, sondern bietet auch Gelegenheit, farbliche Kontraste zu setzen und das Outfit durch die gegensätzlichen Materialien interessanter zu machen.
Die Boots
Die Boots – Zeig mir Deine Schuhe und ich sage Dir, wer Du bist
Diese Mode-Maxime gilt auch hier: Ein paar toughe Boots gehört zum kompletten Holzfäller-Look unbedingt dazu. Angebracht sind hier helle oder mittelbraune Boots von Timberland, Cat, Panama Jack und ähnlichen Firmen. Auch sollten sie nicht zu sauber sein, damit sie organisch zum Rest des Outfits passen – man will ja schließlich nicht wie eine Schaufensterpuppe aussehen.
Die Accessoires
Accessoires – der krönende Abschluss
Neben den Kernstücken des Outfits, sollte man auch die Wirksamkeit von Accessoires nicht unterschätzen: Mit einem braunen Lederarmband oder einem grob gestrickten Schal lassen sich wunderbar Akzente setzen und das Erscheinungsbild abrunden.
Mit diesem Outfit kommt man gut durch den Winter und zieht in der Großstadt wie auf dem richtigen Land alle Blicke auf sich.
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Aufgenommen:Jul 31, 2010
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