Gesellschaftsspiele
Ubongo 3D vs. Die Säulen der Erde vs. Kubb
Ubongo 3-D (Kosmos)
Ubongo 3D ist eine weitere Variante von Ubongo. Ziel des Spieles ist es vorgegebene Muster zu erbauen mit vorgegebenen Steinen. des Weiteren gibt es Edelsteine, die man sammeln muss und wer am Schluss die meisten Edelsteine von einer Sorte hat, gewinnt. Das Spiel ist für 2 bis 4 Personen geeignet, kann man auch sehr gut zu zweit spielen, was bei den meisten Spielen ja meist doch nicht der Fall ist. Es gibt Spielkarten wo Symbole drauf sind Schlange, Elefant und so weiter. Dieses sind die Aufgabenkarten. Die Karten wiederholen sich nicht, so dass jeder Spieler in jeder Runde unterschiedlich Gebilde nachbauen muss. Die Spieler spielen immer parallel und haben für die Lösung eine bestimmte Zeit zu Verfügung, die durch die Sanduhr bestimmt wird. Die Bauklötze müssen gedreht, gestapelt etc. werden. Die Bauklötze müssen so gelegt werden, dass sie die aufgedruckte Grundfläche der Spielkarten bedecken und aus zwei Stockwerken bestehen. Wer zuerst seine Gebilde gebaut hat, muss sich zwei Edelsteine nehmen die vorher auf einem Spielbrett zufällig hingelegt hat. Der Spieler muss sich für eine Reihe entscheiden und nimmt davon die ersten zwei Steine. Ziel des Spieles ist es zum Shcluss nicht die meisten Edelsteine zu besitzen, sondern die meisten von einer Farbe, so dass es auch taktik bedarf. Das ist aber eigentlich nebensächlich, da meiner Meinung nach das bauen am witzigsten ist. Das Spiel macht ungeheuren Spaß und man kann nebenbei seine konstruktive Vorstellungskraft erweitern, so dass man nach einigen Spielen schon einen Lerneffekt nachweisen kann. Während des Spiels ist keine große Kommunikation zwischen den Spielern möglich, da ja alle gleichzeitig „puzzlen“, aber der Vorteil ist, dass alle beschäftigt sind und es wirklich super Spaß macht. Das Spiel ist für groß und klein geeignet, dauert um die 20 bis 30 Minuten und ist für den Innenbereich geschaffen. Es kann auch gut in der Familie oder mit Freunden gespielt werden. Zur Hilfe gibt es auch ein Lösungsheft, falls man das Gebilde mal nicht hinbekommt, aber meistens baut man selber solange bis man es hat auch wenn die Zeit schon abgelaufen ist. Das Material ist sehr robust und somit gut einsetzbar.
Die Säulen der Erde hingegen erinnert ein wenig an Siedler von Catan und ist ein echter Strategiespiel. Es ist für 2 bis 4 Spieler geeignet, macht aber am meisten mit 4 Spielern Spaß. Falls man mit mehr Personen spielen möchte ist ein Erweiterung notwendig. Ziel des Spieles ist es eine Kathedrale zu bauen. Die schönste und größte. Das Spiel spielt im 12 bis 13 Jahrhundert. Das Spiel ist ein Brettspiel und es gibt Rohstoffe, die notwendig sind, um die Kathedrale zu bauen. Dazu gibt es noch Aktionskarten. Jeder Zug eines Spielers hat 3 Spielphasen. Zunächst gibt es Handwerkerkarten, auf denen steht welche Rohstoffe notwendig sind, um das Handwerk auszuführen. In der zweiten Phase gibt es Baumeister. Diese kosten geld, aber sind dafür zuständig, dass bestimmte Abschnitte gebaut werden. In der dritten Phase werden Aktionskarten aufgedeckt. Das Spiel ist relativ schwierig zu verstehen, aber es macht riesigen Spaß. Es dauert allerdings relativ lange, so dass man 1 bis 2 Stunden sich Zeit nehmen sollte. Das Spiel beruht auf einem Roman von Ken Follet, der auch verfilmt wurde. Das Spiel wurde sehr gut durchdacht und hat ein tolles Design.
Alles im allem kann man beide Spiele extrem gut für Spielenachmittag empfehlen. Ubongo 3D hat mehr Interaktionen und geht schneller, hingegen ist die säulen der Erde ein absolutes Strategiespiel, aber man kann sich dabei schön unterhalten und den nachmittag ruhig ausklingen lassen. Allerdings benötigt man dafür viel geduld und konzetrationsfähigkeit, so dass die Altersangabe ab 12 sehr vernünftig ist. Ubongo ist schon ab 8 Jahren geeignet. Ubongo ist auch gut für die Schulung von Vorstellungskraft und Motorik geeignet und man kann schnell Lernerfolge sehen. Ich habe das Spiel während meines Ingenieurstudiums bekommen und es hat mir sehr weitergeholfen, da ich bei konstruktionslehre gerlernt habe,, mir vorzustellen wie etwas aus welcher sicht aussieht. Leider wird bei diesem Speil schnell ersichtlich wer eine gute Vorstellungskraft hat und wer nicht, aber durch die Edelsteine kann man dieses auch ausgleichen, wenn man dort die richtige Strategie verfolgt.
Kubb ist ein absolutes Geschicklichkeitsspiel und ist für 2 bis 12 Spielern geeignet, so dass man dieses gut auf Freizeiten oder anderen Aktivitäten in größeren gruppen geeignet. Das Spiel ist weiterhin nicht für drinnen zu empfehlen, sondern für draußen, da man dafür eine große Fläche benötigt, so ungefähr 10 m². Das Spiel ist ein teamspiel. Es gibt 2 Manschaften, die versuchen müssen die Kubbs der anderen Manschaften umzuwerfen und zum Schluss den König umzuwerfen. Das Spiel besteht aus 10 Kubbs (kleine Klötze) 4 Eckpfeilern, 1 König und 6 Wurfstäben aus Holz. Die Eckpfeiler besimmen die Größen des Feldes, am besten ein Rechteck bilden. Auf den gegenüberliegenden Seiten werden jeweils 5 Kubbs aufgestellt, die von der gegenersichen Manschaft mit den Wurfstäben umgeworfen werden müssen. In der Mitte des Feldes steht der König und teilt somit das Spielfeld auf.. Wird ein kubb getroffen muss die jeweilige Manschaft diesen Kubb in ihr Feld werfen. Dort wo er liegen bleibt wird er erneut aufgestellt und muss erst durch die eigene Manschaft umgeworfen werden, bevor auf die gegnerischen kubbs gezielt werden darf. Der Kubb ist ganz raus, wenn er nach dem erneuten Aufstellen umgeworfen worden ist. Sind alle kubb einer Manschfat umgeworfen und die werfende Manschaft hat keine eigene Kubbs mehr im Feld, kann der König umgeworfen werden. Sieger ist wer als erstes den könig umgeworfen hat und vorher die Kubbs der gegenerischen Manschaft vom Feld geschossen hat.
Hingegen ist Kubb nur mit einer großen Anzahl an Mitspielern lustig und kann draußen gespielt werden. Alle Spiele lassen sich gut für den Urlaub mitnehmen. Spiele sind nicht für kleine Kinder geeignet. Da ich Jugendgruppenleiterin bin, nutze ich KUBB ich immer gerne als Einstiegsspiel. Es stärkt den Teamgeist, verlangt aber nicht allzuviel Geschicklichkeit, so dass es die Jugendlichen nicht gleich abschreckt oder in klassen wie sportlich, unsportlich oder schlau, weniger schlau unterteilt. Das Holz ist sehr stabil und es lässt sich überall mit hinnehmen.
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