Meine erste Angelausrüstung
Heute möchte ich Ihnen gerne meine Erfahrung, welche ich seit den vielen Jahren, in denen ich das Hobby Angeln betreibe gesammelt habe, mit Ihnen teilen. Jedoch gehe ich in diesem Ratgeber auf keine Spezielle Angelmethode, Angelrute, Köder, Schnur oder Angelrolle ein, sondern möchte Ihnen gerne einen Überblick darüber verschaffen, welches Gerät Sie unbedingt benötigen, damit Ihrem Angelerfolg nichts im Wege steht. Ich werde auf die Besonderheiten der einzelnen Komponenten natürlich ein wenig eingehen - spezialisieren will ich mich jedoch nicht, da dies wohl für mehr Chaos und Unverständnis sorgen würde, als dass es hilfreich wäre.
Nun aber zu der Ausrüstung, die Sie stets mit sich führen sollten, wenn Sie sich auf die Fischjagt begeben.
Die Angelrute
Zu allererst erwähne ich den Ausrüstungsgegenstand, den wohl die Wenigsten vergessen würden, wenn sie zum Angeln fahren: Die Angelrute.
Eine Angelrute sollte stets dem Gewässer und der gewünschten Fischart angepasst sein. Was bedeutet das? An einem Bach / Fluss, der nur ca. 2 Meter breit ist und in dem sich nur kleine Friedfische befinden, wäre die Nutzung einer knapp 4 Meter langen und sehr steifen Hechtrute völlig übertrieben und in meinen Augen sogar nachteilig. Eine solche Rute ist jedoch vorn Vorteil, wenn Sie an einem Teich oder See angeln, der eine gewisse Größe und einen Besatz von großen Raubfischen aufweist. Bei der Rute gilt also die Devise "So groß wie nötig, so klein wie möglich"
Die nachfolgende Galerie zeigt einige unterschiedliche Angelruten
Angelruten
Die Angelrolle
Auch hier gilt das Gleiche, was ich bereits bei den Angelruten erwähnt habe: So groß wie nötig, so klein wie möglich. Der Einsatz einer Rolle mit einer Schnurfassung von 300 Metern Angelschnur an einem kleinen Bach, an welchem mein Köder maximal 5 Meter von mir entfernt liegt ist eindeutig übertrieben. Je kleiner eine Rolle, desto leichter ist sie in der Regel auch. Dies bedeutet wiederrum, das Angeln mit einer kleinen und leichten Rolle ist für den Fischer weniger anstrengend und deutlich gemütlicher. Ist jedoch davon auszugehen, dass der gehakte Fisch eine Flucht in einem großen, weitläufigen Gewässer antreten kann, so sollte man stets über genügend Schnurreserven verfügen, um den Fisch sicher zu landen.
Auch hier möchte ich einige Rollen in der Produktgalerie zeigen.
Angelrollen
Die Schnur
Ein äußerst wichtiger Bestandteil des Angelns ist die Angelschnur. Sie stellt den direkten Kontakt zum Fisch her und hält den gehakten Fisch fest. Sie muss so dick gewählt werden, dass sie den größten zu erwartenden Fisch halten kann. Jedoch sollte sie so dünn sein, dass auch ein scheuer Fisch den Köder nimmt und sich nicht von der Schnur abschrecken lässt.
Ein kleiner Tipp von mir: Versuchen Sie es ruhig mal mit einer geflochtenen Schnur. Diese hat eine deutlich höhere Tragkraft als eine monofile Schnur mit gleichem Durchmesser. Ein Nachteil der geflochtenen Schnur ist jedoch die fehlende Dehnung, was zum Ausschlitzen des Fisches führen kann, wenn man nicht vorsichtig drillt.
Angelschnüre
Kescher
Der gefangene Fisch muss auch irgendwie an Land gebracht werden. Dazu benutzen Sie bitte einen Kescher. Der Fisch darf nicht an der Schnur aus dem Wasser gezogen werden! Achten Sie beim dem Kescher darauf, dass er aus feinmaschigem, fischschonenden Material hergestellt ist. Sollten Sie einen Fisch landen, der das Mindestmaß noch nicht erreicht hat, wäre es mehr als ärgerlich, wenn er durch den Kescher verletzt worden wäre.
Folgende Kescher sind uneingeschränkt empfehlenswert.
Kescher
Die Köder
Je nach Zielfisch eignen sich unterschiedliche Köder. Viele Friedfische lassen sich mit einem Wurm, Maden oder ähnlichen Naturködern fangen. Bei Raubfischen hingegen kann man gerne auf den Einsatz von Kunstködern wie Blinker, Wobbler oder Spinner zurück greifen.
Kunstköder
Sonstiges
Je nach Angelmethode benötigen Sie zur Bisserkennung eine Pose oder einen so genannten Schwimmer. Eventuell möchten Sie einen leichten Köder auf eine weite Distanz werfen, wofür sich der Einsatz eines Sbirolinos anbietet.
Ein Hakenlöser ist immer dann hilfreich, wenn der Fisch den Haken etwas tiefer geschluckt hat und man ihn nicht mit den Fingern lösen kann.
Abgesehen von diesen eventuell benötigten Hilfsgeräten müssen Sie auf jeden Fall immer einen Knüppel (oder ähnliches) zum Betäuben des Fisches sowie ein Messer und ein Maßband (Mindestmaß des Fisches) mit sich führen.
Und nun: Petri Heil und viel Spaß am Wasser
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