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Auch zu Hause gut vernetzt - Das Heimnetzwerk

 

Nie war es wichtiger mit der Welt und seinen Freunden vernetzt zu sein, als heute. Egal ob es sich um so genannte Social Communities wie "Facebook", "Wer kennt wen", "..." oder aber um das eigene Mailkonto oder das Shoppingportal handelt - ein gewisser Teil unseres täglichen Lebens spielt sich inzwischen online ab.

In diesem Ratgeber möchte ich Ihnen bei einer eventuell anstehenden Kaufentscheidung mit meinem Know How zur Seite stehen und Sie in gewisser Hinsicht beraten.


Warum ein Heimnetzwerk?

Wie schon zu Anfang dieses Ratgebers erwähnt, spielt sich ein gewisser Teil unseres Lebens online ab. Selbst wenn man an seinem Arbeitsplatz eventuell die Möglichkeit hat, auf das Internet zuzugreifen, so möchte man diesen Komfort doch zu Hause nicht missen. Wenn es sogar so ist, dass ein Zugriff auf das Internet von dem Arbeitsplatz nicht möglich ist, so ist dieser zu Hause noch wichtiger.

Nun soll es ja aber ein angenehmes Erlebnis sein, wenn man online mit seinen Freunden kommuniziert, seine E-Mail abruft oder online einkauft. Wer möchte dazu immer in dem "stillen Kämmerchen" ohne Fenster vor dem fest installierten PC sitzen?


Auf was sollte ich bei der Installation eines Heimnetzwerkes achten?

Das Heimnetzwerk sollte dem Anwender dienlich sein - nicht umgekehrt. Stellen Sie sich also selbst die Frage, wo Sie einen Zugang zum Internet benötigen und wie Sie diesen Realisieren möchten.

Welche Zugangsmöglichkeiten gibt es?
Wir unterscheiden hier ganz grob zwischen zwei Zugangsmöglichkeiten
  1. Zugang per Kabel / LAN
  2. Zugang per Funk / WLAN

Welche Vor- / Nachteile bieten die Zugangsmöglichkeiten?
Der Zugang per Kabel ist in der Regel schneller und auch stabiler. Diese Kabel müssen aber natürlich erst mal vorhanden sein. Dies ist, wenn man kein Kabel quer durch die Wohnung legen will, mit einem recht großen Aufwand verbunden. Ein Tipp: Kabel lassen sich sehr gut hinter Fuß- / Abschlussleisten verlegen. Die Leisten sind meist nur mit dünnen Drahtstiften befestigt und lassen sich dementsprechend schnell demontieren und wieder montieren. Achten Sie darauf, dass Sie kein Nagel durch das Kabel schlagen.
Der Zugang per Funk (WLAN) ist in der Regel etwas langsamer, was beim 'normalen' surfen jedoch keinen Nachteil darstellt. Der größte Vorteil ist wohl die Einfachheit, mit der man per Funk ein Heimnetzwerk einrichten kann.


Was benötige ich für den Kabelgebundenen Zugang (LAN)

Beginnen wir nun mit den benötigten Geräten / Komponenten für den Kabelgebundenen Zugang. Als Ausgangssituation nehme ich an, dass Sie bereits über einen Telefonanschluss sowie über das benötigte Endgerät (PC, Notebook, Netbook, Handy, ...) verfügen.

1. Schritt - Hier geht es los
Um eine Verbindung mit dem Internet herstellen zu können, benötigen Sie ein Modem, welches die Signale entsprechend aufbereitet und verarbeitet. Immer Häufiger kommt ein Modem mit bereits integriertem Switch - ein so genannter Router - zum Einsatz. Wofür Sie diesen brauchen, erfahren Sie in Schritt 2. Zuerst aber möchte ich Ihnen einige empfehlenswerte Modems / Router zeigen.

Modem und Router

2. Schritt - Von A nach B
Nun stellt sich die Frage, ob Sie die Funkantennen des Routers als Zugangsmöglichkeit per WLAN nutzen möchten und ob Ihnen das schon ausreicht. Wenn nicht, dann müssen Sie das Netzwerk auch an einem anderen Ort, zum Beispiel einem anderen Zimmer, verfügbar machen. Dazu benötigen Sie Netzwerkkabel. Diese Kabel sind in so genannte Kategorien eingeteilt. Die heut zu tage gängige Kategorie ist Cat5, ich empfehle Ihnen jedoch den Einsatz von Cat7 Kabel, da diese nicht viel  teurer sind, jedoch höhere Datenraten erlauben.

Wenn Sie beabsichtigen, weite Strecken mit dem Kabel zu überbrücken und dieses unterputz legen wollen, dann empfiehlt sich der Einsatz von so genanntem Verlegekabel. Dies ist speziell für diese Anwendung gedacht.

Netzwerkkabel

Haben Sie sich für das Verlegekabel entschieden, so empfehle ich Ihnen den Einsatz von Netzwerkdosen, in denen Sie das Kabel anschließen können. Ist das Kabel mit der Netzwerkdose verbunden, können Sie ein Patchkabel an Ihr Endgerät (PC, Notebook, ...) und an die Netzwerkdose anschließen.

Netzwerkdose

Kategorie 6 Netzwerkdose.
In dieser Dose können Sie das Verlegekabel anschließen und per Patchkabel mit Ihrem Endgerät verbinden

3. Schritt - Und nun von B nach C, D, E, ..., Z

Wer nun am Ende der Leitung nicht nur ein (oder zwei, je nachdem wie viele Steckplätze die Netzwerkdose besitzt) PC anschließen möchte, sondern den Internetzugang auch mit seinem Notebook, dem Netbook und dem Tablet - ach ja, und der Wetterstation, dem Internetradio, ... nutzen will, der braucht nun auch noch einen Verteiler, ein so genannter Switch. Dieses Gerät kann man sich, vergleicht man das Netzwerk mit Stromleitungen, wie eine Mehrfachsteckdose vorstellen. Auf der einen Seite kommt Strom (in unserem Fall Daten) rein, am anderen Ende kann der Strom (Daten) an mehrere Abnehmer verteilt werden.

Einige empfehlenswerte Switches finden Sie in nachfolgender Produktgalerie.

Switches


Was benötige ich für den Funkzugan (WLAN)

Auch hier nehme ich als Ausgangssituation an, dass Sie bereits über einen Telefonanschluss sowie über das benötigte Endgerät (PC, Notebook, Netbook, Handy, ...) verfügen.

Die Schritte 1 und 2 können Sie aus dem oberen Abschnitt auch für den Funkzugang zu Rate ziehen.

3. Schritt- Ich will mehr!

Wenn Sie nicht nur an einer Stelle einen Funkzugang möchten (WLAN Router), brauchen Sie weitere Zugangspunkte, so genannte WLAN Access Points. Diese werden per LAN Kabel mit dem Ausgangsgerät, dem Modem / Router verbunden. In die eine Richtung schicken Sie die Datensignale also per Kabel zum Router und somit in das Internet - in die andere Richtung schicken sie die Daten per Funk zu Ihrem Endgerät. Auch an dieser Stelle möchte ich Ihnen einige empfehlenswerte Geräte aufzeigen.

Access Points




Fazit

Sie merken schon, es bedarf einiger Planung, bevor Sie mit der Einrichtung und dem Aufbau Ihres Heimnetzwerkes beginnen. Seien Sie jedoch nicht zu sparsam, was die Zugangsmöglichkeiten angeht. Denken Sie einmal darüber nach, welche Geräte vor 10 bis 20 Jahren Daten aus dem Internet verarbeiten konnten. Kaum welche... Der Bedarf bestand einfach nicht. Nun versuchen Sie sich vorzustellen, welche Geräte in 10 bis 20 Jahren mit dem Internet kommunizieren können. Ist ein Netzwerkanschluss in der Garage, dem Bad oder gar dem Schlafzimmer noch immer unvorstellbar und nutzlos?? :-)

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg und viel Spaß beim Aufbau Ihres Heimnetzwerkes.


Mitgliedsdetails

martin1981ww

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Aufgenommen:Aug 25, 2010

Ratgeber von martin1981ww

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