World of Pommes Frites - ERSTER STREICH
Gelb wie Gold. Knusprig oder zart. Weiß. Rot. Rot-Weiß. Oder einfach pur. Das ist die große Leidenschaft der ganzen Welt. Eine Leidenschaft der ich bereits seit Anbeginn meiner Kindheit zu fröhnen wage. Selbst wenn ich beim Wort "wage" eher an meine Waage und all die vielen Kalorien denke. Wovon ich hier schreibe lässt sich kaum beschreiben. Doch wer die Sucht nach den leckeren Kartoffelspezialitäten nur annähernd genau so auslebt wie ich, der wird mich verstehen. Es geht hier um die lieben, leckeren, eigentlich ungesunden, Wasser im Mund zusammenlaufend, den Geruch schon in der Nase habend und gierig danach ringenden POMMES FRITES.
Fries. French Fries. Pommes Frites. Fritten. Stäbchenkartoffeln. Von den Amis sogar vorübergehend Freedom Fries genannt. Man kann die geschnittenen Kartoffelstücke fast immer essen. Zugegebenermaßen natürlich nicht gerade zum Frühstück. Aber vom Mittag bis zum späten Abend und in die Nacht hinein begehrt das Herz einfach nach der kleinen, goldenen Sünde. Selbst ich bin schon mal in der Nacht um drei oder vier mal beim Restaurant mit dem großen M vor der Tür vorbeigedüst und habe mir gierig am Autoschalter eine XXL Tüte gewünscht. Welche Schmach und welche Schande. Schmecken doch die selbst gemachten Kartoffellümmel mindestens tausend Prozent besser als das was man in einer durchzechten Nacht von einem übermüdeten Mitarbeiter einer Fastfood-Kette ins Eutochen gereicht kriegt. Wobei ich hier bereits am sinngebenden Teil meines Ratbegers angelangt bin. Nämlich bei der orakelwürdigen, hingebungsvollen Frage aller Fragen: Wie mache ich die BESTEN Pommes der Welt?
Schnippi Schnappi. Ohne Fleiß kein Preis. Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Vor dem Erfolg liegt die Arbeit. Von nichts kommt nichts. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Oder wie lauten noch all die schönen Sprichwörter? Genau so sieht es auch bei den selbst gemachten Fritten aus. Die kommen nicht fertig und köstlich schmeckend vom Himmel geflogen. Das Schlaraffenland ist leider nur ein Märchen. Darum heißt es vor dem Hochgenuss stets fleißig Rezepte studieren und ausprobieren.
Superduper Pommes aus der Tiefkühltruhe vom Superdupermarkt? Das kommt mir gar nicht in die Tüte. Da kann ich gleich an meinen Zehennägeln dran rumkauen. Die schmecken genau so gut wie das Zeugs was es fertig zu kaufen gibt. Pappig und schlaff. Da hilft selbst eine Überdosis blauer Pillen gegen all die Schlaffheit nicht mehr weiter. Oder am besten noch die schlimmen Ofenpommes. Ein klares Wort: Neeee!
Jetzt aber mal richtig Butter bei die Fische. Wie man in Norddeutschland so sagen würde. Das Grundrezept für die besten Pommes der Welt heißt: Echte Kartoffeln plus selber schälen und schnitzeln. Anders geht es halt nicht. Mit Tiefkühlpommes würde ich mir nicht mal in der Nase rumbohren.
Welche Kartoffelsorte ist für die eigenen Pommes wohl die beste aller Sorten? Nicht alles was gut ist, ist auch immer verfügbar. Manchmal erinnert die Versorgung deutscher Supermärkte eher an schlechte DDR Zeiten. Von den Kartoffelsorten her nehmen was gut ist. Nicht in den nächstbesten Discounter laufen und schnappen was ganz, ganz billig daher kommt. Auch nicht im Supermarkt Augen zu und dann kaufen worauf nach einer gekonnten Fingerdrehung gezeigt wird. Nee Leute: Es müssen ganz bestimmte Sorten sein.
So, Ihr lieben Leut. Jetzt wisst Ihr worauf es bei der Kartoffelauswahl ankommt. Wenn es noch nicht zum ungeliebten Sekundenschlaf während der schweren Lesearbeit gekommen ist, dann geht es gleich weiter im zweiten Streich meines tollen World of Pommes Ratgebers. Hier zeige ich Euch die richtige Gerätschaft für die Herstellung der Superpommes. Im dritten Streich gibt es Einblicke in das richtige Servierwerkzeug. Und der vierte Streich behandelt die geschmackvolle Abrundung in Form köstlicher Soßen, Ketchups und Majos.
Margarita88 für Shopping.com
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