Interessante Serien der letzten Jahre
Im folgenden Artikel möchte ich einige sehr gute und interessante Fernsehserien vorstellen, die alle ganz unterschiedlich gemacht sind. Dabei dürfen Serien wie „How I met Your Mother“ und „Two and a Half Men“ natürlich nicht fehlen. Ebenfalls vorstellen möchte ich „O.C. California“ und „Gossip Girl“.
How I met Your Mother:
Diese Serie ist wohl die Serie, die in letzter Zeit am erfolgreichsten war. In den USA startete sie bereits 2005, in Deutschland dagegen erst 2008. Mittlerweile gibt es ganze sechs Staffeln mit jeweils rund 20 Folgen. Weitere Folgen sind in Planung. Diese Serie ist super für zwischendurch geeignet, da die einzelnen Folgen immer nur 20 Minuten gehen.
Einer der Hauptcharaktere, nämlich Ted Mosby erzählt seinen zwei Kindern wie er seine Mutter kennengelernt hat. Auf dieser Idee basiert praktisch jede Folge. Daher stammt auch der Name der Serie. Diese Idee klingt vielleicht zunächst langweilig, die Serie ist allerdings wahnsinnig lustig gemacht. Man kann sich die Serie im Prinzip so vorstellen, dass einfach in den verschiedenen Folgen alles Lustige dargestellt wird, was Ted Mosby in seinem Leben erlebt hat und wie er eben verschiedene Frauen kennengelernt und letztendlich auch seine Frau gefunden hat. Stets begleitet wird er dabei von seinen Freunden, Lily und Marshall, ein Paar, welches er noch von seiner Studienzeit kennt, einem verrückten Frauenheld namens Barney, den er praktisch auf dem W.C. kennen gelernt hat und einer Kanadierin namens Robin über deren Humor und Angewohnheiten sich die anderen regelmäßig lustig machen. Wer den Film Hangover gesehen hat, der wird auch diese Serie lieben. Die Story ist nicht so tiefgründig, dafür aber meistens extrem lustig, man ist die ganze Zeit am Lachen. Zu der Serie erschienen auch lustige Bücher von dem fiktiven Charakter Barney Stinson, in denen dieser (auf sehr übertriebene Art und Weise) z.B. Tipps zum Aufreißen von Frauen gibt.
Two and a Half Men:
Diese Serie hat wohl in letzter Zeit ähnlich viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie How I Met Your Mother, nicht zuletzt auch wegen der zahlreichen Eskapaden des Hauptdarstellers Charlie Sheen. Insgesamt gibt es acht Staffeln mit jeweils ebenfalls rund 20 Folgen, die Serie startete 2003, 2005 dann auch in Deutschland. In der Serie spielt Charlie Sheen den fiktiven Charakter Charlie Harper, welcher dem echten allerdings erstaunlich ähnlich ist. So geht dieser ständig mit anderen Frauen aus und trinkt gerne auch mal viel Alkohol. Von Beruf her ist er Jingle-Komponist, das heißt er schreibt kurze Melodien für die Werbung. Damit scheint er gut zu verdienen, er kann sich ein Haus in Malibu leisten. Zu Beginn der Serie trennt sich der Bruder von Charlie, Alan Harper von seiner Frau. Da er nicht weiß wo er bleiben kann geht er zu Charlie und zieht von nun an dort ein. Sein Sohn Jake kommt häufig zu Besuch. Die ganze Serie ist aufgrund ihrer Charaktere so lustig. Der Sohn Jake, der ziemlich faul und immer nur am Essen ist, Charlie der ein lockeres Leben führt, Alan, dem seine Exfrau Judith zu schaffen macht. Dazu kommt noch eine mürrische Haushälterin Berta, eine Stalkerin namens Rose (Charlie hat sie einmal getroffen) und eine Mutter Evelyn, die ihren Söhne das Leben schwer macht. Da die Serien nur 20 Minuten gehen eignen sie sich ebenfalls perfekt für zwischendurch.
Insgesamt gibt es 8 Staffeln mit jeweils rund 20 Folgen.
Die beiden Serien „How I met Your Mother“ und “Two and a Half Men“ sind beides sehr lustige Serien, welche weder auf ein bestimmtes Geschlecht, noch ein bestimmtes Alter beschränkt sind. Perfekt um mal zu entspannen und einfach Lachen zu können.
In O.C. California und Gossip Girl ist die Handlung etwas tiefgründiger, da die beiden Serien jeweils pro Folge knapp 45 Minuten gehen. Die Serien sind interessant, aber komplett anders als die gerade vorgestellten Serien. Ist eben How I met Your Mother eine Serie, bei der man die ganze Zeit am Lachen ist, so ist z.B. O.C. California eher eine Serie mit spannender und interessanter Handlung. Es geht insbesondere in Gossip Girl durchweg auch um Beziehungen. Ebenfalls gibt es auch hier keine Beschränkung für bestimmte Altersgruppen, aber ich denke, dass vor allem Gossip Girl eher für Mädchen interessant ist.
O.C. California:
Diese Serie ist schon etwas älter, sie startete 2004 in Deutschland. Sie spielt in einer reichen Gegend Kalifornien. Zu Beginn wird der Teenager Ryan Atwood mit seinem Bruder Trey verhaftet, weil sie ein Auto gestohlen haben. Während Trey aufgrund seiner Vorstrafen ins Gefängnis muss, trifft Ryan den Pflichtverteidiger Sandy Cohen. Dieser hat ein gutes Herz, und denkt, dass Ryan mehr Potenzial steckt. Auch sieht er in ihm ein bisschen seine eigene Jugend und nimmt ihn zu sich nach Hause mit. Seine Frau ist davon nicht sonderlich begeistert. Eigentlich sollte er nur ein paar Tage bleiben, da aber zudem auch seine Mutter abgehauen ist, nehmen sie ihn ganz auf. Die Cohens haben einen Sohn Seth, mit dem Ryan sich schnell anfreundet. In der Serie geht es nun um die Abenteuer, die diese beiden Jungen mit anderen erleben. Interessant ist dabei wie Ryan immer wieder zwischen den beiden Welten (seiner Jugend in einer eher heruntergekommen Gegend und seinem neuen Leben in einem reichen Viertel) hin und hergerissen ist. Diese Serie ist interessant gemacht, und vor allem auch spannend. Bei vielen Folgen möchte man sofort die nächste sehen, um zu wissen wie es weiter geht.
Insgesamt gibt es 4 Staffeln mit jeweils rund 20 Folgen.
Gossip Girl:
O.C. California spielt zwar auch in einer reichen Gegend, in Gossip Girl selbst spielt der Reichtum aber eine noch größere Rolle. Schauplatz ist New York, wo eine Gruppe Jugendlicher gemeinsam auf eine Elite-Schule geht. Während die meisten mit viel Geld aufgewachsen sind, gibt es auch ein paar Jugendliche die mit deutlich weniger Geld auskommen müssen. Diese Serie zeigt also zum einen, wie diese beiden Gesellschaften aufeinanderprallen. Die ganze High-School Zeit wird von Gossip Girl begleitet. Dies ist eine Art Plattform, auf der Gerüchte und Klatsch (Gossip) veröffentlich wird. Es wird allerdings nie geklärt wer hinter Gossip Girl steckt. In früheren Serien spielt Gossip Girl eine große Rolle, später dagegen tritt sie eher in den Hintergrund. Gossip Girl ist vor allem aufgrund seiner Charaktere interessant, Chuck Bass, Sohn eines reichen Unternehmers und Blair Waldorf, Tochter einer Modedesignerin sind einfach einmalig. Sie sind egoistisch und versuchen ständig andere Leute zu beeinflussen. Insgesamt ist Gossip Girl eine durchaus gute Serie, die drei anderen hier vorgestellten Serien haben mir jedoch deutlich besser gefallen.
Insgesamt gibt es 4 Staffeln mit je rund 20 Folgen.
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