Festplatten Trends - Herkömmliche Festplatten und SSDs im Vergleich
Im folgenden Artikel möchte ich die Standart-Festplatten, welche auf eine drehenden Scheibe basieren mit einem sogenannten „Solid State Drive“ vergleichen. Solid State Drive ist ein neuer Typ von Festplatte, welcher deutlich schneller und leiser (lautlos) ist.
Gewöhnliche Festplatten:
Herkömmliche Festplatten haben eine drehende Magnetscheibe in ihrem Inneren, auf welche Daten geschrieben werden können. Das Rotieren der Scheibe verursacht Drehgeräusche, die je nach Festplatte auch störend sein können. Dazu kommen Geräusche (eine Art Rattern) des Schreib-/Lesekopfes. Die Daten befinden sich nicht immer „der Reihe nach“ auf der Festplatte, d.h. der Lesekopf muss zum Lesen der Dateien immer hin und herspringen, was nicht gerade optimal für die Geschwindigkeit ist. Inzwischen sind diese Festplatten sehr billig geworden, ein Terrabyte (1000gb) (z.B. von Samsung) kostet lediglich um die 60 Euro.
Ein Problem von diesen Festplatten ist auch, dass sie relativ empfindlich gegenüber Erschütterungen sind, d.h. z.B. wenn ein Laptop im Betrieb ausversehen stark geschüttelt wird (z.B. durch eine Stoß), kann es vorkommen, dass Dateien verloren gehen. Magnetfestplatten brauchen zudem relativ viel Strom und sind relativ schwer.
Aufgrund ihrer großen Kapazitäten und des geringen Preises eignen sich diese Festplatten perfekt für die Speicherung eigener Dateien, z.B. von Filmen und Musik, denn die Lesegeschwindigkeit reicht locker aus um Filme abspielen zu können. Denn Gute und leise Festplatten gibt es zum Beispiel von Samsung.
Solid State Drives:
Solid State Drives kann man mit einem Speicherstick vergleichen. SSDs sind wie Speichersticks komplett geräuschlos, es gibt nämlich keine drehende Magnetscheibe oder ratternden Lese-/Schreibkopf.
Das bedeutet auch, dass sie praktisch unempfindlich gegenüber Erschütterungen sind. Zudem ist der Stromverbrauch von Solid State Drives deutlich niedriger – dies hat insbesondere für Laptops Vorteile, durch entsprechend angepasste Einstellungen kann so nämlich die Akkulaufzeit auch spürbar erhöht werden. Ein weiterer Vorteil der SSDs ist, dass sie schneller arbeiten können.
Windows, bzw. andere Programme starten mit SSDs spürbar schneller, die Ladezeit von Spielen verkürzt sich merklich. Auch sind SSDs leichter als normale Festplatten. All diese Vorzüge haben jedoch auch ihren Preis, eine gute Intel SSD (z.B. Intel X25-M) mit 80 Gigabyte kostet knapp 200 Euro. Es empfiehlt sich also Solid State Disks nur zum Speichern von Programmen und des Betriebssystems zu verwenden, da dort auch die größten Geschwindigkeitsvorteile erzielt werden. Geschwindigkeitstests zeigen ohnehin, dass die SSDs vor allem bei sehr kleinen Dateien schneller sind (solche die zum Starten von Programmen gelesen werden). Für die eigenen Dateien dagegen kann man herkömmliche Festplatten verwenden, die um einiges billiger sind.
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