Externe Festplatten_Ratgeber
In diesem Artikel möchte ich näher auf die Unterschiede von externen Festplatten eingehen. Welche Größen gibt es? Was sollte man beim Kauf sonst noch beachten?
Verbatim (47507) 250 GB Festplatte
Irgendwann stößt man mit dem internen Speicher eines PCs an seine Grenzen, wer diesen nicht aufrüsten möchte, oder einfach eine flexible Speichermöglichkeit sucht kann auf externe Festplatten zurückgreifen. Diese sind klein und man kann sie einfach per USB anschließen, manchmal ist dazu noch nicht einmal ein Netzteil nötig. Die Preise sind wie bei internen Festplatten auch, in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Für eine 500 Gigabyte Festplatte im 2,5 Zoll Format muss man gerade einmal 50 Euro hinlegen. Nun gibt es verschiedene Größen bei den Festplatten. Weit verbreitet sind vor allem die 2,5 und 3,5 Zoll Festplatten. Daneben gibt es auch noch 1,8 Zoll Platten, diese sind zwar schön klein, allerdings weniger verbreitet, da sie teurer sind und man für den gleichen Preis wesentlich weniger Speicherplatz bekommt. Ich möchte nun auf die Vor- und Nachteile der verschiedene Größen eingehen und auch ein paar externe Festplatten selbst vorstellen.
3,5 Zoll Festplatten:
Diese Größe wird üblicherweise zum Einbau in PCs verwendet. Durch ihre Größe und ihre schnelle Umdrehungszahl werden schneller Datenaustausch und hohe Kapazitäten zu einem sehr attraktiven, geringen Preis möglich. Damit dies möglich wird, benötigen 3,5 Zoll Festplatten normalerweise eine extra Stromversorgung, d.h. man muss immer einen Netzstecker mit sich herumschleppen (außerdem sind die Festplatten auch ziemlich schwer, sie können gut bis zu einem Kilo oder sogar noch schwerer sein). Zudem wird der Einsatz am Notebook schwieriger, weil man da ja nicht immer eine Steckdose in Reichweite hat. Von Western Digital gibt es hier z.B. sehr gute Festplatten, bereits für 60 Euro bekommt man mit der WDBAAU0010HBK eine 1 Terrabyte Festplatte. Da 3,5 Zoll Festplatten häufig auch eine schnelle Drehzahl von 7200 Umdrehungen/Minute besitzen, sind diese in der Regel lauter, als kleinere Modelle. Wer also die Festplatte regelmäßig in Betrieb hat, der sollte sich vorher vielleicht auch über die Lautstärke erkundigen.
Fazit: groß/schwer, Netzteil notwendig, dafür aber auch große Kapazitäten, Schnelligkeit und geringe Preise
2,5 Zoll Festplatten:
Diese Festplatten finde ich als externes Speichermedium interessanter. Denn oftmals geht es ja bei dem Speicher darum, dass man mit ihm große Dateien transportieren kann. Da die 2,5 Zoll Festplatten kleiner und leichter sind und zudem häufig auch keinen extra Stromanschluss benötigen, ist es wesentlich leichter die Dateien zu transportieren. Oftmals ist auch die Drehzahl geringer, so dass dieser Typ von Festplatte normalerweise auch angenehm leise ist. Eine überzeugende Platte mit 500 gb gibt es bereits für 500 Euro vom deutschen Hersteller Bestmedia. Dessen Platinum MyDrive Festplatte gibt es in zahlreichen verschiedenen Farben und schönem Design. Auch die Qualität überzeugt, die Platte ist gut verarbeitet und die Geschwindigkeit schnell. Einziges Problem ist der Lack, der zwar sehr schön aussieht, aber auch entsprechend anfällig für Kratzer ist.
1,8 Zoll Festplatten:
Dieses Format wird auch häufig als Taschen oder Scheckkartenformat bezeichnet. Die Platten sind sehr klein, häufig schick designt aber eben nicht gerade billig. Für eine Verbatim 250 gb Festplatte liegt der Preis bei knapp 70 Euro.
Insgesamt finde ich 2,5 Zoll Festplatten am überzeugendsten. Diese sind leicht zu transportieren, klein, bieten ordentlichen Speicherplatz und Geschwindigkeit. Auch der Preis für diese Produkte ist sehr fair.
Noch ein Hinweis zum Trennen der Festplatten vom PC:
Wenn man den Stecker einfach herauszieht, kann es manchmal sein, dass die Festplatte ganz kaputt geht. Wenn man Glück hat lässt sich die Festplatte noch formatieren und einige Daten sogar retten. Im schlimmsten Fall ist die Festplatte aber ganz kaputt. Ich habe selbst eine externe Festplatte herumliegen, die aus Versehen herausgezogen wurde. Auf die Daten kann man nicht mehr zugreifen und sie lässt sich noch nicht einmal mehr formatieren. Von daher sollte man bei Windows die Festplatte immer erst abmelden (bei Windows gibt es unten rechts ein kleines Symbol um Hardware zu trennen, dort kann man dann die entsprechende Festplatte auswählen). Das gleiche gilt übrigens auch für USB-Sticks, wenn auch hier mein Eindruck ist, dass diese ein bisschen widerstandsfähiger sind. Wer Wert auf seine Daten legt, der meldet also vorher seine Geräte ab!
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