Kleidung fürs Standesamt - Klassisches Brautkleid und Farbberatung
Frauen, die ausschließlich auf dem Standesamt heiraten und nicht zusätzlich kirchlich heiraten, werden sich in vielen Fällen für ihren schönsten Tag im Leben für ein Brautkleid im klassischen Sinne entscheiden. Welche Stilrichtungen es hier gibt, möchte ich Euch im vorliegenden Ratgeber vorstellen.
Wer auch noch kirchlich heiratet, wird in vielen Fällen für den "formalen" Teil auf dem Standesamt eher ein etwas schlichteres Outfit wählen. Welche schönen Outfits hier in Fragen kommen, werde ich Euch im Teil 2 meines Ratgebers vorstellen.
Nun also zu den verschiedenen Stilrichtungen für klassische Brautkleider:
Das Duchesse Brautkleid
Duchesse ist ein französischer Begriff und heißt übersetzt Herzogin. Duchesse Brautkleider zeichnen sich durch ein eng anliegendes Oberteil aus, einen üppigen Reifrock und ggf. noch eine kurze oder lange Schleppe aus. Ein typisches Märchenprinzessinnen Brautkleid also. Achtung: Wer nicht ganz so schlank ist, sieht in solchen Kleidern eher noch molliger aus. Dann lieber zu einem anderen Stil greifen.
Brautkleid A-Linie
Der berühmte Modeschlöpfer Christian Dior hat in den 50-er Jahren erstmals Kleider in A-Linie kreiert. Diese Brautkleid Form ist für alle super, die keine Model Figur haben und sich bis zur Hochzeit nicht in Model Form hungern können oder wollen. Die A-Form mit dem eng anliegenden Oberteil und dem allmählich nach unten weiter werdenden Rock (Form eines A 's) strecken den Körper und kaschieren so auch kleine Pölsterchen.
Brautkleid im Empire Stil
Der Empirestil stammt aus der Zeit von Napoleon Bonapartes Ehefrau Josephine. Er ist gekennzeichnet durch ein eng anliegendes Oberteil und eine direkt unter der Brust angesetzte Teile. Nach unten hin auslaufend haben die Kleider einen weich fließenden Stoff. Sie sind perfekt für mädchenhafte Typen bzw. auch als Umstandsbrautkleid um einen Babybauch zu kaschieren.
Mermaid Stil
Brautkleider im "Meerjungfrauen-Stil" sind bis zu den Knien eng anliegend und laufen danach weit aus (wie bei einer Meerjungfrauen Flosse).
Brautkleider im Etui- bzw. kurze Brautkleider stelle ich Euch als typische schlichte Brautkleider im Teil 2 meines Ratgebers vor.
Im vorliegenden Ratgeber möchte ich Euch noch einige Tipps zum Thema, welche Brautkleid Farbe Euch gut steht, geben:
Brautkleidfarben für den Frühlingstyp:
Der Frühlingstyp hat eine elfenbeinfarbene, pfirsichrosa oder golbeige Gesichtsfarbe. Die Haare sind blond, rotblond oder flachsfarben. Oftmals sind Sommersprossen vorhanden. Die Augen sind grün, blau oder grünblau.
Farbempfehlung fürs Brautkleid: Cremeweiß, Wollweiß, lachsfarben oder apricot
Brautkleidfarben für den Sommertyp:
Der Sommertyp hat eine meistens durchscheinende bläulich bis rosig-bläuliche Haut. Die Haare sind aschblond, aschbraun bzw. hell- bis mittelbraun. Die Augen sind blau, blaugrau, aquamarinfarben oder auch blaugrün, können aber auch braun sein.
Farbempfehlung fürs Brautkleid: kühles weiß, graublau oder altrosa
Brautkleidfarben für den Herbsttyp:
Der Herbsttyp hat einen warmen geblichen oder goldenen Hautton, die Haut kann aber auch dunkel sein. Die Wangen sind im Unterschied zum Frühlingstyp aber nicht rosig. Die Haarfarbe ist warm und kann von kupfer- bis karottenrot bzw. von dunkelblond bis dunkelbraun gehen. Die Augen sind meistens braun, können aber auch grün oder blau sein:
Farbempfehlung fürs Brautkleid: Warme Apricottöne oder Ecru
Brautkleidfarben für den Wintertyp:
Die Hautfarbe reicht von sehr hell bis ganz dunkel oder auch olivfarben. Der Unterton ist kühl bzw. bläulich. Die meisten Wintertypen haben dunkelbraune bis schwarze Haare. Die Augenfarbe umfasst alls braun- und blau-Varianten.
Farbempfehlung fürs Brautkleid: Schneeweiß, kühles blau oder kühles rosé
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