Hilfe für zahnende Babys
Die ersten Zähnchen kommen bei Babys zumeist um den 6. - 7. Lebenmonat. Es ist aber auch durchaus noch im Bereich des normalen wenn ein Baby seinen ersten Zahl erst mit 12 Monaten bekommt.
Woran erkennt man nun, ob das Baby zahnt?
Wenn ein Baby zahnt treten ein oder mehrere der nachfolgend beschriebenen Symptome auf. Wichtig zu wissen: Babys leiden oft schon Wochen bevor man auch nur die geringste Spur von einem Zahn zieht oder fühlen kann unter Zahlungsbeschwerden:
1.) Babys, die zahnen, sind oft ständig am Sabbern. So schnell wie sie ein Oberteil total eingesabbert haben, kann man sie meistens gar nicht wechseln. Es empfiehlt sich daher, dem Baby ein Lätzchen oder Halstuch umzubinden. Damit das Baby um den Mund herum vom Speicheln nicht wund wird, sollte man es mit einer lindernden Creme, z.B. Weleda Calendula Gesichtscreme vorsorglich eincremen.
2.) Babys, die zahnen, sind oft quengelig und auch mit Spielen oder Schmusen nur schwer abzlenken.
3.) Babys stecken häufig die Finger in den Mund.
4.) Manche Babys bekommen auffällig rote Bäckchen.
5.) Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch
6.) Durchfall und in der Folge ein wunder Po (Hinweis: Zur Behandlung eines wunden Babypopos habe ich bereits einen anderen Ratgeber geschrieben)
7.) Triefnase und Schnupfen
Was kann man nun tun, um dem Baby das Zahnen zu erleichtern:
1.) Vielen Babys hilft es auf etwas Hartem herumzubeißen. Hier sind Beißringe sehr gut geeignet, die es in vielen schönen Designs gibt.
Beißringe
2.) Vielen Babys hilft es, die schmerzende Stelle zu kühlen. Hierfür sind Kühl-Beissringe sehr gut geeignet, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind und dem Baby bei Bedarf zum Beißen gegeben werden. Diese werden im Kühlschrank gelagert.
Achtung: Niemals ins Gefrierfach tun. Das Baby kann dadurch Erfrierungen im Mund bekommen.
3.) Es kann auch helfen, dem Baby das Zahnbleisch zu massieren. Sehr gut dafür geeignet, sind dafür z.B. Bürsten mit kleinen Gumminoppen.
4.) Es gibt auch MIttel zur lokalen Betäubung des Zahnfleischs bei Zahnungsschmerzen, z.B. Dentinox. Es gibt Babys, die darauf sehr gut ansprechen, andere lehnen diese Mittel jedoch kategorisch ab, weil sie entweder den Geschmack nicht mögen, oder sich die Betäubung für sie komisch anfühlt.
5.) Zahnungsbeschwerden kann man auch homöopathisch begegnen. In Osanit sind verschiedene homöopathische Wirkstoffe, der bekannteste Chamomilla, der beruhigend wirkt, enthalten. Man kann alle halbe Stunde 5 Globuli geben. Diese lindern die Schmerzen und vermindern damit das Quengeln.
6.) Manche Eltern schwören bei zahnenden Babys auf eine Veilchenwurzel, auf der die Babys herumkauen können. Ich selbst habe dies bei meinen Kindern nicht ausprobiert. Anwendung und Nutzen von Veilchenwurzeln sind aber sehr umstritten.
7.) Bernsteinketten sollen zahnenden Babys helfen. Der Bernstein soll einen positiven Einfluss auf den menschlichen Organismus haben und die Körperwärme soll beim Tragen der Kette wertvolle ätherische Öle freisetzen.
Wie alle gesundheitsfördernden Eigenschaften von Edelsteinen, wird auch die Heilkraft von Bernstein kontrovers diskutiert.
8.) Wenn sich das Baby beim Zahnen überhaupt nicht beruhigen läßt und alle Massnahmen nicht fruchten, hat es sich bewährt, ein Zäpfchen gegen die Schmerzen (z.B. Paracetamol 125 mg) zu geben. Aber Vorsicht: Diese Mittel dürfen nicht dauerhaft angewandt werden, auch wenn diese erst einmal super wirken. Sprecht bitte bei Bedarf mit Eurem Arzt ab, wie lange ihr das Mittel anwenden dürft.
Copyright © 2000-2012 Shopping.com Shopping.com ist ein eBay Unternehmen













