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Traditionelles japanisches Räucherwerk von Shoyeido
Räuchermittel gehören in Deutschland immer mehr zu den so genannten "Wellness-Artikeln". In Asien allerdings haben sie eine lange geschichtliche Tradition und werden zu vielen profanen oder auch religiösen Zwecken verwendet. Japanische Räucherstäbchen gelten als besonders rein und kostbar, so wie diese kleinen Schätzchen von Shoyeido, die ich hier näher vorstellen möchte.
Traditionelle Räucherstäbchen
Allgemeines zum Thema
Räucherungen gehören in Asien zum Alltag. In den asiatischen Religionen, wie im Shintoismus oder auch in den verschiedenen Formen des Buddhismus, gehören Räucherungen einfach zur Tradition dazu. Doch auch im Alltag räuchern Asiaten gerne, sei es nun aus individuellen spirituellen Gründen, zur Entspannung, oder aber auch einfach nur zur Beduftung ihres Wohnraums. Natürlich gibt und gab es so einen großen Bedarf für Räuchermittel und zahlreiche Varianten entwickelten sich, wie sich auch zahlreiche Hersteller für Räucherwaren etablierten.
Eine der angesehensten Firmen ist die japanische Marke Shoyeido, um die es hier geht. Es ist eine Marke mit über hundertjähriger Tradition. Bei einigen ihrer Räucherstäbchen werden noch heute originale Rezepte aus der Anfangszeit der Firma verwendet. Qualitativ gilt Shoyeido als brilliant, was die Räucherstäbchen leider aber auch etwas teurer macht. Nur, die Inhaltsstoffe sind wirklich die allerbesten. Kostbare Harze, Hölzer und Kräuter werden verwendet. Es gibt keine störenden Einflüsse eines Trägermaterials, da japanische Räucherstäbchen nicht auf ein Holzstäbchen gerollt sind, sondern quasi nur aus in Stabform gepresster Räuchermasse bestehen. Insgesamt sind japanische Räucherstäbchen wie die von Shoyeido etwas sehr besonderes. Man riecht wirklich den Unterschied, und das begeistert mich. Ich gönne mir so bewusst gerne manchmal eine solche edle Räucherung.
Drei Sorten, die es von Shoyeido gibt, möchte ich hier vorstellen. Wie schön, dass man sie mittlerweile auch in Deutschland bekommt.
1. Daigen-koh
Daigen-koh heißt aus dem Japanischen übersetzt "Edle Herkunft". Es ist ein Duft mit starker Rosenholz-Komponente, der würzig und balsamisch zu Anbeginn ist, der mit der Zeit aber nahezu frisch wird. Ein ungewöhnlicher, charakteristischer, und wirklich toller Duft. Es ist ein Alltagsduft, wie in Japan gesagt wird, er ist nicht zu schwer oder zu aufdringlich, um ihn im Alltag, ja, einfach täglich, zu verwenden. Er hält sich zwar relativ lange in der Luft, ist dabei aber nur noch als feiner, verschönernder, Hauch zu riechen. Er hält sich angenehm im Hintergrund, aber verbessert wirklich sehr die Atmosphäre eines Wohnraums.
2. Hoyei-koh
Hoyei-koh ist der "Duft des ewigen Schatzes". Hier handelt es sich um eine der Räucherstäbchen-Sorten, die es bereits mit genau dieser Rezeptur vor über einhundert Jahren gab! Es ist ein leichter, auch im Alltag nutzbarer, Duft. Man findet hier Sandelholz vor, aber auch eine leicht scharfe, würzige Komponente in Form von Zimt und Gewürznelke. Diese ist jedoch auch nicht allzu stark, kommt aber gerade kurz nach der Räucherung sehr gut zur Geltung. Es ist wahnsinnig interessant, wie der Duft sich mit der Zeit entwickelt. Wenn man abergläubisch ist, kann man sich von dieser traditionellen Räucherung Glück und Reichtum erhoffen. Wenn nicht, erfreut man sich immerhin am wunderbaren Duft.
3. Kyo-nishiki
Kyo-nishiki ist das "Herbstlaub von Kyoto". Ich weiß nicht, wie es in Kyoto riecht, aber diese Räucherstäbchen duften leicht und frisch, aber gleichzeitig auch holzig und warm. Zimt schenkt dem Duft eine gewisse Würze, außerdem sind Sandelholz, Patchouli und Benzoe-Harz vorhanden. Dies macht den Duft sanfter und gibt ihm auch die gewisse Tiefe. Man sagt diesem Duft nach, belebend und doch besänftigend zu wirken.
Die Preise der einzelnen Sorten variieren mit ihren Inhaltsstoffen. Die hier vorgestellten Düfte gehören eher zu den günstigeren von Shoyeido, mit etwa zwischen zwei und fünf Euro pro Rolle. Die Rolle ist die Form, in welcher diese Räucherstäbchen verkauft werden, einfach als rundes Bündel, das mit einem Papier umschlagen ist.
Ich liebe all diese vorgestellten Sorten und weitere mehr, und würde jedem, der sich für Düfte begeistern kann, wirklich ans Herz legen, mal die eine oder andere Sorte auszuprobieren. Es ist ein besonderes Dufterlebnis, das einem wirklich eine ganz andere Duftwelt zeigen kann.
Räucherungen gehören in Asien zum Alltag. In den asiatischen Religionen, wie im Shintoismus oder auch in den verschiedenen Formen des Buddhismus, gehören Räucherungen einfach zur Tradition dazu. Doch auch im Alltag räuchern Asiaten gerne, sei es nun aus individuellen spirituellen Gründen, zur Entspannung, oder aber auch einfach nur zur Beduftung ihres Wohnraums. Natürlich gibt und gab es so einen großen Bedarf für Räuchermittel und zahlreiche Varianten entwickelten sich, wie sich auch zahlreiche Hersteller für Räucherwaren etablierten.
Eine der angesehensten Firmen ist die japanische Marke Shoyeido, um die es hier geht. Es ist eine Marke mit über hundertjähriger Tradition. Bei einigen ihrer Räucherstäbchen werden noch heute originale Rezepte aus der Anfangszeit der Firma verwendet. Qualitativ gilt Shoyeido als brilliant, was die Räucherstäbchen leider aber auch etwas teurer macht. Nur, die Inhaltsstoffe sind wirklich die allerbesten. Kostbare Harze, Hölzer und Kräuter werden verwendet. Es gibt keine störenden Einflüsse eines Trägermaterials, da japanische Räucherstäbchen nicht auf ein Holzstäbchen gerollt sind, sondern quasi nur aus in Stabform gepresster Räuchermasse bestehen. Insgesamt sind japanische Räucherstäbchen wie die von Shoyeido etwas sehr besonderes. Man riecht wirklich den Unterschied, und das begeistert mich. Ich gönne mir so bewusst gerne manchmal eine solche edle Räucherung.
Drei Sorten, die es von Shoyeido gibt, möchte ich hier vorstellen. Wie schön, dass man sie mittlerweile auch in Deutschland bekommt.
1. Daigen-koh
Daigen-koh heißt aus dem Japanischen übersetzt "Edle Herkunft". Es ist ein Duft mit starker Rosenholz-Komponente, der würzig und balsamisch zu Anbeginn ist, der mit der Zeit aber nahezu frisch wird. Ein ungewöhnlicher, charakteristischer, und wirklich toller Duft. Es ist ein Alltagsduft, wie in Japan gesagt wird, er ist nicht zu schwer oder zu aufdringlich, um ihn im Alltag, ja, einfach täglich, zu verwenden. Er hält sich zwar relativ lange in der Luft, ist dabei aber nur noch als feiner, verschönernder, Hauch zu riechen. Er hält sich angenehm im Hintergrund, aber verbessert wirklich sehr die Atmosphäre eines Wohnraums.
2. Hoyei-koh
Hoyei-koh ist der "Duft des ewigen Schatzes". Hier handelt es sich um eine der Räucherstäbchen-Sorten, die es bereits mit genau dieser Rezeptur vor über einhundert Jahren gab! Es ist ein leichter, auch im Alltag nutzbarer, Duft. Man findet hier Sandelholz vor, aber auch eine leicht scharfe, würzige Komponente in Form von Zimt und Gewürznelke. Diese ist jedoch auch nicht allzu stark, kommt aber gerade kurz nach der Räucherung sehr gut zur Geltung. Es ist wahnsinnig interessant, wie der Duft sich mit der Zeit entwickelt. Wenn man abergläubisch ist, kann man sich von dieser traditionellen Räucherung Glück und Reichtum erhoffen. Wenn nicht, erfreut man sich immerhin am wunderbaren Duft.
3. Kyo-nishiki
Kyo-nishiki ist das "Herbstlaub von Kyoto". Ich weiß nicht, wie es in Kyoto riecht, aber diese Räucherstäbchen duften leicht und frisch, aber gleichzeitig auch holzig und warm. Zimt schenkt dem Duft eine gewisse Würze, außerdem sind Sandelholz, Patchouli und Benzoe-Harz vorhanden. Dies macht den Duft sanfter und gibt ihm auch die gewisse Tiefe. Man sagt diesem Duft nach, belebend und doch besänftigend zu wirken.
Die Preise der einzelnen Sorten variieren mit ihren Inhaltsstoffen. Die hier vorgestellten Düfte gehören eher zu den günstigeren von Shoyeido, mit etwa zwischen zwei und fünf Euro pro Rolle. Die Rolle ist die Form, in welcher diese Räucherstäbchen verkauft werden, einfach als rundes Bündel, das mit einem Papier umschlagen ist.
Ich liebe all diese vorgestellten Sorten und weitere mehr, und würde jedem, der sich für Düfte begeistern kann, wirklich ans Herz legen, mal die eine oder andere Sorte auszuprobieren. Es ist ein besonderes Dufterlebnis, das einem wirklich eine ganz andere Duftwelt zeigen kann.
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