Welcher Staubsauger ist für wen am besten?
Im täglichen Leben lassen sich die meisten der alltäglichen Verschmutzungen im Haushalt ganz einfach nicht vermeiden. Seien es Sand und Straßendreck, den wir jeden Tag mit den Schuhen hereintragen, Staub, der sich von Baumwollfasern löst oder Haare und Hautschuppen, die ein jeder normaler Mensch ganz alltäglich verliert. Und natürlich auch Krümel, zum Beispiel vom Frühstück oder den Knabbereien zwischendurch.
Um diese stets schnell und einfach und ohne all zu großen Aufwand beseitigen zu können, hat fast jeder heut zu Tage einen Staubsauger Zuhause. Mit einem Staubsauger kann man sehr schnell und einfach die Teppiche und Böden der Wohnung oder des Hauses und auch diverse Möbel von Staub befreien.
Am weitesten verbreitet sind die sogenannten Bodenstaubsauger. Im Gegensatz zu den Stielstaubsaugern hat man bei ihnen kein all zu großes Gewicht zu „Schieben“, da die normalen Staubsauger auf dem Boden üblicherweise mit dem Schlauch gezogen werden, wenn es danach bedarf. Je leistungsfähiger ein Staubsauger ist, desto mehr Dreck nimmt dieser in kürzerer Zeit und mit weniger Aufwand auf.
Verschiedene Staubsauger
Bei den Staubsaugern gab es früher nur die Modelle mit Staubsaugerbeuteln. Leider haben diese Staubsauger so auf die Jahre gerechnet enorme Zusatzkosten verursacht durch den ständigen Nachkauf der Beutel. Auch habe diese stetig an Saugkraft verloren, denn je voller die Beutel wurden, um so weniger stark saugten sie nur noch. Oft hat man also einen Beutel bereits entsorgt, als dieser noch nur halb voll war, nur um wieder die voll Saugkraft zu bekommen.
Auch war der Staubsauger mit angegebenen 2800 Watt Stromverbrauch nicht gerade sparsam.
Etwas später kamen Staubsauger auf den Markt, die ohne Beutel auskamen. Anfangs als kleine Revolution gefeiert, kam dieser bei uns als Nachfolger in Haus. Doch stellte sich hier bald der Mangel heraus, dass sich der Hauptfilter in dem Behälter, in dem sich der Dreck sammelte, mit der Zeit immer mehr und mehr mit Staub und Dreck zusetzte. Anfangs reichte Klopfen am Mülleimer-rand aus, später brauchte man schon stets eine Bürste, um auch zwischen den Lamellen des Filters die Staubablagerungen entfernen zu können.
Das war nicht nur aufwendig, sondern auch eine echte Drecksarbeit, nach der ich stets die Dusche aufgesucht habe. Nach etwa einem Jahr war man mit dem Neukauf eines neuen Hauptfilters dran, doch auch ein zweiter Filter vor dem Luftauslass wollte gewechselt werden. Beide zusammen kosteten rund 46 Euro, was ich nicht für billig halte. Der Staubsauger hatte eine angegebene Leistung von 2500 Watt, war aber trotzdem etwas Saugstärker als der alte Beutelsauger.
Anfang des Jahres 2010 dann haben wir uns einen Dyson Staubsauger zugelegt, nach dem wir sehr lange mit dem Preis zu ringen hatten. Es wurde der DC29, mit dem wir letzten Endes hoch zufrieden waren und bis heute sind. Bisher haben wir einmal den Filter gereinigt (das passiert mit Leitungswasser), was bedeutet, dass hier vorerst keinerlei Folgekosten entstehen.
Mit 1400 Watt Leistungsaufnahme ist er DEUTLICH sparsamer, als vergleichbare Geräte und dennoch hat er rein subjektiv deutlich mehr Saugleistung. Der Sammelbehälter füllt sich mit der Zeit und wird irgendwann mal einfach mit dem Restmüll entsorgt. Einen Filter, der sich zusetzt, gibt es hier nicht.
Auf kurz oder lang fährt man mit solch einem Staubsauger also am besten. Die Alternativen dazu sind übrigens die „Dirt Devil Infinity“ Geräte, die etwas günstiger sind.
Generell sollte man bei jedem Staubsauger auf die folgenden Eigenschaften achten:
Ist er Beutellos wegen der Folgekosten
Wieviel Watt hat er und wie stark ist er wirklich? (Stromverbrauch!)
Hochwertige Geräte schaffen mehr Saugleistung mit weniger elektrischer Leistungsaufnahme!
Ist der Staubsauger ggf. Allergiker-Geeignet?
Wie hoch ist der Aktionsradius, also die Kabellänge?
Folgekosten durch Filter im Gerät, die gewechselt werden müssen?
Welches Zubehör ist dabei? Mindestens Tippich- und Parkettbürste sollten dabei sein
All diese Eigenschaften erfüllt unser Dyson mit Bravour (außer Allergiker-Eignung).
Wir haben den höheren Preis bisher nicht bereut, wenn er auch leider keine Einstellmöglichkeit für die Saugkraft hat (außer einer Öffnung am Saugrohr).
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