Tipps für den Kauf der richtigen Spiele-Maus
Neben einer guten Tastatur ist die Maus die einzige Verbindung zwischen Mensch und Technik bzw. Computer. Mit ihr wird der Mauszeiger gesteuert und das inzwischen mit einer Präzision, wie man es vor einigen Jahren nicht für Möglich gehalten hätte.
Wer gleich ein paar Euro mehr auf den Tisch legt, als man für eine einfache Maus bezahlt, bekommt eine hochmoderne Gamermaus mit den verschiedensten Funktionen und einer sehr genauen Abtastung, die auch noch rasend schnell ist.
Vorwort:
Ich für meinen Teil bin Fungamer, spiele also nur zum Spaß und nehme auch eine Haushohe Niederlage eher mit Humor, als danach auf meinen Rechner zu schimpfen oder ähnliches ;)
Früher hat man sich eine Maus gekauft und gut war es. Der Markt sich inzwischen dahingehend entwickelt, dass viel mehr besonders hochwertige und daher teure Mäuse, die zum Großteil auf Gamer (Computerspieler) ausgelegt sind, angeboten und verkauft werden.
Angefangen hatte es einst mit der Logitech MX500, die seinerzeit die allererste Wahl für Gamer war. Es folgten die MX 510 in Blau und Rot und dann die MX 518, die mit ihrem außergewöhnlichen Design, schnellen Reaktionszeiten und sehr präziser Steuerung die Gamerwelt zum Frohlocken brachten. Konkurrent Razer hatte die Diamondback im Angebot, die ebenfalls eine hervorragende Maus war. Inzwischen sind diese Mäuse eher Geschichte und immer neuere Modelle wurden auf den Markt geworfen, die sich mit dem Funktionsumfang und der Genauigkeit stets übertrumpften.
Bei der Wahl der richtigen Maus für die nächsten Schlachten sollte man vor allem beachten, dass jeder von uns andere Vorlieben hat.
Einige wichtige Faktoren für den Mausauswahl:
Die Handgröße bzw. die Größe der Maus muss beachtet werden! Es gibt nichts schlimmeres als dauerhaft mit einer zu kleinen oder zu großen Maus zu zocken! Am besten bei Freunden oder im Laden ausprobieren, ob die gewünschte Maus gut in der Hand liegt.
Das Gewicht der Maus! Kabellose Mäuse haben nicht selten normale Batterien bzw. Akkus im Batteriefach, die Gewicht erzeugen. Je nach Spiel und Vorliebe ist aber vielleicht eine leichte Maus viel besser? Einige Mäuse bieten auch zusätzliche Gewichte an, mit denen man die Maus beschweren kann, was im Zweifelsfalle sehr hilfreich sein kann, wenn man in einem (neuen) Spiel vielleicht immer „ein kleines Stück zu Weit rutscht“. Hier geht Probieren über studieren!
Anmerkung:
Ich für meinen Teil bin ein Fan von Unreal Tournament, wo es auf Schnelligkeit ankommt.
Da brauchte ich stets eine leichte Maus... Bei Command & Conquer wiederum war eine schwere Maus eher von Vorteil, da es da ja etwas gemächlicher zu Werke geht.
Die Anzahl der Tasten: Wer viel im Internet oder mit dem Explorer arbeitet, wird die Seitentasten für Vor und Zurück kennen. Praktisch ist, wenn man damit zum Beispiel die Waffen nachladen oder wechseln kann. Viele Mäuse haben heute aber noch viel mehr Tasten, die individuell belegt werden können. Wer es mag, sollte hier
Die Auflösung (Empfindlichkeit, DPI)
Für Egoshooter lohnt es sich meist, eine Maus mit schnell umschaltbarer Empfindlichkeit in der Hand zu haben. So kann man beim Snipern die DPI Zahl verringern, um präziser zielen zu können. Auch beim Steuern eines Fahrzeuges / Flugzeuges kann es hilfreich sein, die Empfindlichkeit nach regulieren zu können, ohne das Spiel verlassen zu müssen!
Kabel oder Funk? Früher war die Antwort klar: Funkmäuse erzeugen Latenzen, weil sie zu träge sind und waren daher tabu. Das hat sich inzwischen bei den höherpreisigen Modellen geändert. Dabei ist nicht ganz unwichtig: Hat die Funkmaus oder der Rechner kein Bluetooth, so ist ein USB-Funk-Adapter dabei, der dann einen freien USB-Port (ver-) braucht!
Doch die Maus allein ist nur die halbe Miete! Neben einem passenden Mauspad muss man auch die Zeit aufbringen, sich an die Maus zu gewöhnen und sie richtig kennen zu lernen.
Und am aller wichtigsten:
Computerspiele sind Spiele und das sollte stets jedem Spieler zu jeder Zeit bewusst sein.
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