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Hilfreiche Produktbewertung

Superzoom oder Einzelobjektive

 

Nicht viele Themen in den einschlägigen Foren im Internet sind so umstritten, wie die, die von den Superzooms und ihren Vor- und Nachteilen handeln.  Hier ein paar Tipps um ihnen und euch die jeweilige Entscheidung etwas leichter zu machen.

Im Vorhinein muss ich hier schreiben, dass ich mit dem Digitalen DSLR System von Nikon fotografiere.
Dies sollte beim Vergleich mit Canon, Pentax, Sigma & Co auf jeden Fall beachtet werden.

Objektive



So ziemlich jeder, der sich eine DSLR zulegt, wird früher oder später weitere Objektive  anschaffen wollen. Meistens startet man mit dem weit verbreiteten „Kit Objektiv“ mit  18-55mm und es folgt dann ein 55-200mm, oft sind diese auch in einem Set mit einer entsprechenden Kamera erhältlich zu einem etwas niedrigerem Preis (Bei Nikon auch gerne „FATBOX“ genannt samt Tasche und Speicherkarte(n)).

 

Ich hatte meinen Einstieg in die DSLR-Kamera Welt mit der Nikon D80 und dem 18-70mm Objektiv, dass schon etwas mehr Zoom bietet und generell eine etwas bessere Bildqualität lieferte.
Sehr schnell allerdings wollte ich mehr Brennweite haben (Zoom!), sodass ich erstmal mit dem 55-200mm liebäugelte und dann auch kaufte.

Dummerweise stellte ich bald fest, dass ich irgendwie immer das falsche Objektiv drauf hatte.
Nach einigen Monaten hatte ich die Möglichkeit, das 18-200mm VR Superzoom von Nikon testen zu können und ich war sehr angetan von dem Objektiv, da es einerseits beide Objektive in einem vereinte, damit dann auch weniger Platz im Gepäck brauchte und auch der ständige Objektivwechsel entfiel. Das sidn ganz einfach die Vorteile dieses Superzoom Objektiv’s: Es ist ein mobiler Allrounder und ideales „Immerdrauf“. Man hat einen wirklich enormen Brennweitenbereich immer dabei in nur einer Linse.

Nach einigen Monaten des Sparens habe ich es mir gekauft und dann auch durchgetestet.
Die Bildqualiät in der 18mm Stellung ist an den Bildrändern wirklich nicht die Beste, in der Tele-Stellung (200mm) ist die Vignettierung (dunkle Ecken) auch nicht zu verschweigen. Hier muss man mindestens drei Blendenstufen abblenden (Blende 8), damit die Bildqualität wieder besser wird oder entsprechend mit z.B. Photoshop oder anderer Bildbearbeitungssoftware die Vignettierung ausgleichen.

Die Konstellation mit den 18-55 Objektiv und dem 55-200 Objektiv war von der reinen Bildqualität einen Tick besser, aber eben unterwegs nicht gerade das Dreamteam.

Die Flexibilität wird hier mit einer etwas schlechteren –wie ich aber finde vertretbaren- Bildqualität erkauft. Was man auch nicht vergessen sollte: Wenn man das Superzoom 18-200mm VR nutzt, muss man deutlich seltener das Objektiv wechseln, was die Sensorverschmutzung senkt.

Von Sensorverschmutzung  spricht man, wenn Partikel wie Staub, Pollen, Haare etc. durch den  Objektiv-Anschluss in die Kamera und dann auf den Sensor kommen und für Dunkle Flecken auf Bildern Sorgen. Besonders stark erkennt man solche Verschmutzungen auf Bildern, wo der Himmel bzw. die Wolken zu sehen sind und die Blende sehr klein (große Blendenzahl) bei der Aufnahme gewesen ist.

Bei jedem Objektivwechsel kommen irgendwelche Staubpartikel oder Pollen etc. in die Kamera.
Beim Objektivwechsel sollte man generell darauf achten, dass die Öffnung des Objektivanschlusses (Bajonett) nach unten ragt, um die Menge des einfallenden Staubs zu verringern. Auch sollte man den Objektivwechseln möglichst schnell –nicht aber gehetzt- vollziehen.

Somit spart man hier und da die Kosten für die früher oder später anstehende Sensorreinigung, da diese eben erst später anfällt. Ich hatte bisher Glück und habe die kostenlosen „Nikon Check & Clean“- Services nutzen können.  Einfach mal beim Hersteller schauen, wann die bei einem in der Nähe sind (Eventkalender auf Nikons Homepage).

 

Ich hatte meine Ausrüstung  2008 übrigens um das 70-200 VR erweitert, was natürlich eine ganz andere Nummer ist.  Hier kann man nur natürlich nicht die Äpfel mit den Birnen vergleichen. In der 200mm Telestellung war das 70-200 dem 18-200 klar überlegen, was man aber auch bezahlen muss… Sowas darf man beim Vergleich nicht vergessen.

Generell möchte ich das 18-200 VR Objektiv aber nicht in meiner Ausrüstung missen.
Die Flexibilität, die man mit dem Objektiv bekommt, erleichtert oft den Alltag, besonders, wenn es einfach mal schnell gehen muss.

Meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile also.
Wer hohen Wert auf die Bildqualität legt, muss sich umschauen und entsprechend andere Objektive kaufen.

Für Einsteiger wäre das 18-200 VR aber ideal, um erst mal auszuloten, welchen Brennweitenbereich man am meisten nutzt.  Unter Windows kann man einfach mal alle Bilder in einem Ordner sammeln und dann diesen nach „Brennweite“ sortieren. Schon sieht man, in welchen Bereichen man am meisten fotografiert und kann dann gezielt ein hochwertiges Objektiv mit eben diesem Brennweitenbereich dazukaufen.

Ich hoffe, es hilft hier und da dem einen oder anderen bei seinen Entscheidungen.

Und antürlich ist das alles auch eine Preisfrage.
Ich habe den Kauf der 18-200 VR nie bereut.

Viele Grüße !

 



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flensi1

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Aufgenommen:Mrz 4, 2011

Hallo :-)

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