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Steckdosen absichern vor Kindern

 

Ein jeder von uns wird früher oder später einmal Erfahrungen mit Strom gemacht haben und hier oder da schon mal „eine gewischt bekommen haben“, also einen elektrischen Schlag abbekommen haben.

Sei es durch eine elektrostatische Aufladung durch zum Beispiel Schuhe auf falschem Untergrund oder durch das durch Plastikfolien, die an einander reiben: Sobald man etwas metallisches oder jemanden anderes anfässt, kann man gar schön einen abbekommen durch die Entladung… Diese fast alltäglichen Elektrostatischen Schläge sind zwar unangenehm, aber meist ungefährlich.

Ganz anders sieht es hier mit dem Strom aus einer Steckdose aus. Viele unterschätzen die Gefahren der 230V Netzspannung enorm.


Was Sicherungen machen

Manche Menschen denken leider, dass die „normalen“ Sicherungen im Sicherungskasten, der irgendwo im Haus montiert ist, für die Sicherheit der Menschen da ist und dass diese den Strom im Notfall abschaltet, wenn man mit dem Finger zum Beispiel an einen Strom führenden Draht kommt oder ein kaputtes Kabel anfässt.

Doch weit gefehlt, denn normale Sicherungen, wie sie im normalen Haushalt verbaut sind, schalten den Strom erst bei etwa 16 Apere Stromfluss weg. Das heißt, wenn zum Beispiel ein Kurzschluss in einem Kabel auftritt oder einer Elektrogerät kaputt geht oder die Steckdosen überlastet werden, durch zu viele Geräte oder eines, dass zu viel Strom aufnimmt, springt die Sicherung raus. Das ist bei manchen älteren Staubsaugern, die beim Anlaufen sehr viel Strom verbrauchen gerne der Fall, oder auch bei zum Beispiel sehr starken Verstärkern oder Elektroheizungen. Die Sicherung schützt bzw. sichert so letzten Endes die Kabel in der Wand und die Elektrogeräte selbst vor zu hohen Strömen, die Brände verursachen könnten.

Wir Menschen sind aber leider viel empfindlicher. Man sagt, bei uns reichen bereits etwa 50mA aus, was 0,050 Ampere sind, um bereits tödliche Wirkungen entfalten zu können.

Das ist also ein Bruchteil von dem Strom, der fließen muss, um die Sicherung auszulösen. Meim Steckdosenstrom jedoch ist auch schon ein Strom von nur 0,010 Ampere tödlich, wenn dieser länger als 2 Sekunden fließt.  

Eine Sicherung schützt also nicht vor Stromschlägen!

Man sollte sich also hüten, im falschen Irrglauben die Gefahr eines elektrischen Schlages zu unterschätzen. Besonders wenn zum Beispiel ein Kabel beschädigt ist und dort die blanken Drähte zu sehen sind, sollte man dies umgehend beheben lassen, bevor etwas passiert.

 

Schutz für Kinder

Wer Kinder Zuhause hat, weiß, dass sie gerne alles ausprobieren und immer wieder alles Mögliche in die Hände nehmen und damit rumspielen. Auch Steckdosen haben hier so ihren Reiz. Daher gilt es, Kinder vor Stromschlägen und Steckdosen zu schützen.

Da Kinder die Gefahren, die vom Strom ausgehen gar nicht abschätzen können, sollte man für einen ausreichenden Schutz sorgen, damit hier nichts Schlimmes passieren kann.

Ein einfacher Steckdosenschutz kostet nur wenige Cent und wird einfach in die Steckdose hineingesteckt. Durch Drehen des Steckers kann man sie trotz des Schutzes weiterhin nutzen, doch sind die Löcher der Steckdose so einfach erstmal abgedeckt.
Auch Steckdosenleisten im haushalt sollten immer einen solchen Schutz haben oder damit versehen werden.

Sind die Kids jedoch etwas findiger, gilt es andere Schutzmaßnehmen aufzufahren.

Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, kann auch einen abschließbaren Steckdosenschutz kaufen, der dann entfernt wird, wenn man die Steckdose benutzten will. Man darf nur nicht vergessen, ihn danach wieder anzubringen.

Alternativ bieten Steckdosen mit eingebautem Fehlerstromschalter (FI) einen noch höheren Schutz. Man bekommt zwar eine gewischt, die Steckdose schaltet sich dabei aber ab. In Badezimmern sind diese FI-Schalter zum Beispiel bereits Pflicht, und das aus gutem Grund (Fön -> Badewanne ...).

 



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flensi1

335

Aufgenommen:Mrz 4, 2011

Hallo :-)

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