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Stative - Das 1x1 der Nachtaufnahmen

 

Stative - sie sind in der Fotografie kaum weg zu denken. Sobald das Licht schwächer wird oder man dem Reiz der Nachtaufnahmen nicht mehr widerstehen kann, taucht irgendwann die Frage auf, worauf man beim Kauf eines Statives achten sollte.


Hier folgen ein paar Tipps von einem, der seit 2007 regelmäßig Nachtaufnahmen macht und immer wieder begeistert ist von den Möglichkeiten, die uns die Technik heut zu Tage bietet.

Wenn man erst einmal unterwegs war und gesehen hat, was für phantastische Möglichkeiten man mit der heutigen Technik hat, wird sich ganz schnell ein stabiles und standfestes Stativ wünschen. Mein erstes Stativ war eines für 19,95€ für meine damalige Superzoom / Bridge- Kamera. Dieses hatte die Kamera gehalten und fertig. Nach einigen Monaten brach dieses Stativ leider, sodass ich mir ein etwas besseres SLIK-Stativ kaufte. Dieses habe ich bis heute für die kleinen Kameras im Haus oder für den Fall, dass man mal mit einem Neuling unterwegs ist.

Wer eine Superzoom / Bridge Kamera hat, dem wird ein kleines Stativ mit integriertem Kopf in der Regel vollkommen ausreichen. Erst mit den schweren DSLR Kameras wird das ganze schnell umfangreich und Teuer.

Hier empfiehlt es sich, das Stativ und wichtigen Kriterien auszuwählen:

  • Gewicht? Wie viel will man wirklich tragen?
  • Ist eine Querachse für Makroaufnahmen gewünscht?
  • Tragekraft Stativ
  • Kostenrahmen ?
  • Gepäckmaße? (Wer viel fliegt, weiß, dass Koffer gewisse Maße nicht überschreiten dürfen und ein Stativ wird wohl nicht im Handgepäck erlaubt werden ;-)

Ich habe mich inzwischen für insgesamt drei Stative jeweils im unteren bzw. mittleren Preissegment entschieden. Klar ist das purer Luxus, aber so hat man für jede Anwendung das passende Equipment parat:

Einerseits ein Einbeinstativ, welches ideal ist für lange Tripp’s zu Fuß, oder wenn man Tagsüber Sportbilder oder Fotos auf der Flugshow machen möchte mit lichtstarken, großen Objektiven. Es ist sozusagen eine Stütze für Schwere Objektive und nimmt praktisch keinen bis sehr wenig Platz weg. Das Eigengewicht des Einbeins liegt bei nur einigen hundert Gramm.

Zweitens ein großes, massives & sehr schweres Stativ (Ein Walimex Stativ namens „WAL 6702“) für Fototouren mit dem Auto, wo man weiß, dass man es nicht weit tragen muss oder das Wetter mies ist (Wind!). Das gute Stück habe ich standardmäßig im Auto im Kofferraum liegen. Wegen des geringen Wertes und des hohen Gewichtes, habe ich da auch weniger Bedenken, dass das einer klauen würde..

Bei allen anderen Szenarien verwende ich als meistgenutztes Stativ das Manfrotto 190 XPROB als Allrounder mit entsprechendem Pistolen-Kugelkopf-Griff. Diese Kombination ist nicht übertrieben schwer, hat noch annehmbare Packmaße und ist im höchsten Maße Flexibel.

 

Auf was man achten sollte:

Die Tragekraft:
Für Nachtaufnahmen brauche ich keinen Batteriegriff und nur selten ein Tele. Meistens sind die sehr leichten und Lichtstarken Festbrennweiten hier sowieso die bessere Wahl. Wenn hier also ein einstelliger KG-Wert angegeben ist, ist das wohl nicht schlimm…  -oder?

Eine Gummierung an den Stativ-beinen ist auch eine Selbstverständlichkeit und schützt so vor kalten Fingern im Winter. Ich würde kein Alu-Stativ ohne eine solche Gummierung kaufen.
Wer ein Carbonstativ haben will, kann diesen Punkt vergessen, da Carbon (Kohlefaser) keine Wärme (weg-)leitet

Wem der Preis egal ist, der sollte sich am besten die Kohlefaser-Stative anschauen, der passende Suchbegriff hierfür ist "Carbon". Unbedingt Testberichte lesen! Spreu und Weizen!

 

Achtung beim Bestellen von Zubehör für Stative:

Manfrotto hat bei fast allen Stativ Zubehörteilen das 3/8“ Gewinde, während viele andere Hersteller - wie in meinem Fall Slik & Walimex- auf ¼“ Gewinde setzt.
Man braucht also ggf. Adapter-Ringe. Wäre doch zu schade, wenn man so etwas vergisst und dann nachordern muss... Wie andere Hersteller das handhaben, weiß ich nicht, man sollte aber sicherheitshalber darauf achten!

 

5 Finale Tipps, wenn trotz Stativ keine scharfen Aufnahmen gelingen wollen:

- Taugt der Stativ-Kopf oder senkt sich dieser nach dem Feststellen der Stellschraube(n)?
Ggf. einen hochwertigeren bzw. höher belastbaren besorgen oder den Kopf reparieren.

- Bildstabilisator AUS bei längeren Belichtungszeiten (Ab ca 1/15 s) (VR / IS / OS / VC ..  je nach Hersteller)

- Selbstauslöser mit mindestens 5 Sekunden Vorlaufzeit wählen ODER Fernbedienung benutzen ;)

- Spiegelvorauslösung (SVA) einschalten

- ISO niedrig halten! 

- Der Kamera ggf. Windschatten geben, bei Wind den Tragegurt entfernen / aufwickeln, damit sie nicht wackelt!

 

Auch für Unterwegs will man für die Kleine Kompakte ein kleines Stativ dabei haben? Kein Problem! Hama hat hier was passendes: Das "Flexi M Mini Stativ".Es trägt meine Powershot sicher und hat praktisch kaum Gewicht. Das kleine Immerdabei ;-)

 

Und nun: Gut Licht, viel Spaß und noch mehr tolle Bilder!

 


Mitgliedsdetails

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flensi1

335

Aufgenommen:Mrz 4, 2011

Hallo :-)

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