Monitore und TFTs - Full HD?
Wer sich einen neuen Monitor bzw. TFT zulegen möchte, sollte heut zu tage auf ein paar Eigenschaften achten, damit der Spaß mit dem neuen Gerät nicht zu kurz kommt.
Viele Monitore, die man in so manchem Prospekt als Super Billiges Angebot bestaunen darf, entpuppt sich hier und da gerne mal als Ladenhüter oder Altware.
Natürlich kann man nicht erwarten für super wenig Geld einen der besten Monitore zu bekommen, doch kommt es bei den meisten, normalen Anwender meist auch gar nicht darauf an, den besten Monitor oder aber den billigsten zu erwischen.
Wie fast immer hat man in der Mittelklasse den besten Kompromiss aus Preis und Leistung.
Was ist Full HD ?
Während früher eine Auflösung von 1024 mal 768 Bildpunkten besonders bei den 15“ TFT's standard war, haben sich inzwischen andere Auflösungen durchgesetzt. Gab es vor kurzem noch viele Monitore, die mit HD Ready gekennzeichnet waren, sind es heute überwiegend FULL HD TFT's, die angeboten und gekauft werden. HD Ready verfügte über eine Auflösung von 1366 mal 768 Bildpunkten, währen Full HD bedeutet, dass der TFT über 1920 mal 1080 Bildpunkte verfügt.
Die erste Zahl sagt stets wie viele Bildpunkte Horizontal, also von Links nach Rechts vorhanden sind, die zweite, wie viele Bildpunkte Vertikal, also von Oben nach Unten angezeigt werden. Je mehr es sind, um so mehr Bildfläche hat man und um so mehr Fenster können letzten Endes auf dem Bildschirm (nebeneinander bzw. Untereinander) gleichzeitig angezeigt werden.
Die Displaygröße
Je größer der Monitor ist, um so mehr sieht man, denken viele. Mag sein, dass dies bei Sehschwächeren Menschen in der Tat der Fall ist, doch ist auch die Auflösung und der Abstand zum Betrachter des Bildschirm hier entscheidend. Wer weiter von Monitor entfernt sitz, wird einen größeren Bildschirm benötigen, während eine höhere Auflösung in der Regel besonders den Schärfe-eindruck erhöht.
Wer im Laden mal einen 21“ und einen 24“ mit jeweils Full HD (also 1920 mal 1080 Bildpunkten) genauer betrachtet, wird sehen, dass die Pixel bei dem 24“ Display ganz einfach größer sind. Wer also näher am Bildschirm sitzt, wird mit einem großen Display mit geringer Auflösung weniger viel Spaß haben, da das Bild nicht „Knackig“ genug rüber kommt. Für Menschen mit Sehschwäche ist dies jedoch mit unter das Beste, was man machen kann und besonders auch ältere Menschen profitieren hiervon sehr.
Den Monitor anschließen
Ja nach Computer bzw. Notebook und dessen Anschlüsse für den Monitor sollte man auf die Anschlussmöglichkeiten am Monitor achten. Gute Geräte haben mindestens einen digitalen Eingang.
Ein digitaler Eingang kann sein:
DVI (Digital Visual Interface, sehr großer Stecker)
HDMI (High Definition Multimedia Interface, aktuelle Norm)
Display-Port (Besonders bei Apple verbreitet in der Mini-Version „Mini DisplayPort“)
Diese drei Anschlusstypen sind untereinander kompatibel, was bedeutet, dass man hier mit einem einfachen Adapter jeweils jedes Kabel an jeden Anschluss anschließen kann.
Inzwischen etwas veraltet aber dennoch sehr verbreitet ist der VGA-Anschluss, der das Bild noch Analog überträgt. Besonders bei hohen Auflösungen und hochwertigen Displays sieht man oft, dass das Bild schwammig ist. Tauscht man den Anschluss von VGA auf zum Beispiel DVI, erhält man (meistens) eine deutlich bessere Bildqualität.
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