Kameras für Kinder
Tja, wer kennt das nicht: Kaum hat man ein paar Fotos von den Kleinen gemacht, wollen sie auch mal die Kamera mal haben… Natürlich mag man nur ungern seine liebgewonnene, teure Digitalkamera in Kinderhände geben, da Digitalkameras in aller Regel viel zu empfindlich sind. Wer oft und viel fotografiert, wird den Kids aber nicht ständig nur ein „nein“ entgegnen können, denn Kinder möchten einfach nur instinktiv den älteren Menschen alles nachmachen.
Wenn sie dann sehen, wie viel fotografiert wird, möchten sie natürlich auch mal..
Leider KÖNNEN Kinder noch nicht mit der dafür nötigen Sorgfalt mit Kameras umgehen, wie sie es eigentlich verlangen. Deshalb gibt es Kinder-Kameras. Sie sind extra für Kinder gemacht: Man kann nicht viel damit falsch machen oder verstellen und sie sind Robust.
Was Kinderkameras auszeichnet
Mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass Kinder viel Spaß beim fotografieren haben. Digitalkameras für Kinder, auch Kinderkameras genannt, sind digitale Kameras, die eine sehr einfache Bedienung haben und ein besonders robustes Gehäuse ohne spitze Ecken und Kanten haben. Dank der robusten Konstruktion der Kinderkameras muss man sich dazu auch keine Sorgen machen, dass was kaputt geht.
Leider sind die Digitalkameras, die speziell für Kinder gemacht sind, technisch nicht sonderlich gut ausgestattet. Weder Zoom noch hohe Pixelzahlen findet man in den Produktangaben. Hier sollte man sich bewusst sein, dass es sich um ein Spielzeug handelt, dass andere Anforderungen und Eigenschaften stellt, als eine normale Digitalkamera für Erwachsene.
Generell allerdings sollten die Bilder, die selbst mit einer Kamera für Kinder aufgenommen wurden, zumindest auf kleinen Fotos ausdruckbar bzw. ausbelichtbar sein, ohne, dass man die schlechte Bildqualität als all zu großes Manko erkennt.
Die günstigsten Modelle der Kinderkameras haben jedoch noch ein großes Manko: Sie haben meist nur ein sehr sehr kleines Display, auf dem die Kleinen oft gar nichts erkennen können.
Dabei ist es gerade für Kinder wichtig, auf dem Display gleich das Ergebnis sehen zu können, um ein Erfolgserlebnis und damit Motivation zu bekommen.
Oft besitzen die Kinderkameras dafür aber auch ein paar einfache aber lustige Funktionen, um den Kindern anderweitig Spaß zu bereiten: Zum Beispiel einfache Funktionen, um die Bilder zu verfärben, zu bearbeiten oder zu verfremden.
Generell sind sowohl die Fotografierfunktion, als auch die Bedienung und die Funktionen zur Nachbearbeitung bei den meisten Modellen sehr simpel gehalten, so dass auch jüngere Kinder ohne Probleme nach ein wenig rumprobieren schnell damit zu recht kommen.
Besonders die „VTECH 80-115504 - Kidizoom Pro Toy Story 3 Buzz Lightyear“ ist hier zu empfehlen, da sie trotz einfacher Bedienung auch viele Funktionen bietet.
Auf jeden Fall sollte man beim Kauf einer Kinderkamera darauf achten, dass diese Normale Mignon Batterien aufnimmt. Dazu dann einen Satz Akkus kaufen, damit die Folgekosten nicht explodieren. Kinder denke nicht daran, die Kamera immer wieder auszuschalten und so kommen oft leere Batterien vor.. So lebt man dem Nachwuchs auch gleich einen umweltbewussten Umgang mit Elektronikartikeln vor. Auch, dass man Akkus aufladen muss, wenn man damit etwas machen will, ist eine gute Erfahrung für Kinder.
Sind die Kids schon etwas älter bzw. reifer, kann man vielleicht auch eine ältere, nicht mehr benutzte Digitalkamera ausmustern oder bei ebay eine solche beschaffen und zum Beispiel mit einem Unterwasser-Gehäuse (z.B. von Walimex das WP-110) schützen.
Auch gibt es besonders robuste Kameras diverser Hersteller. Hier gibt es Wasserdichte, Staubgeschützte und Sturzunempfindliche Modelle, die nur leider etwas teurer sind.
Die Panasonic DMC-FT10EG mit ihrem zusätzlichen Silikon-Schutz wäre hier ein Tipp wert.
Aus der Sicht der Kleinen schaut die Welt oft ganz anders aus. Das kann man selbst erleben, wenn man selbst mal einen Blick auf die Fotos der Kids wirft. Und man sollte auch nicht vergessen: Früh übt sich!
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