Experimentierkästen für Kinder - Solar
Die Atomkraft soll ein Ende finden, sparsame Geräte, Lampen und Autos werden immer mehr und mehr beliebt und auch benötigt. Wer ökologisch leben und unseren Kindern ein Vorbild sein möchte, muss heut zutage nicht nur aus finanziellen Gründen auf den Energieverbrauch von Geräten, Spielzeugen, Computern und Fahrzeugen achte.
Wenn wir einen Blick in die Zukunft wagen, dann sehen wir dort wohl immer mehr Autos mit elektrischer Energie (Strom) fahren. (Wollen wir hoffen, dass der Strompreis bis dahin nicht dermaßen explodiert ist, dass Benzin plötzlich billiger ist...).
Nachts werden hocheffiziente LED-Straßenlampen die Straßen erhellen und den Strom einsparen, den die Elektroautos brauchen. Wäre ja schön, denn dann sind keine Strompreiserhöhungen nötig...
Kosmos Solarprofi
Um unsere Zukunft so oder ähnlich gestalten zu können, müssen wir unseren Kindern Werte und Visionen vermitteln können, die sie erleben lässt, wie man die Natur (bzw. das Sonnenlicht) ganz natürlich nutzen kann. Solarenergie ist hier das Stichwort und ein große Chance für uns alle und unsere Zukunft. Wenn unsere Kinder von klein auf lernen, mit Solarenergie umgehen zu können, sie nutzen zu können und sie dafür vielleicht sogar Begeisterung entwickeln können, die sie dann weiter lernen, weiter denken und weiter machen lässt, so können wir dann alle nur davon gut haben.
Experimentierkästen Solartechnik
Experimentierkästen sind bereits ab wenigen Euros zu haben und es gibt eine breite Auswahl. Recht hochwertig und toll dokumentiert sind vor allem die Kästen von Kosmos, die es in vielen verschiedenen Sorten gibt, die oft auch untereinander kompatibel sind.
Für die ersten Schritte und die ersten Erfahrungen mit Solarenergie sind meist nur wenige Grundkenntnisse nötig: „Strom fließt von Plus nach Minus“ sagt mein Vater einst, „Strom fließt von Minus nach Plus“ sagte dann einst mein Physiklehrer. Solche und andere Fragen beantworten in aller Regel die Dokumentationen und Begleitbücher der Baukästen.
Toll daran ist unter anderem, dass die Kids so lernen, mit Strom umzugehen, denn sie werden früher oder später merken, dass man die Solarmodelle ja auch mit Batterien betreiben kann... Und wenn man Plus und Minus verwechselt, dann dreht der Motor in die andere Richtung... und so weiter und so fort.
Eltern sollten ihre Kinder stets begleiten bei den ersten Experimenten mit solchen Experimentierkästen, auch, wenn es dann eben ein wenig Zeit kostet.
In den Dokumentationen und Begleitbüchern der Baukästen sind genügend Informationsgehalt für beide Seiten enthalten und so kann man mit den Kindern gemeinsam ein wenig „neues“ erleben.
Die meisten Solarmodelle der Solarbaukästen sind so dimensioniert, dass sie auch ohne direktes Sonnenlicht zumindest langsam funktionieren, so dass man nicht auf pralles Sonnenlicht angewiesen ist. Ansonsten helfen etwas hellere LED Taschenlampen auch weiter.
Unterschiede zwischen Solarbaukästen
Bei den Experimentierkästen gibt es sowohl einfache Versionen mit nur kleinen, einfachen Bauteilen, die eher für jüngere Kinder gedacht sind, als auch ausgewachsene Großbaukästen, mit denen man auch Lego typisch kleine Modelle (zum Beispiel Boote, Flugzeuge und co.) zusammen bauen kann, die dann auch -dank des Sonnenlichtes- Funktionabel sind.
Ein Zwischending aus „einfachem Spielzeug“ und den etwas anspruchsvolleren Experimentierkästen wäre zum Beispiel das „Solar Modelle“, mit dem man mehr bastelt und dann erst fast fertige Komponenten einbindet, ohne all zu viel auf die technische Theorie einzugehen.
Generell sollte man sich grob an die Altersempfehlungen der Hersteller der Experimentierkästen halten. Niemals sollte man die Kids dabei längere Zeit unbeaufsichtigt lassen und Steckdosen sollten als absolute No-Go's gelten und zur Sicherheit auch noch einmal abgesichert werden (Kindersicherungen für Steckdosen, FI-Fehlerstrom-Schalter,...).
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