Erweiterung der Akkulaufzeit für das Apple iPhone
Mehr Akkupower für das iPhone
Das Apple iPhone ist eines der Mobiltelefone mit der größten Verbreitung.Soll heißen: Viele Leute haben eins. Das bring im Gegensatz zu anderen Herstellern einen großen Vorteil: Es gibt eine große Auswahl an Zubehör.
Ein großer Nachteil des iPhones ist die wirklich kurze Akkulaufzeit.
Auch wenn das aktuelle iPhone 4 schon deutlich länger durchhält, als das iPhone 3GS, ist auch hier im Zweifelsfalle schnell Schluss mit Lustig. Besonders, wenn man viel Unterwegs ist, zum Beispiel im Urlaub bei einem Städtetrip. In solchen Situationen nutzte ich gerne das Navi, um Denkmäler, Sehenswürdigkeiten oder Bahnhöfe, Restaurants, Shoppingmeilen etc. zu finden. Das Navi frisst leider am meisten Energie und so steht man schnell mit einem leeren Akku da. Inzwischen sind die meisten Ladegeräte zwar handlich klein geworden und vertragen auch unterschiedliche Spannungen, doch wer will schon in Paris oder New York im Cafe sein Handy laden und das Ladegerät samt Kabel und ggf. Steckdosenadapter fürs Ausland mit sich herum tragen?
Eine Menge Energie lässt sich schon durch der verringern der Displayshelligkeit und durch das Abschalten von nicht genutzten Funktionen einsparen: Bluetooth, GPS (Navigation) oder im Ausland die UMTS bzw. 3G-Funktionalität werden meist nicht benötigt. Man kann sie also ausschalten und damit dann schon einiges an Akkupower einsparen.
Inzwischen gibt es jede Menge Möglichkeiten, das Smartphone auch unterwegs mit zusätzlicher Energie zu versorgen. Dazu gehören natürlich die USB-Akkupacks, die es mit fest verbauten Lithium-Akkus gibt, oder aber mit handelsüblichen Mignon / AA Akkus. Bzw. Batterien betrieben werden können. Dummerweise muss man dann stets das USB / Dock-Kabel dabei haben, um aufladen zu können. Man kann das natürlich mit einem Kaffee samt Kuchen kombinieren, während das iPhone auflädt, da die Kabel meist störend sind und ich persönlich etwas Angst hätte, dass man damit irgendwo hängen bleibt und was kaputt geht.
Viel praktischer sind hier Schutzhüllen mit eingebauten Zusatzakkus.
Das iPhone wird dadurch zwar etwas dicker und schaut nicht mehr so hübsch aus, doch die Funktion hat nur Vorteile: Keine Kabel, die umherschlingern, zusätzlicher Schutz für das iPhone und eine deutlich längere Akkulebensdauer.
Es gibt solche „Power-Case’s“ sowohl passend für das iPhone 3G bzw. 3GS, als auch für das iPhone 4. Zu haben sind sie ab etwa 25€. Je nach Leistung, Design, Gewicht und Funktionsumfang (zum Beispiel eine zusätzliche LED als Taschenlampe) sind sie mehr oder weniger teuer in der Anschaffung.
Eine weitere Alternative, um den Kabelsalat unterwegs zu vermeiden, sind Ansteck-Akkus. Diese gibt es speziell für die Apple iPhones und haben einen integrierten Dock-Stecker. Mir persönlich sind solche Ansteck-Akkus aber zu gefährlich: Gerade wenn man unterwegs ist, kommt es sonst zu schnell dazu, dass der Dock-Connector durch zu viel Bewegung des Akkus abbricht oder zumindest Schaden nimmt. Das ist einem Freund passiert und der war darüber gar nicht erfreut…
Auch gibt es Schutzhüllen mit Akkus und bzw, oder Solarzellen. Für den Outdoor-Fan vielleicht eine feine Sache, empfinde ich es eher bedenklich, ein iPhone Stundenland der prallen Sonne auszusetzen. Ich würde also eher darauf verzichten, es sei denn, man hat stundenlang Zeit zum Aufladen und ist optimistisch was das Wetter betrifft.
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