Die Nikon DSLR-Mittelklasse Nikon D90 und Nikon D7000
Digitale Spiegelreflexkameras – Die Mittelklasse von Nikon: D90 und D7000 und ihre Vor- und Nachteile
Mit dem Kauf einer DSLR (Digitale Spiegelreflexkamera) hat man sich für eine Kamera entschieden, die weit mehr ist, als nur eine kleine Kamera zum Rumknipsen.
Mit ihren großen Sensoren und ihrer stets robusten Bauart haben sie in aller Regel eine deutlich bessere Bildqualität als es die kleinen kompakten Kameras bieten können.
Die größten Unterschiede zwischen der Nikon DSLR Mittelklasse und den Einsteigermodellen
Die Nikon Mittelklasse, wie ich sie hier einfach mal nennen möchte, stellen momentan die etwas betagtere aber dennoch sehr gute Nikon D90 und die sehr innovative Nikon D7000 dar.
Beide Kameras haben ein etwas größeres Gehäuse als die Einsteigermodelle D3100 und D5100. Dank der großen Griffe, die sehr griffig sind, hat man die Kamera stets fest im Griff, weshalb sie sehr gut auch in großen Händen liegen. Die Gehäuse sind teils mit Magnesiumlegierungen verstärkt und besonders gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit versiegelt. Im Gegensatz zu den meisten kompakten Kameras haben die Spiegelreflexkameras immer einen optischen Sucher. Selbst die günstigsten Einsteigermodelle haben dieses immer.
Durch den optischen Sucher kann man deutlich schärfer sehen, als es auf einem Display auf der Rückseite der Kamera der Fall wäre.
Das Zubehörangebot ist bei diesen Kameras deutlich größer, als bei den Einsteigerkameras, so bekommt man neben den passenden Ersatzakkus auch jeweils passende Querformatgriffe bzw. Batteriegriffe.
Zusätzlich zum Hauptbildschirm auf der Rückseite haben die D90 und die D7000 ein zweites Display auf der Oberseite, das über die wichtigsten Einstellungen informiert.
Dieses ist ein einfaches LCD mit grüner Hintergrundbeleuchtung, die im Menü der Kamera konfiguriert werden kann. Es informiert auf einen Blick über die verbleibende Speicherkapazität der eingelegten Speicherkarten, den Akkuladestand, die Bildqualität, die eingestellt ist und diverse andere Einstellungen.
Ähnlich wie die Einsteigerkameras bieten auch diese Kameras eine umfangreiche Hilfefunktion. Durch drücken der „?“-Taste wird stets eine Schnellhilfe angezeigt, über das Menü der Kamera kann man noch viel mehr Tipps und Tricks finden, und das ganz ohne Bedienungsanleitung und zum sofort ausprobieren!
Auch bieten beiden Kameras den sogenannten „Live View“, man kann also wie bei den kompakten Kameras das Bild, das aufgenommen werden soll, auf dem Display schon vor der Aufnahme sehen. Das erleichtert meist besonders den Umsteigern von kompakten Kameras auf DSLR-Kameras dem Umstieg. Aber auch kann die Live View Funktion interessant sein, wenn man besondere Perspektiven erreichen möchte oder über Menschengruppen hinweg fotografieren möchte, wie es oft auf Konzerten der Fall ist.
Die Kameras verfügen darüber hinaus über hochauflösende Displays mit jeweils 920.000 (D90) bzw. 921.000 Bildpunkten (D7000). Eine zusätzliche Schutzfolie oder ein Echtglas-Schutz wie ein GGS Schutzglas sollten stets am Display zum Schutz vorhanden sein, um dieses vor Kratzern zu schützen.
Sowohl die Nikon D90 als auch die Nikon D7000 können in HD Qualität filmen.
Bei der D7000 reicht dazu ein einziger Tastendruck, bei der D90 muss im Live-View Modus die OK-Taste auf der Rückseite der Kamera gedrückt werden. Maximal 5 Minuten können hier aufgenommen werden.
Beide Kameras bieten mit 4,5 Bildern pro Sekunde bei der D90 bzw. 6 Bildern pro Sekunde bei der D7000 eine recht hohe Serienbildrate.
Durch die vielen teils frei belegbaren Tasten kann man ohne in das Kamera-Menü wechseln zu müssen, viele Funktionen der Kamera schnell und effektiv nutzen.
Das hintere Einstellrad kann so zum Beispiel zum Einstellen der ISO-Empfindlichkeit genutzt werden –Klasse!
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