Das iPhone im Auto
Ich habe das iPhone im Auto als die ultimative Multimediazentrale in meinem Auto, einem Opel Astra G entdeckt. Je nach Design des Cockpits sollte das auch bei anderen Fahrzeugen funktionieren. Der Große Vorteil hier ist, dass man das iPhone auch mit Schutzhülle einstecken kann, keine teure Windschutzscheiben-Halterung braucht und mit dem Reinstellen in das Universal Dock alles fertig ist: Laden, Musik, Navi...
Hier schildere ich, wie es geht und was man dafür braucht.
Als mein iPhone noch ganz neu war, lag es während der Fahrt auf dem Beifahrersitz oder in einem der Fächer in der Mittelkonsole. Die Musik wurde über einen USB Stick vom Autoradio abgespielt. Immer, wenn ich mir eine neue CD gekauft hatte, habe ich also die Musik auf das iPhone und auf den Stick kopiert, damit ich sie immer hören konnte. Ein Navi hatte ich von TomTom, dass immerzu Strom brauchte. Wenn ich unterwegs war und das iPhone mal über den KFZ-Lader geladen hatte, musste das Navi also aus. Meist kein Problem, wenn man dann aber doch mal in der Wallapampa landet, ist es dann doch nervig.
Als ich das iPhone eines Tages über das Apple Universal Dock an meinem Computer angeschlossen hatte, und den USB Stick aus dem Auto daneben sah, kam mir eine Idee: Kann man das Universal Dock nicht auch im Auto irgendwo abstellen und das iPhone so immer parat haben und sogar das Navi im iPhone so sinnvoll nutzen?
Nach ein paar Minuten des Grübelns packte mich Bastel-Lust und ich ging samt Universal Dock im Auto. Nach kurzer Zeit fand ich eine passende Stelle: Oben an der Mittelkonsole vor dem Display für Datum und Temperatur bot sich eine Stelle. Den KFZ Lader konnte ich direkt anschließen. Das Sony Autoradio bietet einen AUX-Anschluss extra für MP3-Player an. Es gibt natürlich auch andere Hersteller für Autoradios, man sollte hierbei nur auf den AUX-Eingang achten!
So schaut's bei mir aus.
Das iPhone steht im Universal Dock und hat hinten die Oberkante des Opel-Display's als Stütze.
Natürlich ist das iPhone und das Universal Dock permanent Vibrationen und gewissen Fliehkräften ausgesetzt, sodass man das Universal Dock irgendwie befestigen musste.
Da ich weder Bohren noch Schrauben wollte, habe ich mich anfangs für Doppelseitiges Klebeband entschieden. Die Idee war gar nicht schlecht, doch hinterließ das doppelseitiges Klebeband einen schlechten Eindruck: Es hielt nicht sonderlich gut, da die Oberfläche der Mittelkonsole an dieser Stelle - genau so wie am 2005er Opel Corsa meiner Frau übrigens auch- eine leichte Wölbung.
Es musste also etwas der, dass diese Wölbung ausgleicht. Dafür kann man etwas dickeres Doppelseitiges Klebeband nehmen. Ich habe aber relativ schnell Klett-klebe-Band als bessere Lösung entdeckt. Das Klett-klebe-Band besteht aus zwei Teilen: Die eine klebt und hat die von Klettverschlüssen bekannten Plastik-Widerhaken, der andere Teil klebt und hat auf der anderen Seite eine Art Plüsch. ein weiterer Vorteil dieser Verbindung ist, dass man das Dock und das iPhone schnell und einfach wieder abbekommt.
Das Universal Dock hat damit etwas Spiel, was aber auch gut ist, denn man packt das iPhone ja regelmäßig rein und wieder raus, da ist es nur gut, wenn der Connector unten nicht 100%ig Starr ist.
Da das Universal Dock auf der Rückseite neben dem Anschluss für das Ladegerät -in diesem Falle das KFZ-Ladegerät - noch eine 3,5mm Klinkenbuchse hat, kann man, wenn das Autoradio einen AUX-In Eingang hat, hier ein einfaches Klinkenkabel dazu nutzen, das Radio mit der Musik vom iPhone zu "füttern".
Anfangs hatte ich ein etwas längeres Kabel dran, was sehr gut funktionierte. Jedoch sah das ganze sehr unaufgeräumt aus. So habe ich bei der nächsten Gelegenheit im Internet ein ca. 30cm langes Kabel (3,5mm Klinke auf 3,5mm Klinke) bestellt, dass dort nun perfekt passte.
Dieses habe ich in der verdrillte Kabel des Ladegerätes "eingedreht", sodass der Kabelsalat etwas gelichtet wurde. Das Radio ist eines von Sony aus der Serie von 2008.
Alles funktioniert einwandfrei. Das iPhone wird geladen, versorgt mich mit Musik, navigiert mich mit Soundausgabe, natürlich mit Musik im Hintergrund, die nur während der Ansagen herunter geregelt wird und macht selbiges, wenn jemand anruft.
Beim TÜV gab es auf anfrage keinen Ärger, da das iPhone wie ein Navi bedient werden würde und auch Freisprechen bietet. Ich übernehme hiermit aber keinerlei Gewährleistungen oder ähnliches ! Dies soll nur die allgemeine Phantasie anreichern und die Kreativität fördern :-)
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